Beiträge von koopi

    Hallo,

    kleine Anmerkung zu den Systemintegratoren. CGEY (Cap Gemini Ernst & Young) heißt mittlerweile nur noch Capgemini. Das Hauptgeschäftsfeld von Capgemini ist im Gegensatz zu anderen Regionen die Managementberatung und weniger IT.

    Von daher ist die Aufteilung etwas unscharf. Reine Strategieberatungen (die man auch kennt) sind eigentlich sonst nur BCG, McK oder OWC. Beratungen wie Bearing Point (ehem. KPMG) und Capgemini sind eher beides sprich Management und IT-Beratung.

    Gruß

    Jens

    Hallo,

    kleiner Fehler im vorherigen Beitrag,

    auch das Marktrisiko ist mittlerweile mit hEK zu unterlegen nicht nur das Adressenrisiko. Die Drittrangmittel sind nur zusätzlich dazu da, wenn Kern- und Ergänzungskapital nicht für die Risiken ausreichen, um sie dann für zusätzliche Marktrisiken zu verwenden.

    Gruß

    Jens

    Hi Jens,

    die Frage, woran ich Nicht-Kernkompetenzen erkenne, ergibt sich aus der Definition einer Kernkompetenz. Eine Kernkompetenz:

    -generiert Kundennutzen / Mehrwert (ganz wichtig)
    -ist unternehmensspezifisch, d.h. nicht nachahmbar
    -nicht physisch greifbar oder handelbar

    Da diese Faktoren nicht immer alle gleichzeitig erfüllt sind, wird eine etwas allgemeinere Definition oftmals verwendet: Kernkompetenz = alles was das Unternehmen besser kann als andere

    Kernkompetenzen sind nicht zu verwechseln mit strategischen Geschäftseinheiten (SGE's). Diese lassen sich eher am HR oder in der Firmensatzung ausmachen.

    Grundsätzlich sind Kernkompetenzen ein Grund, eine Make-Entscheidung zu treffen, es sei denn, die Kernkompetenz liegt außerhalb des Geschäftsfokusses oder blockiert zu viele Ressourcen bzw. der Mehrwert und der damit verbundene Mehraufwand können preislich am Markt nicht durchgesetzt werden´.

    Weiterhin sollten Kernkompetenzen aufgrund der o.g. Kriterien langfristig Bestand haben und sich somit nicht ständig verändern. Ein ständiger Wechsel von angeblichen Kernkompetenzen deutet eher darauf hin, dass diese eigentlich gar nicht existieren, da z.B. kein Mehrwert für den Kunden besteht und dieser somit auch nicht bereit ist, mehr dafür zu bezahlen als anderswo.


    Ich hoffe, dass hilft dir erstmal weiter! Ich habe jedenfalls jetzt meine letzte Prüfung zum Dipl. Betriebswirt geschafft - Studium adé. Werde aber dem Study-Board und natürlich meiner Seite bankstudent.de weiter treu bleiben.

    Viele Grüße

    Jens

    Ein weiterer Aspekt, die freie Marktwirtschaft einzugrenzen sind öffentliche Güter wie Schulen, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr,...
    Für diese Preise existiert kein echter Marktpreis, weswegen es für einen privaten Anbieter zu riskant ist, diese Güter herzustellen, da die Gefahr besteht, dass niemand bereit ist, dafür zu zahlen.
    Ein weiteres Grundproblem der freien Marktwirtschaft ist das Leistungsprinzip, d.h. nur derjenige, der eine Leistung erbringt, erhält einen Lohn. Es ist jedoch in unserer Gesellschaft gewollt, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen keine Leistung mehr erbringen sollen bzw. dürfen (Kinder, Renter, Schwerstbehinderte). Um diese durch die nicht erbrachte Leistung nicht mittellos zu lassen, ist ein staatlicher Eingriff zur Umverteilung von Einkommen und damit zur Einschränkung der freien Marktwirtschaft nötig.

    Ich hoffe, dass hilft dir weiter!

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    meines Erachtens ist eine negative Effizienzlinie (lt. der Markowitz'schen Portfoliotheorie) durchaus möglich. Sie tritt auf, wenn man nicht versucht ein Anlageportfolio zu optimieren, sondern ein Kredit- / Verbindlichkeitkeitenportfolio, z.B. über verschiedene Laufzeiten, Zinsmodalitäten und Währungen. Da die Erträge aus Krediten immer negativ sind (da man ja die Zinsen zahlt), muß auch die Effizienzlinie negativ verlaufen, da niemals ein positiver Ertrag erzielt werden kann.

