Beiträge von Sabine-123

    Also gesucht habe ich im Forum, leider nicht wirklich was dazu gefunden.
    Bin in einigen Textbereichen bei mir auf das Wort "Gewährleistungswagnis" gestossen, und vermute dass es grob darum geht Reklamationen miteinzurechnen, sowie bei anderen Wagnisen eben andere "Ausfälle".
    Ist meine Vermutung richtig? oder ist das Wort fachspezifisch anders belegt?
    Dann frage ich mich allerdings, wie man das im allg. berücksichtigen soll, ebenso wie bei ianderen Wagnisen eine Hochrechnung anhand der letzten Jahre vornehmen?
    Welche Daten oder Anhaltspunkte nimmt man da in der Praxis um das zu ermitteln.
    Was nimmt man da bei einer neuen Firma, die also über Zahlen des Vorjahres nicht verfügt?

    Danke im Voraus

    Unabhängig davon, was Ver.di etc. im www über das Thema schreiben - übrigens guter Tipp,
    jahrelanger "Konsum" von: Berlin Mitte, Christiansen, Friedmann etc. bringt mich auf folgendes.

    Gewerkschaften bzw. ihre Vertreter sagen:
    "Deregulierung bringt nichts, weil ständig dereguliert wird und die ALquote nicht sinkt“
    X(
    Meine persönliche Kritik dazu:
    - Es kann ja doch sein, dass hier was dereguliert wird und 3 andere Sachen dafür reguliert werden und die diesbezüglich blind sind oder sein wollen.
    - Wird es wirklich dereguliert, oder nennen sie die Änderungen Deregulierungen - also Definition von Deregulierung ist hier wohl das was es aus taktischen Gründen sein soll !
    -Gibt es nicht andere Faktoren als Deregulierung für weniger AL? (ja) Wieso nur das Rumreiten auf der Deregulierung alleine?
    -Wie wollen die eigentlich bei 100 Störgrössen den Zusammenhang zw. einer Deregulierung und deren Einfluss auf die Änderung der AL messen, ermitteln, empirisch erfassen oder was auch immer...........

    Sie sagen oft noch ca. " was ist das für ein Menschenbild, wo der Arbeitnehmer nicht als Mensch sondern als Produktionsfaktor gesehen wird ?! Wir wollen, dass neben wirtschaftlichen Aspekten auch die soziale Komponente, Freizeitpräferenzen, Familienverhältnisse .................. in die Gestaltung des Arbeitsplatzes einfliessen ........"

    Ich wieder:
    Na dann gute Nacht! Wenn ich jmd. für x € einstelle und dafür xyz an Arbeitsleistung (Gegenleistung für mein Geld!!!) erwarte, kommt mir einer her und erzählt, dass mein netter Angestellter dies und das neben der Arbeit braucht, also ich meine Arbeitserwartungen z.B. zeitlich anpassen soll ...........


    Gewerkschaft wieder: " Arbeitnehmer sollen ein gerechten Anteil am Unternehmensgewinn erhalten, und nicht nur durch Deregulierungen, Verschlechterungen hinnehmen"

    Das Wort „gerecht“ lasse ich mal stehen, erst streiken (=erpressen) und dann Beteiligung wollen.
    Soll sich selber ein Unternehmen aufbauen, wird sehen, dass er/sie dazu unfähig ist.

    Ich: OK, gut, bitteschön - Gewinnbeteiligung, aber auch Verlustbeteiligung und das "Stück" am Unternehmen genauso einkaufen wie die Aktionäre --- ist schon klar, dass sie nur Gewinnbeteiligung wollen....
    "Konsequenz" ist etwas, was ihnen fremd ist.

    Ah, und wer überhaupt will behaupten ganz realistisch berechnen zu können, welchen Anteil der Arbeitnehmer X am Unternehmensgewinn hat (im Sinne der Herstellung dieses).
    Es ist unnötig mit Arbeitsproduktivität zu argumentieren, die genaue vom Herrn X oder Frau Y kann man in der Praxis nicht 100%ig bestimmen.

