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Beiträge von Oeconomicus

  • Skalenerträge

    • Oeconomicus
    • 6. November 2005 um 16:11

    [latex]f(x_{1}, x_{2}) \Rightarrow f(\lambda \cdot x_{1}, \lambda \cdot x_{2})[/latex]

    Daraus folgt:

    [latex]f(\lambda \cdot x_{1}, \lambda \cdot x_{2}) = (\lambda^b \cdot x_{1}^b+ \lambda^b \cdot x_2^b)^c[/latex]

    [latex]f(\lambda \cdot x_{1}, \lambda \cdot x_{2}) = \lambda^{b \cdot c} \cdot x_{1} ^{b \cdot c} + \lambda^{b \cdot c} \cdot x_2^{b \cdot c}[/latex]

    [latex]\lambda^{b \cdot c}[/latex] rausgezogen:

    [latex]f(\lambda \cdot x_{1}, \lambda \cdot x_{2}) = \lambda^{b \cdot c} \cdot ( x_{1}^{b \cdot c} + x_2^{b \cdot c}) [/latex]

    [latex]f(\lambda \cdot x_{1}, \lambda \cdot x_{2}) = \lambda^{b \cdot c} \cdot ( x_{1}^b+ x_2^b)^c[/latex]

    [latex]f(\lambda \cdot x_{1}, \lambda \cdot x_{2}) = \lambda^{b \cdot c} \cdot f( x_{1}, x_{2})[/latex]

    Die Exponenten [latex]b \cdot c[/latex] stellt die Skalenelastizität dar:

    Skalenelastizität < 1 [latex]\Rightarrow[/latex] fallende Skalenerträge
    Skalenelastizität = 1 [latex]\Rightarrow[/latex] konstante Skalenerträge
    Skalenelastizität > 1 [latex]\Rightarrow[/latex] steigende Skalenerträge

    Gruß,
    Christian

    [ EDIT: Korrigierte Version. Beim ersten Versuch, aufgrund der Eile, leider etwas durcheinander gekommen :D ]

  • Skalenerträge

    • Oeconomicus
    • 6. November 2005 um 13:42

    Du ersetzt die Produktionsfaktoren x1 und x2 jeweils durch [latex]\lambda[/latex]*x1 und [latex]\lambda[/latex]*x2. Anschließend löst du die Klammer auf, um danach das [latex]\lambda[/latex] auszuklammern. Der [latex]\lambda[/latex] zugehörigen Exponent stellt deine Skalenelastizität dar.
    Danach musst du nur noch Beispielzahlen für deine Aufgabe einsetzten und du erkennst in welcher Teilantwortmöglichkeit eine Produktionsfunktion mit konstanten, steigenden oder fallenden Skalenerträge hast.

    Gruß,
    Christian

  • Skalenerträge

    • Oeconomicus
    • 6. November 2005 um 12:13

    Du kannst es mittels der Skalenelastizität errechnen.

    Gruß,
    Christian

  • Konflikt zwischen Rentabilität und Liquidität?

    • Oeconomicus
    • 5. November 2005 um 09:21
    Zitat

    Original von Paul_II
    Hallo zusammen,

    welch möglicher Konflikt kann zwischen Rentabilität und Liquidität bestehen?

    Ich hab folgenden Ansatz:

    Die Rentabilität einer Unternehmung ist verhältnismäßig hoch, jedoch muss das nicht automatisch auch für die Liquidität der Fall sein. Man sollte bei einer eventuellen Investition in das Unternehmen bzw. bei einer Beteiligung beide Größen betrachten, da sie unabhänig voneinander sind.

    Ist das ok oder bin ich völlig neben der Spur?
    Thx und Gruß
    Tobi

    Dein Ansatz macht für mich wenig Sinn.

    Der Konflikt zwischen Rentabilität und Liquidität besteht einfach darin, dass wenn ein Unternehmen sehr liquide sein will, dann kann es das Geld nicht investieren und somit auch keinen Gewinn erwirtschaften. Mit geringem Gewinn ist die Rentabilität schlecht. Wenn ein Unternehmen andererseits eine hohe Rentabilität anstrebt, dann muss es möglichst viel investieren und das wirkt sich negativ auf die Liquidität aus. Da aber die Liquidität und die Rentabilität beides in einem Unternehmen vorhanden sein muss, um die Zahlungsfähigkeit sowie den Fortbestand des Unternehmen zu sichern konkurrieren diese beiden Ziele.