    Gruß

    Jens

    Hallo zusammen,

    ich habe mal eine fFrage zu Windows XP, die mir sicherlich die Experten unter euch beantworten können:

    Ich möchte in Windows XP einige Tasten bzw. Short-Cuts anwendungsübergreifend frei definieren. Grund dafür ist, dass auf meiner Notebook-Tastatur eine Taste nicht reagiert und zwar genau die für die Zeichen "<" und ">".

    Kennt jemand hier ein Tool bzw. einen guten Trick?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Viele Grüße

    Jens

    Interne Verrechnungspreise sind ggf. auch für eine externe Preispolitik wichtig. Nur wenn ein Unternehmen sämtliche Preise im Wertschöpfungsprozeß kennt, kann es den wahren externen Preis bestimmen.
    Dazu ist es zunächst sinnvoll die Abteilungen eines Unternehmens als Profit-Center zu gestalten. Sie werden somit im Idealfall zu Unternehmen im Unternehmen (Investment Center). Damit diese Abteilungen jedoch auch einen Profit ausweisen können, muß jede erbrachte Leistung (von der Herstellung bis zum Servicetelefonat) bepreist werden.
    Die leistungsbeziehende Abteilung hat nun den internen Verrechnungspreis an die leistungserbringende Abteilung zu zahlen. Dies geht solange, bis man bei der Vertriebsabteilung angekommen ist. Diese muß dann quasi die Summe aller anderen internen Verrechnungspreise an die Abteilung zahlen, von der sie das fertige Produkt bezieht.
    Auf diesen Preis schlägt sie dann noch einen Gewinnszuschlag drauf und verkauft das Produkt dann.

    Vorteil dieser Profit-Center-konstruktion ist, dass ich anhand der Ergebnisse der einzelnen Profit-Center make-or-buy-Entscheidungen treffen kann. Ist das Ergebnis des Profit Centers positiv, erstelle ich die Leistung selbst. Ist es negativ, sollte über ein Outsourcing nachgedacht werden.

    gruß

    Jens Koopmann

    Hallo,

    ich versuchs mal mit einer kurzen und hoffentlich verständlichen Erklärung:

    Der Leverage-Effekt besagt, dass man durch eine zunehmende Fremdfinanzierung, d.h. eine sinkende Eigenkapitalquote einen Hebel bei der Eigenkapitalrendite erzeugen kann.
    Hebel bedeutet, dass die Eigenkapitalrendite prozentual stärker steigt als die Gewinne. Sie fällt jedoch auch stärker. Um die Eigenkapitalrendite zu maximieren ist daher oft die Rede davon, dass die Eigenkapitalquote mglst. gering sein sollte.
    Vorraussetzung, dass der Hebel opsitiv ist, ist dass die Gesamtkapitalrendite höher ist als der Zins für das Fremdkapital.

    Gruß

    Jens

    Ganz so einfach ist es auch nicht. Sicherlich ist bei jmd. mit 16/17 die Anlage der VL-Leistungen eine Möglichkeit. Dazu muß ich aber auch erstmal wissen, ob er schon eine Ausbildung hat, denn nur dann kann es auch vermögenswirksame Leistungen geben. D.h. auch hier muß man erstmal fragen.
    Zudem sind die VL-Leistungen ansich noch kein Produkt, denn auch hier muß ich weitere Fragen stellen, bis ich weiss, ob der Kunde eher die VL in einen Bausparvertrag oder in Fonds anlegen möchte!

    Also, ganz ohne Fragen geht es nicht.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    grundsätzlich kannst du natürlich einem Kunden nicht ansehen, was das richtige Produkt für ihn ist, wenn er in die Bank kommt. Dazu mußt du geziehlt Fragen stellen. Versuche rauszufinden, welcher der 3 nachfolgenden Faktoren für ihn am wichtigsten und welcher am unwichtigsten ist: Liquidität, Rendite, Sicherheit.
    Somit hast du schonmal eine Richtung, wohin das Produkt gehen soll (Aktien/Fonds, Verzinsliche Anlagen, Versicherungen). Frag ihn weiter nach Anlagehorizont und geplantem Verwendungszweck.
    Wichtig sind auch Daten wie das Alter und die Familiensituation des Kunden.

    Diese gesamten Informationen solltest du möglichst in einem Produkt zusammenfassen und es dem Kunden mit seinen eigenen Aussagen verkaufen.

