Beiträge von tarantel

    stimme dir zu, eine definitive handlungsmaxime wird durch einen positiven leverageeffekt nicht bestimmt.

    zwar sagt er eindeutig aus, daß ein höherer FK-anteil zu einer höheren EK-Rendite führt.
    es hängt aber zum einen von der branche ab, ob eine ausweitung des FK-anteils sinnvoll ist.
    zum anderen ist es nur sinnvoll wenn für den eingesparten EK-anteil eine alternative anlageform vorhanden ist die ebenfalls eine höhere rendite bringt als die FK-zinsen kosten.
    stell dir vor, du steigerst deine EK-rendite von 8 auf 10 % , aber kannst das eingesperte kapital nur am GKM zu einem zinssatz von z.B. 4% anlegen, wobei dein FK mit 6% verzinst wird....der schuß kann dann voll nach hinten losgehen!

    1) Kapitalwert = Barwert der Einzahlungen - Barwert der Auszahlungen

    A) -100000 + 109000 * (1/1,06)^1 + 17000 * (1/1,06)^2 = 17960,13

    B) entsprechend = 13029,55.


    2) interner Zinsfuss (im Prinzip ne Rolle rückwärts, Du arbeitest nicht mit deinem gegebenem Kalkulationszinssatz von 0,06, sondern ermittelst in selbst)

    A) -100000 + 109000 * (1/q)^1 + 17000 * (1/q)^2 =! 0

    jetzt q ermitteln! q1 = 1,228392274 und q2 = -0,13839.. negativer zinssatz, macht kein sinn!

    interner Zinsfuss = p = 22,84 %

    B) entsprechend

    ..eine Normalinvestition ist vorteilhaft, wenn der interne Zinsfuss größer als der Kalkulationszinsfuss ist.

    hoffe das hilft, mußt aber in jedem Fall nochmal nachrechnen. hab´s nur kurz durchgetippt!

    mfg
    tarantel

    edit..

    zumindest 2)A) bestätigt mein Taschenrechner

    die situation hatte ich auch. im prinzip gilt was stromberg gepostet hat. eine einfache überweisung reicht nicht aus. geld auf andere überweisen ist nicht drin.

    d.h. im klartext entweder selbst ausgeben oder abheben und zinslos "unterm kopfkissen" bunkern, falls es dir möglich ist von freunden, verwanten, bekannten entsprechend quittungen zu sammeln, damit du eine ausgaben zumindest vortäuschen kannst. das ist dann zwar gemogelt, aber du wirst das geld später natürlich sinnvoller verwenden können, als jetzt um jeden preis shoppen zu gehen...

    bedenke aber bei deinen berechnungen die abzüge einzukalkulieren. so kannst du z.B. bei bausparverträgen 10 % abziehen, für LV´s gelten mWn änlichen regeln...

    mfg
    tarantel

    hi.

    sicher bin ich mir auch nicht (da kein jurist)
    aber nachdem was ich gelernt habe, würde ich deiner lösung zu a) zustimmen.
    seine einzige chance ist, daß k den zweiten brief noch nicht erhalten hat.

    zu b) währe evtl. ein wiederrufsvorbehalt (wobei hier 355 I BGB mEn nicht anwendbar ist, da gewerblich) möglich. sinnvoller erscheint mir aber, daß V sich auf eine einladung zur abgabe eines angebot (invitatio ad offerendum) durch V beschränkt. also eine unverbindliche aufforderung an die andere vertragspartei selbst ein angebot abzugeben.

    aber ist nur ne idee. mußt mal gucken, ob´s dir hilft..

    mfg
    tarantel

    hi.

    gibt es eine formel zur berechnung der effektivverzinsung einer rente?

    die aufgabe lautet:

    eine nachschüssige jährliche rentenzahlung von 200 € ergibt in 10 jahren ein kapital von 3000 €.
    wie hoch ist der zinssatz (effektivverzinsung, rendite) ?


    naja, ich kann´s lösen, aber schön ist das nicht...:

    Rn = r * (q^n - 1) / (q - 1)

    3000 = 200 * (q^10 - 1) / (q - 1) <=> 0 = q^10 - 15q + 14

    nullstellen bei 1 (jedoch wiederspruch) und 1,0873205

    d.h. zins ist somit 8,73 %


    die zweite nullstelle hat mir aber mein taschenrechner ausgespuckt. zum erraten ist das wohl nix.
    gibt´s nicht irgendeine formel mit der man das auch flux selbst errechnen kann?

    thx 4 help
    tarantel


    edit...

    Man könnte evtl. die Nullstelle 1 erraten und dann eine Polynomdivision durchführen.
    Ich komm dann auf Summe (i=1 bis 9) x^i - 14
    und dann evtl. taylersche Reihenentwicklung..? Aber kein Plan ob das funzt..!