    That's it.
    Christian

  • Korrelationen und Elastizitäten

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 20:33

    Ja, das muss immer so sein. :D

  • Handelsrecht und/oder Steuerrecht

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 15:57

    Da du nicht so den Plan zu scheinen hast, ein paar Tipps:

    Der Weg zur Lösung führt über den Sachverhalt "Handelsregister eingetragen", wie in der Frage angegeben. Schau dir zunächst das HGB an und ziehe daraus Folgerungen, um anschließend auch das im EStG anwenden zu können.

  • Finanzmärkte und Staatsanleihen???

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 15:26

    Da gibt es schon Gründe. Bspw., um an weiteren Kursgewinnen zu partizipieren. Das wird oft bei sehr volatilen Anleihen praktiziert. Ein Szenario wäre, dass der entsprechende Marktzins unter den Nominalzins der Anleihe sinkt und somit durch Arbitragemechanismen den Kauf von Anleihen über pari rentabel macht.

    Greetz,
    Christian

  • Finanzmärkte und Staatsanleihen???

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 14:56

    Ja

  • Korrelationen und Elastizitäten

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 14:42

    Nein...!

    ...da die Elastizität Aussagen über die prozentuale Veränderung einer Größe aufgrund einer 1%igen Veränderung der anderen Größe gibt...

    ...und die Korrelation operiert nicht damit, sondern nur mit der statistischen(!) Stärke des "Zusammenhangs",
    ausgedrückt zwischen -1 und 1.

    EDIT: Ich hoffe ich konnte dir das näherbringen...falls jemand Kritik an meinen Erläuterungen äußern möchte, immer her damit. Bin lernbereit und kein Statistiker :D

    Grüße,
    Christian

  • Korrelationen und Elastizitäten

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 14:15

    Die Korrelation misst die Stärke des Gleichlaufs respektive der Gegenläufigkeit von zwei Größen, wobei kein direkter Zusammenhang bestehen muss!

    Bsp: Nur weil immer, wenn die Geburtenrate in einem Monat regelmäßig am Höchsten ist und zur gleichen Zeit Störche wieder kommen, heißt es noch lange nicht, dass die Störche die Kinder bringen, obwohl eine Korrelation zwischen beiden Ereignissen bestehen kann!


    Bei der Elastizität besteht ein direkter Zusammenhang zwischen zwei Größen, wobei die direkte Wirkung von einer Größe auf die andere Größe durch die Elastizität angegeben wird.

    Bsp: Wenn die Preiselastizität eines Produktes hoch ist, dann finden bei steigenden Preise Substitutionsprozesse am Markt statt und die Menge geht stark zurück.

    MfG,
    Christian

  • Finanzmärkte und Staatsanleihen???

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 13:32
    Zitat

    Original von hakes1701d
    Sorry mich interessiert nur mal Deutschland!
    Weil man da ja sagt die sind sicher und der Staat nicht pleite geht!

    Ich haben gesehen es gibt Staatsanleihen die mit verschiedenen Renditen je nach Laufzeit
    und dazu guitbs eine Kurs

    Was bekomme ich nun verzinst?

    Kurs 98€
    Rendite 2,5
    läuft aus 06/06

    Was bekomme ich jetzt 2006 raus?? Was wenn Kurs steigt od. fällt??

    Dann müsst esich doch auch die Rendite ändern`oder wie??

    Alles anzeigen

    Deutsche Staatsanleihen sind ein sicheres Geschäft, da die Bonität des Emittenten - Staat - noch sehr hoch ist. Deutsche Staatsanleihen sind bei Moody's und Standard und Poor's mit dem Bestrating bewertet. Dementsprechend ist auch der Zins im Vergleich zu anderen Anleihen niedriger. Summa summarum: Optimal für risikoaverse Anleger!