    Erbsenzählereien mit einzelnen Definitionen und Modellen werden hier nichts an der praktischen Richtigkeit letzter Behauptung ändern.

    und überhaupt "Unternehmensgewinne" - die meinen die Summe aller in der betr. VW -
    das sagt aber nicht über die bei XYZ GmbH - die soll aber nach VW-weiten Regeln "beteiligen", wenn es nach Gewerkschaften ginge -
    oder man nimmt auch gerne ein Beispiel eines Unternehmens, dass nominal "viel" Gewinn hatte und evtl. noch paar Leute entlassen hat und nimmt es als Schablone für die ganze Welt-

    auch eine Fa. Konkurs anmeldet soll sie wohl auch noch Beteiligungen ausbezahlen ....

    ich weiss, ich werde unsachlich und sarkastisch, aber es gibt paar Sachen die mich eben aufregen.
    Auch wenn ich nicht Alles weiss, aber es gibt hoffentlich nicht nur mir zu denken, dass komischerweise die Gewerkschaften fast immer die gegenteilige Meinung, wie Wirtschaftsexperten verträten. Wer letzteres anders sieht, der soll mal wieder Friedmann oder Christiansen schauen :D

    Trotzdem oder deshalb - schöne Feiertage,
    da sollte man ja nicht schimpfen, aber das musste mal sein.

    Zitat

    Original von Strolch
    Im Prinzip geht es doch einfach darum, die Importe zu begrenzen um die eigene, heimische Wirtschaft zu stärken...

    Darum geht es wohl - ja.
    Nicht das Du es tust, aber Du und andere Leser hier glauben hoffentlich nicht, dass es so funktioniert, oder?

    Wir können es theoretisch durchdiskutieren, was solche Handelsbeschränkungen zu Folge hätten, aber nur ein Beispiel:

    ca. 200 000 (Zahlen ändern sich ständig, aber so in ca.) Werkvertragsarbeiter aus Polen und Tschechien arbeiten in Deutschland. In Augen der Populisten sind dadurch 200 000 Arbeitsplätze in Deutschland "weg", in Augen von Nationalsozialisten wohl 5 Millionen, so "intelligent" argumentieren sie.

    Was gerne vergessen wird, ist der Umfang der inzwischen zollfreien Exporte in diese Länder. Jeder kann sich die Summen der letzten Jahre anschauen, selbst bei grosszügiger Berechnung, resultieren daraus x-mal mehr Arbeitsplätze bei uns, als angeblich "vernichtet" werden.
    Manche denken leider, dass wenn die Grenzen zu sind, 200 000 Arbeitsplätze entstehen, denken aber nocht an die viel grösseren Mengen, die entlassen würden.

    Sollte nur so ein Einwurf sein, für die die glauben, dass die externen Handelsbeziehungen etc. für uns im Endeffekt negative Folgen hätten.

    Nur zur "im engeren Sinn":

    wenn ich jetzt nichts verwechselt habe, dann geht es um reine Profite
    und nicht um sog. Normalgewinn.

    Also der Normalgewinn ist in etwa das was der "Chef" als Gehalt verdient.
    Profite dann eben die Rendite die anfällt bzw. die Unternehmensgewinne
    (wohl nach Besteuerung).


    Wenn ich was verwechselt habe - bitte um Korrektur.

    Ich sage mal, was ich so spontan dazu sagen kann.

    Einkommen=Konsum+Sparen versteht sich von alleine

    Sparen=Investitionen weil natürlich das Geld in der Bank liegt und die es an Investoren verleihen, jetzt mal ganz grob gesagt, aber überall in der VWL sagt man S=I, kannst das ruhig als "Gottgegeben" ansehen

    So, jetzt muss man sich überlegen was notwendig ist, damit S möglichst gross wird oder gross bleibt.

