Beiträge von Lady02

    Hallo alle zusammen,

    vielleicht kann mir jemand bei folgenden Problem helfen.
    Sachverhalt:
    Otto Meier OHG hat Großhandel mit Autozubehör. Gesellschafter Otto Meier mit 100.000€ Einlage und Karl Müller 60.000€ Einlage.
    Bilanzgewinn 200.000€ für 2010.
    Lt. Gesellschaftsvertrag erhält Otto Meier ein Geschäftsführergehalt v. 150.000€, der als Aufwand gebucht wurde. Keine Kapitalverzinsung.
    Die OHG hat Geschäftsräume für monatlich 15.000€ angemietet, die sie als Aufwand gewinnmindernd gebucht hat.
    Eigentümer des gesamten Grundstückes war bis zum 30.06.10 Karl Schumacher. Ab 01.07.10 übernimmt Otto Meier als Erbe die Gesamtrechtsnachfolge.
    Das Grundstück hat eine Nutzfläche v. 1000qm und ein bebautes Gebäude. Die gesamt Fläche wird von der OHG betrieblich genutzt. schumacher hat die Einkünfte nach § 21 EStG versteuert.
    Folgende Wertangaben für das Grundstück:
    Anschaffungskosten 01.01.1988:
    Grund u. Boden 200.000
    Gebäude 600.000
    Afa bis 30.06.10
    von Schumacher 306.000
    Teilwert am 01.07.10
    Grund u. Boden 400.000
    Gebäude 800.000

    Otto Meier hat folgende Ausgaben für das Grundstück ab 01.07.-31.12.10, die vom Privatkonto getätigt werden.

    Zinsen 9.000
    Tilgung 30.000
    Darlehensstand 01.01.10 170.000
    " 01.07.10 150.000
    " 31.12.10 120.000

    Grundbesitzabgaben 3. u. 4. Quartal 10 4.000
    Gebäudervers. 01.10.12-01.09.11 6.000
    Dachrep. inkl. USt 29.000

    Ermittlen der Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Sonderbilanzen, GuV u. Gewinnfeststellung.

    Meine Lösungsansätze:
    Gewinnverteilung:
    Otto M. Karl M. OHG
    Vergütung 150.000 150.000
    Bilanzgewinn 25.000 25.000 50.000
    Insgesamt 175.000 25.000 200.000

    Sonderbilanzen:

    bis 30.06.10
    Aktiva Passiva
    G+B 200.000 Darlehen 170.000
    Geb. 600.000 Kapital 630.000
    800.000 800.000

    ab 01.07.10
    G+B 400.000 Darlehen 150.000
    Geb. 800.000 Kapital 1.050.000
    1.200.000 1.200.000

    31.12.10
    G+B 400.000 Darlehen 120.000
    Geb. 800.000 Kapital 1.080.000
    1.200.000 1.200.000

    Gewinn nach § 4 Abs. 1 EStG:

    Kapital 31.12.10 1.080.000
    -Kapital 01.07.10 1.050.000
    + Entnahmen 90.000 (6 Monate Mieteinnahmen)
    - Einlagen 73.500
    Gewinn SB 46.500

    So und nun stimmt aber mein GuV nicht. Bei mir wäre dann eine Differenz von 26.500€ auf der Aktivseite. Das kann eigentlich nicht sein.
    Es wäre schön wenn mir jemand helfen könnte. Wahrscheinlich habe ich irgendwo einen Denkfehler.

    Vielen Dank im voraus.

    Lady

    Hallo,

    bearbeitet von euch jemand die Fallstudien STW12F? Ich sitze bei besagten Studien seit geraumer Zeit auf dem Schlauch. Es betrifft die Einkommensteuer 1 den Sachverhalt 2. Vor allem die Aufgaben b. Pkw und e. Inventarliste.

    zu b.) Am 01.07.2010 kaufte Kurt ein neues Auto für 107.100€ (Listenpreis einschl. Umsatzst., Nutzungsdauer 6 J.). Er gab seinen alten Wagen (60.000€ Listenpreis einschl. Umsatzst.) in Zahlung und zahlte im Juli 2010 noch 95.200€ an den Händler. In den BA sin Afa lt. Inventarverzeichnis von 18.000€ und die USt.-Zahlung v. 15.200€ (19% v. 80.000€) enthalten. Diesen Betrag hat er in seiner USt-VA Juli 2010 auch als Vorst. geltend gemacht.
    Die Autos nutzte er ca. 60% betrieblich und ca. 30% privat und an 135 Tagen zu Fahrten von seiner Wohnung in die 8 km entfernte Praxis.
    Die Vorst. aus den netto 5.000€ lfd. Kfz-Kosten in Höhe von 800€ hat er als BA behandelt.

    Hier weiß ich nicht wo ich ansetzen soll!

    zu e.) Inventarverzeichnis
    WG Datum AK Afa jährl. Afa 08 Afa 09 Afa 10 einschl. Sonder-Afa nach §7g
    Einricht. 01.07.07 75.000 25.000 25.000 25.000 12.500 -
    Sekretär 03.05.10 10.000 1.000 3.000 -
    Pkw 10.03.00 50.000 10.000 -
    Pkw 01.07.10 90.000 18.000 18.000
    Summe 33.500

    Also mit dem Verzeichnis weiß ich absolut nichts anzufangen. :confused:
    Bei dem Sekretär ist noch zu erwähnen, dass er eine Schenkung ist. Er hat laut Gutachten einen Wert von 11.900€ (inkl. MWSt). Der steuerliche Teilwert beträgt 9.000€ mit 20 Jahren Nutzungsdauer. Er dient als Aktenschrank.

    Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Wäre ganz super.
    Vielen vielen Dank im voraus.

    Lady

    Hallo allerseits,

    ich habe einen totalen Blackout, was heißt, das ich absolut keinen Plan bei folgender ESA habe. Ich weiß nicht wie ich beginnen soll.?(
    Der nicht kirchenpflichtige Anton hatte 250.000€ geerbt und anschließend direkt angelegt. Er erzielte folgende Einnahmen aus der Anlage seines Vermögens:
    Aktiendepot: Gutschrift von 6.000€, Dividenden aus der Beteiligung an verschiedenen Aktiengesellschaften
    Sparbuch Berta: Gutschrift von 5.000€ Zinsen
    Verkaufserlös: Aus dem Verkauf von Aktien erzielte Anton einen Gewinn von 10.000€. Nach Abzug der Kapitalertragsteuer und des Solizuschlages
    wurden ihm von der Bank 7.362,50€ ausgezahlt.
    GmbH-Anteile: Anton ist mit 30% an der A-GmbH beteiligt. Er erhält eine Ausschüttung von 20.000€. Um die Beteiligung zu finanzieren,
    hatte Anton ein Darlehen über 300.000 € aufgenommen. Hierfür musste er 16.667€ Schuldzinsen zahlen.
    Freistellungsaufträge hat Anton vermutlich nicht erteilt. Zum 31.12.2008 wurde für Anton ein noch nicht ausgeglichener Altverlust i.S.d.§ 23 EStG i.H.v. 5.000€ gesondert festgestellt. Anton beantragt die besondere Besteuerung nach § 43 Abs. 5 Satz 3 EStG.

    Die ESA besteht aus mehreren Teilen, für mich wäre jetzt nur das o.g. wichtig. Es wäre schön wenn mir jemand helfen bzw. Anhaltspunkte geben könnte.
    Vielen vielen Dank schon im voraus.

    Liebe Grüße Lady02