    Die Verzinsung und Rückzahlung bezieht sich im Normalfall auf den Nominalbetrag und nicht auf den Kurs. Daher bekommst du wenn du ein Jahr vor Endfälligkeit die Anleihe kaufst.

    Aktuelle Problematik: Niedriges Zinsniveau in Europa und daher Kursrisiko (im Falle steigender Marktzinsen), falls dein Anlagehorizont nicht bis zur Endfälligkeit reicht.


    Grüße,
    Christian

  • Habe große Bedenken

    • Oeconomicus
    • 31. Oktober 2005 um 12:38
    Zitat

    Original von nürnberg
    Also zum Glück war es so, dass ich noch rechtzetig gewechselt bin und jetzt nahtlos weitermachen kann. Würdet Ihr sagen, dass man aber auf jeden Fall ein Praktikum bekommt?

    Definitiv!

  • Leistungsbilanz - Auswirkungen -

    • Oeconomicus
    • 28. Oktober 2005 um 14:08

    Auslandsreisen schlagen sich in der Dienstleistungsbilanz nieder, welche sich zusammen mit der Handelsbilanz zur Leistungsbilanz aufsummiert. Wenn nun die Deutschen weniger Auslandsreisen tätigen würden, dann würde die Habenseite der Dienstleistungsbilanz und konkludent auch die der Leistungsbilanz gemindert. Summa Summarum ergibt sich ein höherer Leistungsbilanzüberschuss und weniger Kapitalimport!

    Grüße,
    Christian

  • Frage: Elastizität der Nachfrage

    • Oeconomicus
    • 27. Oktober 2005 um 16:31

    [latex]p = 5 - 2x[/latex]

    [latex]p - 5 = - 2x[/latex]

    [latex](p - 5): (-2) = x[/latex]

    Formel:

    [latex]\eta[/latex][latex] = [/latex] {[latex]\Delta[/latex][latex] [(p - 5) : (-2)] :[/latex] [latex]\Delta[/latex][latex] p} [/latex] * [latex] 1 :[ (p - 5): (-2)][/latex]

    [latex]\eta[/latex][latex] = {-1:2} * 1 / (p - 5): (-2)[/latex]


    [latex]\eta[/latex][latex] = {-1:2} * 1 / (1 - 5): (-2)[/latex]


    [latex]\eta[/latex][latex] = {-1:2} * {1:2}[/latex]


    [latex]\eta[/latex][latex] = -1:4 [/latex]


    Dein Prof. hat wohl recht ;)

    Grüße,
    Christian

  • Fussball-Bundesliga-Tipp-Laber-Thread-07/08

    • Oeconomicus
    • 26. Oktober 2005 um 21:16

    Mein Statement für heute: SGE, SGE...olleolle!!!!!!! 6:0 gegen Schalke. Was ein Fest :D

  • Leasingbilanzierung und Bilanzzwecke

    • Oeconomicus
    • 23. Oktober 2005 um 21:17
    Zitat

    Original von thorag
    Ich weis es ist eine sehrspeizielle Frage, aber vielleicht kann mir trotzdem jemand helfen. Ich schreibe gerade eine Seminararbeit und soll die Bilanzierung von Leasingverträgen nach deutschem und internatioalen Handelsrecht (IAS) beschreiben, und anschließend vergleichend kritisch würdigen und dabei bezug auf die unterschiedlichen Bilanzzwecke nehmen.

    Zu dem letzten Punkt habe ich wenig Ahnung und finde auch keine Literatur. Kann da zufällig jemand was zu sagen oder Literatur empfehlen?

    Nach deutschen Recht ist der Leasinggeber, wenn er juristischer und wirtschaftlicher Eigentümer ist bilanzierungspflichtig. Durch besondere Vertragsgestaltung kann kann allerdings das Eigentum übergehen. International ist der Leasingnehmer bilanzierungspflichtig.

    Einzelregelungen kannst du den steuerlichen Leasing-Erlassen entnehmen:
    BMF-Schreiben vom 19.04.1971 IV B/2 - S2170 - 31/71, BStBl. I 1971 S. 264;
    BMWF-Schreiben vom 21.03.1972 F/IV B2 - S2170 - 11/72, BStBl. I 1972 S. 188.