    Wenn das Einkommen zu 100% verkonsumiert wird, ist S bzw. I = 0,
    dass ist der Fall wenn man das Einkommen vollständig für die Lebenshaltung ausgeben muss.
    Aus Gründen der Vorratshaltung ist selbst beim Zinssatz von 0% ein gewisses Sparen vorhanden, aber mit steigenden Haben-Zinssatz steigt auch der Anreiz zum sparen - S wird dann grösser.
    Ein Einwurf: Zinssatz minus Inflation ist wichtig. Hat man 20% Zinssatz und 5% Inflation, sollte man grob mit 15% Zinssatz rechnen - würde zu weit führen jetzt zw. einzelnen Produkten oder Warenkörben zu unterscheiden.
    Also Zinssatz ist hier das wichtige. Der wird durch Angebot und Nachfrage im Finanzwesen (Banken) bestimmt. Zwischendurch:
    Das Geld erhält die Bank nicht nur vom Sparer, sondern von der zuständigen Zentralbank, bei uns EZB. Der hierfür fällige Leitzins fliesst in die Höhe der Zinsen (in Soll quasi direkt, in Haben mittelbar) mit ein.

    Mehr Zinssatz als die Produktivität des Kapitals erreicht, wird der Sparer nicht langfristig bekommen können.
    Das Stichwort ist "Hebelwirkung des Fremdkapitals" d.h. der Unternehmer kann max. x% Zinsen für Kapital zahlen, wenn er nicht weniger als x% daraus selbst erwirtschaftet. (Also so in etwa, auf die Aufgabe hier mal etwas angepasst - musst Dir das aber genauer anschauen - für meine "Umgangssprache" kriegst du keine 90 Punkte)

    Beim Sparen ist auch die Ausgabenpräferenz der Einzelnen (Haushalte) zu berücksichtigen. Manche verdienen Millionen und sparen nichts, andere sind "arm" und sparen 30% des Einkommens – man muss sie also z.B. durch Zinssatz zum mehr Sparen bewegen.
    Psychologische Effekte, Politik und Kultur sind hier auch Faktoren – Beispiel „Zukunftsangst“ -> mehr Sparen……
    An der Stelle ist der Begriff des „Generationenkonflikts“ zu nennen. Hat hier nichts mit Rente an sich zu tun. Ist so ein Oberbegriff für die Problematik, dass das heute Gesparte für die Ausgaben heute fehlt, allerdings in der Zukunft Rendite bringt.
    Manche haben heute lieber 90€, als in 12 Monaten 100€. Auch wenn Du es nicht glaubst, der Mensch verhält sich nicht immer wie ein „homo economicus“.

    Hoffe waren paar Stichworte drin.

    Viel Erfolg bei der Arbeit.

    Ist es richtig, dass mit steigendem Lohnniveau die Substitution von Arbeitskraft durch Maschinen in allen Wirtschaftszweigen zunehmen muss?

    Ich meine: nein, wenn überhaupt, dann nur im Durchschnitt , oder?

    aber was meinen die mit Lohnniveau - durchschnittlichen Lohn (Volkswirtschaftlich) ?

    könnte es sein, dass alle länger arbeiten? dann kann der verdienst auch steigen, ohne irgendetwas am Maschineneinsatz zu ändern - genügend Nachfrage mal unterstellt, oder meint Lohnniveau €/Arbeitsstunde?

    ansonsten stimmt es irgendwie doch, wenn ich an einer Maschine stehe, die mehr pro Stunde herstellt, als die bisherige, dann steigt indirekt auch meine Produktivität, könnte somit mehr verdienen - oder sehe ich es falsch?


    wenn jmd. dazu was sagen könnte

    Danke im Voraus

    Hallo erstmal,

    nur eine Kleinigkeit zwischendurch: wir hatten das Thema bei Produktionswirtschaft und 3 Sätze habe ich mir gemerkt, Formeln und Gleichungen nicht ;(.
    Erzähle einfach mal ungeordnet was...

