Beiträge von koopi

    Hallo Hondadieter,

    damit hast du eben nur teilweise recht. Auch Rücklagen sind Selbstfinanzierung, ebenso wie Rückstellungen oder eine vorsichtige Bewertung. Eine Kapitalerhöhung ist eine Außenfinanzierung, dh. hier ist man vom Willen der Kapitalgeber abhängig.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    es ist richtig, dass bei Gewerbekunden im Gegensatz zu Firmenkunden noch oft Festkonditionen gelten. Aber auch hiervon kann abgewichen werden. Nichtsdestotrotz wird auch hier oft eine Bonitätsprüfung vorgenommen und wenn der Kunde nicht hinreichend gut ist, bekommt er gar keinen Kredit mehr, während der Firmenkunde immerhin noch Kredit zu schlechteren Konditionen bekommt.

    Die Ertragskraft wird insofern belastet, dass bei einer EK-Finanzierung solche gar nicht anfallen würden. Zudem können die Zinsen bei verschlechterter Unternehmenslage zu einem negativen Leverage-Effekt führen. Der Leverage-Effekt gilt ja nicht nur in eine Richtung. Er besagt eigentlich nur, dass die Eigenkapitalrendite volatiler wird. Volatilität ist jedoch ein Risikoindikator, d.h. das Risiko steigt, dass das Unternehmen insolvent wird. Dies wiederum führt zu zusätzlichen Kosten, d.h. Banken werden ggf. Konditionen anpassen, neue Sicherheiten fordern und Eigenkapitalgeber werden ihre Gewinnansprüche erhöhen.

    Viele Grüße

    Jens

    tarantel

    Wenn man die Wahl zwischen EK- und FK-Finanzierung hat, hat dies keinen Einfluss auf den Umsatz. Mein steigert nur bei einer FK-Finanzierung den ROE. Ich bin davon ausgegangen, dass für eine Investition in jedemfall neues Kapital (egal ob EK oder FK) benötigt wird.

    Deine zweite Annahme, dass die sinkende Bonität erst mit Basel II kommt ist jedoch falsch. Banken steuern intern schon seit einigen Jahren nach der Bonität. Mit Basel II wird dies lediglich auch auf das Bankenaufsichtsrecht übertragen und dies auch noch unterschiedlich je nach Wahl des Ansatzes (IRB oder Standardansatz). Die Regel das weniger EK-Anteil höhere Finanzierungskosten mit sich bringt gilt unabhängig von Branche und Region. Es gilt zudem in gleicherweise bei Bankkrediten, Schuldverschreibungen als auch bei Eigenkapitalemissionen. Bei Schuldverschreibungen richtet sich der zu zahlende Zins bspw. auch nach dem Rating. Dieses wiederrum wird wesentlich von der Eigenkapitalausstattung und der Ertragsfähigkeit bestimmt. Fremdkapital wirkt dabei doppelt negativ: zum einen sinkt die EK-Quote und zum zweiten belasten die Zinsen die Ertragsfähigkeit. Zusätzlich belastet die Tilgung auch noch den Cashflow, der ebenfalls wichtig für die Bonität ist.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    beriets Modigliani und Miller haben in den 50er Jahren des letzten Jahrtausends festgestellt, dass die Kapitalstruktur irrelevant für die Gesamtkapitalkosten ist. Insofern gibt es keinen optimalen FK-Anteil. Auch wenn dies nicht prinzipiell in der Realität gilt, gebe ich folgendes zu beachten:

    Es ist zwar richtig, dass ein höherer FK-Anteil zu einem höheren ROE führt, sofern der Ertrag aus dem zusätzlichen Kapital die Finanzierungskosten übersteigt.
    Eine höherer ROE der jedoch nur aus einer Erhöhung des FK-Anteils herrührt ist jedoch nichts wert, denn die zusätzlichen Umsätze kämen auch bei einer EK-Finanzierung. Was jedoch zusätzlich passiert, ist, dass mit steigendem FK-Anteil die Finanzierungskosten steigen werden, da die Bonität sinkt. Dies kann dazu führen, dass die Erträge sinken und damit auch die EK-Rendite sinkt statt zu steigen. Banken achten stark auf die EK-Ausstattung von Unternehmen!

    Desweiteren ist der ROE eine ziemlich problematische Kennzahl, um den Unternehmenserfolg zu messen. Dies aber nur am Rande.

    Viele Grüße

    Jens

    Auch wenn ich nicht der Steuerexperte bin (bei mir hat das Finanzamt die Abschreibung auf Basis der Verträge berechnet) hier die Grundüberlegungen:

    Ich gehe mal davon aus, dass es sich um die Berechnung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung in der privaten Einkommenssteuer geht. Hier ist grundsätzlich eine Nutzungsdauer von 50 Jahren für Wohnungen vorgesehen, d.h. die Afa Beträgt 2% auf den Gebäudewert. Du musst also zunächst den Wert des Grundstückes ermitteln (Bodenwerttabellen). Anschließend ist der Wert des Grundstückes von den Anschaffungskosten abzuziehen. Der Restbetrag wird dann über 50 Jahre abgeschrieben.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo, ist das wirklich die vollständige Aufgabe. Welche Annahmen werden über Kosten etc. getroffen, wie hoch ist die Tilgung, wenn der Zins=6% ist.