    Grüße,
    Christian

  • Subventionen.

    • Oeconomicus
    • 23. Oktober 2005 um 21:00

    Stimme Johnny voll und ganz zu:

    Nocheinmal zum festhalten:

    - Ohne Abbau der Importzölle würden wohl die Preise ansteigen
    - Mit Abbau der Importzölle würden die Preise vorraussichtlich sinken

    Denke ganz ehrlich nicht, dass es an der Lobby der Landwirtschaft scheitern würde. Das Motiv ist eher auf der gesellschaftspolitischen Seite zu finden, da die EU eine relativ hoche Arbeitslosigkeit aufzuweisen hat und die Bevölkerung würde solche Maßnahmen wohl auf der nationalen Ebene (besonders in Frankreich) abstrafen. Zudem würde solche Entscheidungen wohl auch am Widerstand der neuen kleinen Länder, mit hohem Primärsektoranteil scheitern.

    Grüße,
    Christian

  • Subventionen.

    • Oeconomicus
    • 23. Oktober 2005 um 17:53
    Zitat

    Original von karlosik
    Wenn die Subventionen in der Landwirtschaft abgeschafft würden, würden die Preise der Produkte aus diesem Sektor teuer werden?

    Ja, da die Produktionskosten im Agrarsektor durch die Subventionen konkludent gesenkt werden und dieses schlägt sich natürlich auch auf die Endpreiskalkulation der Unternehmen nieder. Daher würde ein Wegfall/Kürzung der Subventionen auf EU-Ebene die Verbraucherpreise anheben, allerdings wohl nicht um den absoluten Betrag, der durch die Subventionskürzungen weggefallen ist, da auf dem europäischen Binnenmarkt im Agrarsektor enormer Wettbewerb herrscht. Eine Abbau der Subventionen im Agrarsektor ist sowieso nur unter der Obhut der EU zu machen, da die EU für diese Art von Subventitionen hauptverantwortlich ist. Deutlich wird es wenn man weiß, dass über die Hälfte des EU-Haushalts für Agrarsubventionen ausgegeben wird und nur ein marginaler Teil von den Staatshaushalten finanziert wird.

    Zitat

    Original von karlosik
    würden viele Bauer ihre Betriebe schließen oder würden sie viel besser und produktiver arbeiten?

    Beides. :D Der Wettbewerb an sich hat ein inhärentes Innovationspotential. Je mehr Wettbewerb, desto größer der Zwang produktiver zu arbeiten. Ein mehr an Wettbewerb heißt allerdings auch das der Ausscheidungsprozeß, zugunsten der produktiveren Unternehmen, viele Bauern ihre Existenz kosten würde.

    Zitat


    Hat die Aschaffung der Subventionen einen Sinn? Hat sie mehr positive als negantive Wirkungen? Ich möchte Eure meinungen kennen lernen.

    Sinn? Nach meiner Meinung ist längst eine Subventionskürzung im Agrarsektor von Nöten, denn durch diese Subventionen werden in ganz Europa (die alten 15 Mitglieder) tote Industriezweige künstlich am Leben erhalten. Das trägt zu einer unnötigen Belastung des Steuerzahlers bei und verschließt den Entwicklungsländern, die mehrheitlich noch vom Primärsektor leben, den Weg zum europäischen Binnenmarkt. Das eingesparte Geld könnte in weit aus produktivere Industriezweige gesteckt werden, die die Wohlstand deutlich steigern würden. Bei den neuen 10 Mitgliedern der EU liegt die Sache etwas anders, da der Agrarsektor eine weit aus bedeutendere Rolle spielt als bei uns. Dennoch sollte man dort, um den Sprung hin zu den anderen Sektoren vermehrt zu schaffen die Subventionen der EU auch dort einschränken, d.h. graduell abbauen.

