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Original von WiWi77
hallöchen....
ich habe zwei fragen...
1. Leverage-Effekt:
Bedeutet einfach nur das du deine Eigenkapitalrendite mittels des Verschuldungsgrades steigern kannst, indem du "teures" Eigenkapital durch "billigeres" Fremdkapital ersetzt, unter der Voraussetzung, dass deine Gesamtkapitalrendite größer ist als deine Fremdkapitalzinsen.
Das Eigenkapital ist in der Regel deswegen teurer, da die Eigenkapitalgeber auch die Träger des unternehmerischen Risikos sind und somit diesbezüglich einen Riskioaufschlag verlangen bei der Rendite, im Gegensatz zu den Fremkapitalgebern.
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Original von WiWi77
2. Miller-Modigliani-Modell
Da geht es thematisch darum, dass das Modigliani/Miller-Modell die Aussage der Traditionellen These widerlegen will, die besagt, dass es ein optimaler Verschuldungsgrad existiert, bei dem der Marktwert sein Maximum und die durchschnittlichen Kapitalkosten ein Mininmum sind.
Dieses versucht das Modigliani/Miller-Modell zu widerlegen mittels eines Arbitragesbeweises, dass Unternehmen im Marktgleichgewicht, die in der selben leistungswirtschaftlichen Risikoklasse sind und die selben erwarteten Rückflüsse haben, den gleichen Marktwert haben müssen.
Da dieser Marktwert gemäß Modigliani/Miller Aussage im Kapitalmarktgleichgewicht der selbe sein muss, exisitiert kein optimaler Verschuldungsgrad, da er davon unabhängig ist und nur von der erwähnten leistungsiwrtschaftlichen Riskikoklasse und den erwarteten Rückflüssen abhängt.
Best Regards,
Chris