Hi,
also Dein Lernheft kenne ich nicht.
Für die Berechnung der Kennzahlen anhand einer Bilanz sollten eigentlich keine Branchenkennzahlen verwendet werden.
Was z. B. ist UR?
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Kennzahlenanalyse stellen einen Maßstab bzw. eine quantitative Information dar.
Die Kennzahlen dienen insbesondere dem Controlling, der Unternehmenssteuerung und der Bilanzanalyse.
Diese kann man mit den Formel aus meinem ersten Beitrag berechnen, bzw. Du musst schauen welche Kennzahlen in Deinem Heft gefragt sind.
Es gibt bestimmt auch Beispielaufgaben.
Z.B. Liquidität:
Was ist Liquidität?
Ein Unternehmen ist liquide bzw. solvent, wenn es seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen – z.B. aus Mietverträgen, Anstellungsverträgen (Gehältern)
oder offenen Rechnungen – jederzeit zum Fälligkeitstermin und in voller Höhe nachkommen kann.
Liquidität 1:
Liquidität 1. Grades = flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten * 100
flüssigen Mittel bestehen vornehmlich aus den Positionen Bankguthaben, Kasse, Schecks und Wechsel
kurzfriste Verbindlichkeiten beinhaltet Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, sonstige Verbindlichkeiten, Kredite und Darlehen mit einer Laufzeit < 1 Jahr und kurzfristige Rückstellungen
=> Kassenbestand 30.000 / Verb LuL 200.000 * 100 = 15%
Im Prinzip könnte man auch noch
- die Wertpapiere zu den fl. Mitteln nehmen. Bin aber nicht sicher, ob die unmittelbar veräußerbar sind.
- die Rückstellungen zu den kurzfr. Verb. nehmen, bin aber nicht sicher ob diese kurzfristig sind.
Das musst Du in Deinem Lernheft, = Beispielaufgabe, nachschauen.
Gruß
hape