    Wegen einer europäischen Unterversorgung an Agrarprodukten muss sich niemand Gedanken machen, da man endlich die protektionistischen Maßnahmen gegen die Entwicklungsländer abschaffen könnte. Das bringt den Entwicklungsländern mehr selbsterarbeitetes Einkommen (weniger Transferzahlungen notwendig) und bei europäischen Konsumenten würde die Verbraucherpreise gesenkt!

    MfG,
    Chris

  • Steuersatzmultiplikator

    • Oeconomicus
    • 23. Oktober 2005 um 15:08

    Casus cnactus: Kettenregel!

    Umformungsweg:

    [latex]Y = (C + I + G) : (1-c(1-t))[/latex]

    [latex]Y = (C + I + G) : (1-c+ct)[/latex](Umformung)

    [latex]Y = (C + I + G) * (1-c+ct)^-^1[/latex](Umformung)

    Ein Schritt aufgespalten in innere und äußere Ableitung:

    [latex] dY:dt = c(C + I + G) * (1-c+ct)^-^1[/latex] (innere Ableitung nach t)

    [latex] dY:dt = -c(C + I + G) * (1-c+ct)^-^2[/latex] (äußere Ableitung)

    [latex] dY:dt = -c(C + I + G) * (1-c(1-ct))^-^2[/latex] (innere Klammer wieder zurückgeformt)

    [latex] dY:dt = -c(C + I + G) : (1-c(1-ct))^+^2[/latex] (Umformung)

    Grüße,
    Christian

  • Architektshonorar + Boutiquebrand

    • Oeconomicus
    • 21. Oktober 2005 um 17:18

    Bei mir sind zwar die Juraklausuren schon zwei Semester her, aber ich versuche trotzdem einmal zu helfen. Werde nachfolgend einige Prüfschritte aussparen und nur die wesentlichen hinschreiben. Dauert sonst zu lange...

    Zitat


    Hallo,

    hier noch weitere Fragen, wo ich mir auch nicht sicher bin und festhänge:

    Fall 1:
    Bruno Mayer und Frank Raffke wollen zusammen eine Kühlhalle für Gemüse und Südfrüchte errichten. Sie beauftragen den Architekten Bleistift mit der Fertigstellung der Pläne. Bleistift möchte nach deren Ablieferung das vereinbarte Honorar von Mayer verlangen, da er zufällig erfahren hat, dass Raffke derzeit finanziell etwas „schwach auf der Brust ist“. Kann er dies tun?

    Lösungsansatz:
    Der Architekt Bleistift kann das Honorar von Mayer verlangen, da Raffke und Mayer zusammen die Halle errichten lassen wollen. oder ???? ?(

    Mayer und Raffke haben gem. § 705 BGB einen GbR, da Vss. erfüllt:

    • Gesellschaftsvertrag: durch Absprache vorhanden, weil kein Formerfordernis
    • gemeinsamer Zweck: vorhanden
    • zu fördern: vorhanden, da beide gemeinsam den Auftrag erteilt haben

    Vertrag ist nach §433 BGB zwischen der GbR und dem Bleistift zustande gekommen, da beide die Gesellschaft nach §709 gleichzeitig vertreten haben.

    Nach Rechtssprechung ist zu §709BGB der §128,S.1 HGB parallel anzuwenden, nachdem beide als Gesamtschuldner persönlich haben.

    Antwort: Ja, er hat das Recht das Geld zu verlangen.

    Zitat

    Fall 2:
    Susann Best hatte vor einiger Zeit eine kleine Boutique in dem Wohnhaus des Raffke gemietet. Ihre Schwester, Renate Best, war als Verkäuferin bei ihr angestellt worden, was dem Raffke auch bekannt war. Aufgrund eines defekten Gasrohrs kommt es zu einem Brand, bei dem die Boutique zum Teil zerstört wird, aber auch der kostbare Kunstnerzmantel von Renate Best. Dem Raffke war auch bereits bei Abschluss des Mietvertrages bekannt, dass die Gasrohre dringend ausgetauscht werden mussten. Um Geld zu sparen, unterließ er dies. Außerdem erleidet Renate Best leichte Verbrennungen und Susann Best einen Nervenschock. Anspruchsgrundlagen?

    U.a. Anspruchsgrundlage: §823 I BGB

    MfG,
    Christian

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