    Stefan

    die formel bei nachschüssiger rentenzahlung:

    n = jahre

    n = - ( log(1-an*(q-1)) / log(q) )

    mit

    q = 1 + i

    und

    an = R0 / r


    die formel bei vorschüssiger rentenzahlung ist ein tick komplizierter, kann ich dir bei bedarf aber auch noch mal posten.


    mfg
    tarantel

    PS. was ist eigentlich aus latex geworden. funktioniert leider gar nicht mehr ;(
    der link zum mathe-test aus dem latex/mimetex-thread von jens übrigens auch nicht..

    hi.

    die begriffe sind eigentlich schnell erklärt.

    man kann bei geldpolitik grob in zwei methoden differenzieren:

    zum einen gibt es passive geldpolitik, man spricht auch von regelgebundener geldpolitik.
    diese geldpolitik ist offen, d.h. sie ist den marktteilnehmern bekannt.

    zum anderen gibt es aktive geldpolitik, auch diskretionäre geldpolitik genannt.
    diese ist den marktteilnehmern unbekannt.

    besondere beachtung findet diese differenzierung in wirtschaftsmodellen bei den die erwartungen der marktteilnehmer eine rolle spielen. ein gutes beidpiel ist die neuklassische theorie. hier wird den marktteilnehmern rationale rwartungsbildung unterstellt, d.h. sie bilden erwartungen für zukünftige entwicklung unter ausschöpfung aller verfügbaren infos und setzen angebot, nachfrage und die preise derart, daß bei zutreffenden erwartungen die pläne bestmöglich erfüllt werden.

    was passiert jetzt aber wenn der staat mit seiner geldpolitik in den wirtschaftsablauf eingreift?

    passive geldpolitik ist den marktteilnehmern bekannt und bei einer solchen erwartungsbildung schon voll einkalkuliert. sie hat damit keinen überraschungseffekt mehr. man spricht auch von antizipierter (vorhergesehener) geldpolitik. sie ist real wirkungslos und produktion und unterbeschäftigung verharen auf ihrem natürlichen niveau.

    aktive geldpolitik wird dagegen nicht antizipiert und hat somit einen Ü-effekt. sie kann somit reale wirkung haben.


    die "überraschungsinflation" wird sich sicherlich auf den philipskurvenzusammenhang beziehen, wobei bei regelgebundener politik dieser ü-effekt eben nicht auftritt..?

    naja, mußt mal gucken ob´s dir was bringt. die klausur ist bestimmt eh schon fertig..

    mfg
    tarantel

    Hi.

    hab mal ne frage zu folgen und reihen.

    die aufgabe lautet:

    berechnen sie: 1 + (1+a) + (1+a)^2 + (1+a)^3 + ... + (1+a)^n

    mein ansatz:

    geometrische reihe mit
    a1 = 1
    q = (1+a)

    Sn = a1 * (q^n - 1) / (q - 1)

    = 1 * ((1+a)^n - 1) / ((1+a) - 1)

    = ((1+a)^n - 1) / a

    = 1/a * ((1+a)^n - 1)

    ...?

    soweit, bin mir aber nicht sicher ob ich die aufgabe überhaupt richtig verstanden habe. und wenn, weiß ich nicht wie´s weiter gehen könnte...


    thx 4 help

    mfg
    tarantel

    ..mir kommen die tränen!

    also mal ehrlich, hast du erwartet der technische fortschritt bleibt zurück?

    ich bin auch nicht der jüngste. ich hab z.B. meine ersten computerspiele am c64 gezockt, aber ich hab nie erwartet, daß auch meine kinder sich damit noch zufrieden geben.

    du macht letztendlich genau das gleiche was du dir vorgenommen hast zu lassen. natürlich sitzen die jüngsten jetzt vor irgendwelchen 3d-games, aber auch deren kinder werden wieder einen gewaltigen sprung weiter sein und vielleicht ein holo-deck o.ä. zur verfügung haben..

    das alles spiel keine rolle und sagt m.E. nicht aus, wie leicht oder schwer wir es haben.
    nüchtern betrachtet muß ich sagen das das leben immer härter wird. damit meine ich solche dinge, wie z.b. den wissenstand der zum berufseinstieg erwartet wird und kontinuirlich steigt oder z.B. das soziale netz in deutschland das kontinuirlich abbaut, die konjunktur, die seit den goldenen wirtschaftsjahren weit zurückgeblieben ist und so weiter und so fort...

    das sind die dinge die wirklich zählen. der technische fortschritt ist deshalb nicht relevant, weil er solche fundamentalen dinge nicht ersetzen kann und weil du i.d.R. nichts vermisst von dessen zukünftiger existenz du eh nichts weißt...


    edit:

    Arthur

    hab kurz in erwägung gezogen, daß das wohl kaum ihr ernst sein kann, aber die deutlichkeit der ironie hält sich in grenzen.

    guten morgen henry,

    danke für ihre schnelle antwort.

    ich bitte allerdings zu beachten, daß ihr letztes zitat von mir eine mischung meiner schlußworte und des anfangs des nachfolgenden redners ist. dies kann natürlich im eifer des gefechts passieren und ist mit sicherheit auf die ungewöhnliche uhrzeit zurückzuführen, die sie zum antworten genutzt haben..

    mfg
    tarantel