Meine Antwort: Studiere Literaturwissenschaft, ewt. Germanistik.
Meine Fragen:
1. Wo willst Du studieren?
2. Wie wichtig ist für Dich Stabilität? Also: Wärst Du im Stande Dich durch ein weniger interesantes Studium zu pressen, wenn Du nachher dafür einen konkreten Job hättest? Oder willst Du lieber etwas studieren, was Dich intersiert und nach dem Studium von Harz 7 und Arbeidtlosengeld 4 abhängig zu sein? Vieleicht sogar in ein anderes Land ziehen?
3. Was für einen Abschluß willst Du machen? Das tolle am Magisterstudium ist ja eben die zwei extra Nebenfächer.
4. Was willst Du machen?
Als Beispiel, ich:
1. Für mich war gleich klar, daß ich in eine Großstadt leben will und, daß ich nach Bayern zurück will. Noch dazu hat die LMU einen guten Ruf, als fiel die Wahl auf München.
2. Ich bin so anachristisch und rebelisch in meiner Seele, daß ich mit großer Wahrscheinlichkeit jedes Studium, daß mich nicht 100% interessieren würde, schmeissen würde. Also besser irgenteinen Abschluß, z. B. Philosophie, als ein geschmiessenes Studium.
Meintetwegen kan ich dann ein arbeitsloser Philosoph werden. Als Akademiker habe ich einen bisschien anderen Status im Arbeitsamt und kan dann halt paar Semster Pedagogik machen, um Lehrerin zu werden (vor einem Jahr wollte ich auch nicht Leherin werden, jetzt habe ich meine Meinung geändert; ich könnte gerne in der Oberstufe arbeiten).
Wie anarchistisch bist Du? Wie hoch sind die Chancen, daß Du ein uniteresantes Studium schmeisst?
3. Obwohl ich Philosophie als Hautpfach haben werde, sind meine Nebefächer Sprachen. Somit könnte ich für internationale Organizationen ziemlich aktraktiv werden. Das ist das, was ich zu bieten habe. Was hast Du zu bieten? Heut zu Tage kann jeder Idiot ein Abi und einen Uniabschluß schaffen, da muß man schon was mehr bieten. Was ist das tolle an DIR?
4. Gehört auch ein bischien zu Punkt drei: Praktikum. Ich möchte am liebesten an meiner Uni bleiben, aber werden die Platz für mich da haben...?
Ich schreibe furchtbar gerne, also werde ich während meines Studiums versuchen in irgentwelchen Zeitungen mitzuschreiben. Auch wäre ich im Stande, ein halbes Jahr als Tippse zu arbeiten, wenn ich dafür ein Papierchien bekomme und evt. Leute kennenlerne. Somit habe ich einen Beweis, daß ich genauso gut tauge, wie ein Jurastudent, obwohl ich "nur" Philosophie studiert habe. Und vieleicht suchen die neukennengelernten Leute ein Vereintes Europa in einer Person (also mich
)
Noch was: Ich lese auch sehr viel und würde furchtbar gerne Literaturkritiker werden (der neue Reich- Reinicki
) Literaturwissenschaft hat mich aber überhaupt nicht angemacht, weil die davon ausgehen, daß man jedes Buch zu Tode analysieren kan. Mich faszieniert Literaturanalyse sehr, aber ich bin der Meinung, daß es Kunst für Kunst gibt, also Bücher, die man nicht analysieren kan (z. B. Cortazar). Versuch rauszufinden, wie der Studienaufbau auf Deiner Uni aussieht.
Du bist Dir bewußt, daß Germanistik auch Sprachgeschichte und so was bedeutet? Ich kenne eine Menge Literaturfreunde, die Germanistik/ Nordistik/ Polonistik wählen und dann sehr Überrascht sind, wenn sie altpolnische Texte übersetzen müssen. Philologie ist Literatur- UND Sprachwissenschaft.
Ich glaube, Du bist der Typ, der studieren will, um zu studieren, nicht um einen Beruf zu erlangen. Da hättest Du gleich auf die Hautpschule gehen können.
Dein Abidurchschnitt hat auch wenig zu sagen. Die meistet Lehrer sind so oder so Idioten
Meine schlechte Note in Mathe kommt nicht daher, daß ich es nicht kan. Ich war nur so demotiviert, daß ich kaum mein Mathebuch im letzen Schuljahr geöffnet habe.
Am Ende enden wir so oder so als arbeitslose Akademiker,
Viele Grüße und heiße Küsse,
Der kleine Bär