    Viele Grüße

    Jens Koopmann

    Also preislich gesehen ist nicht sonderlich viel drin aufgrund der Marktsituation im Internet.
    Ich habe bei ca. 40Tsd. Besuchern pro Monat einen Preis von rund 45 Euro. D.h. bei 6-7 Tsd. Besuchern kannst du ca. 7 Euro nehmen.

    Ist nicht viel, aber der Markt ist wie ausgebommt. Ansonsten zahlen die meisten nur gegen Clicks und da kommst du noch nichtmal auf diese Werte.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    da ich gerade meine Hausarbeit in dieser Woche fertig bekommen habe,hier noch ein paar Tips, die dir helfen könnten.
    Bzgl. der Form gibt es an vielen Hochschulen kurze Hefte, wie die es gerne haben möchte (Seitenformatierung, Zeilenabstand, Schriftgröße, Zitierweise, etc).
    Ansonsten sollte sich die Hausarbeit immer einem möglichst konkreten Unterpunkt des Oberthemas handeln, der dann genau abgehandelt wird. Eine Abhandlung der kompletten Thematik ist in den meisten Fällen auf 20 Seiten nicht mgl. Daher lieber Thema weiter einschränken, dafür aber gewissenhafter bearbeiten.
    Zu den Suchtips kann ich nur wenig hinzufügen. Google und competence-site sind hier wirklich gut. Ansonsten lohnt sich auch der Blick ín den Bibliothekskatalog Opac. Da hier jedoch selten Aufsätze aus Zeitschriften enthalten sind und diese oft den neuesten Stand der Forschung angeben, lohnt sich zur Recherche auch ein Blick in die Datenbanken von
    http://www.gbi.de und http://www.genios.de
    Bei beiden kann man zumindest eine Suchabfrage kostenlos durchführen. Danach weiss man dann schon die Zeitschrift und den Jahrgang und kann so besser in der Bibliothek weitersuchen.

    Ansonsten ist das wichtigste, dass die Arbeit klar aufgebaut ist, theoretisch fundiert und sie einen roten Faden besitzt.

    Hoffe, dass hilft dir erstmal weiter. Du hast auf jedenfall mein Mitgefühl.

    Viele Grüße

    Jens Koopmann

    Strolch

    Sicherlich sind Wirtschaften heute im globalen Umfeld zu sehen, jedoch wirken sich lokale Maßnahmen auf unsere Integration im globalen Umfeld aus.
    D.h. mit der jetzigen Politik (Mindestbesteuerung, Erhöhung der Lohnnebenkosten) werden die deutschen Chancen auf eine steigende Partizipation am Weltmarkt nicht unbedingt gestärkt.

    Umgekehrt würde eine Anpassung der Bedingungen in Deutschland an das internationale Umfeld unsere Chancen verbessern. Insofern sollte die Regierung lieber darüber nachdenken, wie man vorhandene Einnahmen besser einsetzt (die Bund der Steuerzahler veröffentlicht jährlich Steuerverschwendungen in Milliardenhöhe), anstatt durch Erhöhung der Steuern den Bürger weiter zu belasten.
    Wir arbeiten schon mehr als 50% des Jahres für den Staat. Da stellt sich doch die Frage nach der Motivation, oder?

    Freue mich auf eure Kommentare!

    Gruß

    Jens

    Hallo zusammen,

    möchte mal wieder eine (hoffentlich rege) Diskussion hier im Wirtschaftsforum starten.

    Am 22.09. wurde ja die rot-grüne Regierung im Amt bestätigt und seitdem sind die Gazetten ja voll mit Spekulationen um vorgesehene Maßnahmen zu Wirtschaftsförderung.

    Was haltet ihr dabei von den nachfolgend aufgeführten Vorschlägen (kein Anspruch auf Vollständigkeit)?:
    -Erhöhung der Tabaksteuer zur Gesundheitsreform
    -Erhöhung der Mehrwertsteuer
    -Wiedereinführung der Vermögenssteuer
    -das Hartz-Konzept

    Wie lassen sich die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland eurer Meinung nach lösen?
    Wie seht ihr die Rolle von Interessenvertretungen / Gewerkschaften?
    Ist Deutschland eine Besitzstandwahrergesellschaft, die zu keinen Reformen fähig ist?

    Ich freue mich auf eure zahlreichen Antworten!

    Viele Grüße

    Jens