    Nähere Infos wären hier hilfreich!

    Viele Grüße

    Jens

    Ich würde es genauso wie bei einer Aktie sehen Der Nennwert entspricht dem Grundkapital, während die Differenz vom Nennwert zum Ausgabekurs der Kapitalrücklage entspricht.
    Der Nennwert der Aktie wäre daher mit dem Nominalwert der Erhöhung gleichzusetzen.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    so richtig finde ich hier keine Aufgabe. K übernimmt 30%, d.h. 60 TEUR zzgl.Agio. L demzufolge den Rest, d.h. 140 TEUR zzgl. Agio. Diese Werte werden dem Grundkapital zugerechnet. D.h. Bank an Grundkapital
    Das Agio wird den Kapitalrücklagen gutgeschrieben, d.h. 50 TEUR Bank an Kapitalrücklagen.

    Mehr kann ich da im Moment nicht rauslesen.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    eine offene Selbstfinanzierung findet sich in den Rücklagen und im Jahresüberschuss. Diese Gelder wurden in den Vorjahren nicht an die Anteilseigner ausgeschüttet, sondern im Unternehmen belassen. Damit standen die Mittel dort für Investitionen zur Verfügung.

    Eine versteckte Selbstfinanzierung könnte sich in den Rückstellungen befinden, sowie in der Bewertung von Wertpapieren und Vorräten. D.h. im Endeffekt besäße die Bilanz stille Reserven. Dies ist nach HGB möglich. Nach IAS ist sowas fast unmöglich.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    ich habe vor 2 Jahren ein BA-Studium abgeschlossen (Fachbereich Banken). Prinzipiell kann ich das Studium nur unterstützen. Man sollte sich jedoch darauf gefasst machen, dass man für gute Aussichten nach dem Studium noch einiges an Stoff nebenher aufarbeiten muss.
    In dem Fall hat man dann aber auch Chancen auf gute Stellen nach dem Studium.

    Insgesamt ist der Praxisbezug sicherlich der größte Vorteil ggü. der FH. Nachteil ist in manchen Punkte (nicht überall) die Stofftiefe. Diese muss man halt selbst kompensieren. Dafür ist man halt sehr schnell fertig.

    Skripte aus meinem BA-Studium findest du auch auf meiner Homepage. Vielleicht gibt dir das noch einen weiteren Einblick.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo,

    dir fehlt eigentlich nur noch eine Tabelle, die die beiden anderen Tabellen verbindet. Zb.

    tbl_rezept
    gericht_id
    zutaten_id
    benoetigte_menge

    Damit kannst du jedem Gericht eine flexible Anzahl von Zutaten zuordnen.

    Viele Grüße

    Jens

    i.d.r. sollten die Unis den Dipl. Kaufmann verleihen (bis auf wenige Ausnahmen).
    der dipl. Betriebwirt ist eher der titel der Fachhochschulen / BA's (ebenfalls wenige Ausnahmen).

    Betriebswirt wird mit den Unternehmen eher mit FH und Kaufmann eher mit Uni in verbindung gebracht.

    Zukünftig soll es aber eh nur noch den Bachelor/Master geben von daher könnte sich das auch irdendwann erledigen.

    Viele Grüße

    Jens
    Webmaster http://www.bankstudent.de

    Ich habe mir gerade deine Variante nochmal genau angesehen. Die kann in der Tat nicht funktionieren, da es immer die Triviallösung x=0; y=0 und z=0 gäbe.
    Die Variante von Conny ist also zu nehmen. Da du hier zwei unbekannte hast und 3 Gleichungen, mußt du das System immer erst für zwei gleichungen Lösen und diese Lösung in die 3. Gleichung einsetzen. Kommt dabei ein sinnvolles Ergebnis raus, ist eine lineare Abhängigkeit gegeben.

    Ansonsten ist jedes gleichungssystem auch mit Gauss behandelbar, sofern die Zahl der Gleichungen mindestens der Zahl der Variablen entspricht.

    Bei deiner Variante (ax+by+cz=0) geht dies natürlich nicht wegen o.g. Triviallösung.

    Viele Grüße

    Jens
    Webmaster http://www.bankstudent.de

    Hi,

    ich denke die Lösung von Conny ist schon korrekt, denn linear abhängig heisst ja, dass ich einen Vektor als Linearkombination der anderen beiden Vektoren darstellen kann.

    Selbst wenn du aber deinen Ansatz mit den 3 Variablen wählst kannst du das Gleichungssystem recht einfach lösen (Gausscher Algorithmus) oder die Matrixvariante mit der Inversen.

    Viele Grüße

    Jens Koopmann
    Webmaster http://www.bankstudent.de