Beiträge von Student_HSA

    Hi!

    Ich kann Dir nur das sagen, was ich jedem sagen würde, der diese Frage stellt: Du machst Dir zu viele Sorgen ums Geld! Ich hab nie Bafög bezogen. Und trotzdem schreibe ich im Moment meine Diplomarbeit. Das geht "immer irgendwie". Wichtig ist dabei, dass Du Deine Ziele nie aus den Augen verlierst. Wer den Willen hat, den Abschluss zu machen, der macht ihn auch. Und wenn das heißt, dass man dafür zu kämpfen hat, dann tut man das. Vorausgesetzt, man will es wirklich. Ich brauch im Monat ca. 350 Euro, wohne aber wieder bei meinen Eltern. In meiner WG-Zeit (die ersten drei Jahre, inkl. Fachabi) habe ich ca. 550 gebraucht. All inclusive - Miete, Strom, Wärme etc. Ich hab dafür sogar das Rauchen aufgegeben, weil's finanziell dann einfach wesentlich besser lief. Mit Rauchen hab ich immer um die 700 gebraucht, was regelmäßig 100 mehr waren, als ich hatte. Aber ich wollte ja auch den Abschluss, deswegen lieber abschließen als rauchen - auch wenn's ne scheiß Zeit war. ;) Wer mir erzählt, dass er sich sein Studium nicht selbst finanzieren und trotzdem einen guten Abschluss hinlegen kann, der will es nicht wirklich. Es gibt unter meinen Kommilitonen Leute, die jammern, obwohl sie zuhause wohnen und mtl. 600 Euro von Papi bekommen. Mit einem hab ich einem dieser Exemplare zusammengewohnt. Und gleichzeitig kam immer: "Wie machst Du das nur!?". Ich könnte ab und an wirkilch kotzen. Ohne Witz, einfach kotzen! Wir leben in einem Sozialstaat, was einem Land der Schmarotzer gleich kommt!

    Und selbst wenn!!! Selbst wenn Du das ganze Studium auf Pump machst. Dann hast Du danach - Regelstudienzeit vorausgesetzt - ca. 25.000 Euro geliehen, von denen Du höchstens 10.000 Euro zurückzahlen musst. Soweit hab ich das beim Antrag mitbekommen - mir wurde Bafög aufgrund mir bis heute unerklärlicher Gründe verweigert. Sogar der Sachbearbeiter im Bafög-Amt hat damals die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Wer dieses Thema ansprechen will, bitte nur PN. Das ist ziemlich privat.

    Mach Dir über die "Schulden" keine Sorgen. Wenn es nach dem Studium nicht gleich der dicke BMW und die Eigentumswohnung auf einmal sein muss (ja, das muss es bei so manchem wirklich), sondern Du's schaffst, den Standard aus der Studizeit einigermaßen zu halten, dann... bist Du spätestens ein bis zwei Jahre nach dem Studium schuldenfrei. Und vergiss nicht, dass ab dann jeden Monatsersten Deines restlichen Lebens dicker Zahltag ist!

    So what? Wenn Du studieren willst, dann mach es. Wer als Student/in Geldsorgen hat, der jammert i.d.R. einfach gerne. Wer was dagegen tun will, kann es auch. Ich jedenfalls bin jetzt dann mit dem Studium fertig, OHNE Schulden. Zugegeben, hätte ich die letzten drei Semester nicht zuhause wohnen können, hätte ich jetzt wohl etwas um die 1500 Euro Schulden. Um ein gutes weniger, als mein erstes Ingenieurgehalt im Frühjahr. :)

    Viele Grüße
    Jasmin

    [FONT=&quot]Hallo zusammen,

    ich habe jetzt jede Menge Foren durchforstet und finde auch jede Menge zu meinem Anliegen. Dies alles jetzt aber konkret auf mich umzulegen... damit bin ich leider etwas überfordert. Ich bin Maschinenbauerin und keine Bürokratin.

    Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit. Allerdings werde ich auch nächstes Semester noch Studentin sein, um die momentane Lage am Arbeitsmarkt zu überbrücken. Ich habe dazu bereits eine unwichtige Prüfung geschoben. Die Firma, in der ich gerade Diplomarbeit schreibe, arbeitet im Moment kurz. Deswegen habe ich keine Aussicht auf eine Einstellung, wenn ich im September fertig werde. Die Chancen stehen im nächsten Frühjahr besser. Da dies echt meine Wunschfirma wäre, bin ich gerne bereit zu warten. Sollte die Situation im Frühjahr unverändert sein, werde ich mich umorientieren. Deshalb bitte keine Bewertung meiner Entscheidung, um ein Semester zu verlängern. Ich bin keine Freizeitstudentin, habe für mein Maschinenbaustudium bis jetzt sieben Semester gebraucht (im Gegensatz zu so manchem meiner Kommilitonen!). Schneller geht's kaum, das Argument Faulheit zieht ganz und gar nicht.

    Mein Problem also: die oben erwähnte Firma hat mir angeboten, im nächsten Semester (eben bis zum Frühjahr) als Werksstudentin das Thema meiner Diplomarbeit weiter zu verfolgen. Die Geschäftsleitung hat im Moment einen absoluten Einstellungsjob verhängt, Stellen werden eher abgebaut. Als Werksstudentin unterzukommen ist (sozusagen an der Geschäftsleitung vorbei) über meinen Abteilungsleiter möglich. Dort würde ich 20 Stunden pro Woche arbeiten.

    Mein Prof an der FH hat mir jetzt gestern angeboten, an der FH zu arbeiten. Ebenfalls für 20 Stunden. Er kennt mich und möchte mich unbedingt haben.

    Ich würde also voraussichtlich 40 Stunden arbeiten - bei 2 Jobs. Ich beziehe generell kein Bafög und habe noch nie eins bekommen. Ich werde im Februar 30 Jahre alt - Kindergeld gibt's also auch keins mehr. Ich wohne im Moment noch zuhause, bis das Studium vorbei ist. Krankenversicherung zahle ich momentan als Studentin ganz normal selbst an die Krankenkasse, sind im Moment um die 66 Euro.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sind nun irgendwelche Probleme mit den 2 Jobs verbunden? Bin ich weiter normale Studentin bzw. ‚ordentliche Studentin‘, wie ich’s auch schon gelesen habe? Wie muss ich mich versichern und was hat mein Arbeitgeber für Nachteile durch den zweiten Job? Kann ich eigentlich zu viel verdienen – in anderen Foren wird das nie eindeutig beantwortet. [/FONT]
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    [FONT=&quot]Dicker Beitrag, ich weiß, aber trotzdem wäre ich für jede Hilfe dankbar. Wenn jemand noch Infos braucht, gerne. Danke für alles was da jetzt an Antworten kommt![/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Viele Grüße[/FONT]
    [FONT=&quot]Jasmin[/FONT]