    Man muss zwischen nachwachsenden und nicht nachwachsenden Ressourcen unterscheiden, wobei es unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten gibt.
    Dieses muss man immer berücksichtigen. Daher ist z.B. Holz
    nur irgendwie vorrübergehend Knapp, wenn man genug anpflanzt.
    Erdöl "wächst" aber sogut wie nicht nach (Millionen von Jahren..).
    Also die "Erholung" der Natur durch eigene Kräfte ist zu bedenken.

    Die knappe Ressource an sich ist wichtig, aber es gibt noch Kosten und Folgen durch Abbau und Transport (Benzin für Bagger und Transport etc.) - muss man das also für die Umweltbilanz berücksichtigen.
    Die LKWs und Abbaugeräte wurden auch nicht Umweltneutral hergestellt.

    Es gibt neben reinen Verbrauch auch Nebeneffekte, wie z.B. Abgase, Wasserverschmutzung etc. - muss also auch berücksichtigt werden.
    Also verbrennt man 1 kg Holz, sind nicht nur 1 kg Holz weg, sondern auch xx mg CO2 entstanden u.s.w.

    Dann gibt es noch Kosten für Krankheiten durch Umweltverschmutzung,
    also die Heilkosten für Erkrankte, Arbeitsausfall ...


    Mehr weiss ich jetzt nicht, hoffe da war irgendwas brauchbares drin.

    Grüsse

    Ich weiss jetzt nicht wie ganau die Frage lautet (Aufgabe), aber wenn Du mehr schreiben willst, kann man beim Punkt " mässige Erfolgskontrolle" z.B. was über die "Ceteris paribus" Methode schreiben, wenn man diese beachtet kann man doch wieder was über Erflog der Werbung sagen.
    Da würde man Umsatz in Relation zur Werbung setzen ...........

    Was man noch machen könnte ist, die Vor- Nachteile jeweils einzeln bei jeder Art von Werbung nennen z.B. so in der Art:

    1.Fernsehwerbung
    Vorteil: Viele potenzielle Kunden werden angesprochen
    Nachteil: ......

    2. Werbung in Fachzeitschrift
    Vorteil: Fachpublikum wird angesprochen
    Nachteil: ............

    Was ich nur damit sagen will, ist dass je nach Werbung etwas vortielhaft oder nachteilhaft sein kann oder einfach nur etwas anderes bewirkt - ist nicht immer gleich.


    Wenn es eine recht offene Aufgabe ist, wo Du frei schreiben sollst, macht sich ein grösserer Umfang der Betrachtung und Differenzierung immer gut bei der Benotung :D.

    Viele Grüsse

    Hallo,
    ich weiss die Frage ist u.U. lächerlich, aber trotzdem:

    Ich soll ein Finanzplan erstellen, unter Einnahmen/Ausgaben steht "Kundenforderungen" - ist damit gemeint, dass ein Kunde mir etwas Schuldet oder ich Kunden etwas schulde?
    Da dort "- Kundenforderungen" und "+Kundenforderungen" steht, verwirrt mich das ganz, dazu kommt noch, dass darüber "Umsatz" steht, sind Zahlen gegeben.
    Also was soll jetzt bei "Kundenforderungen" rein? Zahlungszeil ist 1 Monat.

    ah, da ist noch was, so wie Tabelle aussieht ist:
    Umsatz + - Kundenforderungen = Umsatzeinnahme
    da sollte mir wohl ein Licht aufgehen, aber irgendwie ...

    Wenn jmd. so nett wäre, würde mir ein beliebiges Beispiel eines Finanzplanes viel helfen.

    Danke im Voraus

    Hallo ,
    wenn jmd. dazu was sagen könnte, was ich in meine BWL-Arbeit dazu reinschreiben könnte, dann wäre ich sehr dankbar.
    U.a. stellt sich die Frage: Warum entspricht der Netto-Cashflow nicht dem Erfolg?
    Mir fällt nur ein, dass es wohl zeitliche Unterschiede in den Zahlungen gibt, so kann es sein, dass der Cash-flow jetzt gut aussieht, aber später grosse Forderungen warten .... - wenn ich das Alles richtig verstehe.

    Danke im Voraus