Beiträge von cezisj

    Wie n03mi schon sagte, verwenden unterschiedliche Zentralbanken unterschiedliche Geldmengendefinitionen. Das ist, wie du richtig erkannt hast, auf verschiedene Volkswirtschaften und deren Geldpolitik zurück zu führen.

    Grundlage aller Überlegungen zur Geldtheorie und Geldpolitik muss eine genaue Abgrenzung von Geld zu anderen Anlageformen (Kapitalaufbewahrungsformen)
    sein. Unterschiedliche Geldmengendefinitionen erfolgen aus Zweckmäßigkeitsüberlegungen. Abgrenzungsschwierigkeiten ergeben sich aus Unterschieden in der Erfüllung der Geldfunktionen (z. B. Bargeld: maximale Liquidität; Termineinlagen: bessere Erfüllung der Wertaufbewahrungsfunktion).

    Hallo sweetloh,

    in der VWL gibt es immer mehrere Antworten. Daher passt weder falsch noch richtig am besten.

    Ich zitiere aus dem Enquete-Bericht des Deutschen Bundestages (2002), Kapitel 4.2. ff:

    Und hier die Quelle: http://www.bundestag.de/gremien/welt/glob_end/4_2.html

    Direktinvestitionen bedeuten Einkommen, Beschäftigung und Steuereinnahmen. Sie allein spiegeln jedoch nicht die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes wieder. Michael E. Porter hat hierzu sein Diamantmodell veröffentlicht. Infos unter http://www.quickmba.com/strategy/global/diamond/

    Für Fragen bitte PM

    Hallo zusammen,

    wie immer in der VWL gibt es keine einheitliche Antwort. Vielmehr ist nach einer Begründung gefragt. Denn je nach wirtschaftstheoretischer Richtung folgt daraus die Aussage. Die bekanntesten sind Angebots- und Nachfragepolitik, Klassik vs. Keynes.

    Das saysche Theorem wurde 1803 von Jean Baptiste Say aufgestellt. Es zählt zu den neoklassischen Theoremen der Volkswirtschaftslehre und ist ein entscheidender Baustein zum Verständnis der Wirtschaftsstrukturen.

    Seine Grundaussage lautet:

    Die Summe aus geplantem Angebot und geplanter Nachfrage muss übereinstimmen. Wer am Markt ein Gut (etwa auch die eigene Arbeitskraft) anbietet, will Einkommen erzielen, damit er selbst Güter kaufen kann.

    Ein erhöhtes geplantes Güterangebot generiert daher automatisch eine entsprechend höhere geplante Nachfrage. Es kann daher ein unzureichendes Nachfrageniveau gar nicht geben. Auf Teilmärkten sorgt der Preis für Markträumung.

    Demnach bestimmen in einer Marktwirtschaft allein die Unternehmungen Richtung und Umfang der Produktion! Es gibt alsoex-ante ein Gleichgewicht (equilibrium) auf dem Markt. [Allerdings, Andreas82, ist dies, nur vom Angebot abhängig.]

    Keynes widerlegt das Saysche Theorem. Er sagt, dass es gar kein ex-ante Gleichgewicht auf dem Markt geben könne. Angebot und Nachfrage sind höchstens ex-post im Gleichgewicht. Er folgert daraus, dass der Staat den Ausgleich von Angebot und Nachfrage schaffen muss und begründet so seine Nachfragesteuerung.

    a) Preis-Absatz-Funktion (PAF): p(x)= -5x + 45; weil 5 = Grenzpreis und 45 = Höchstpreis
    · Diagramm:
    beide Achsen 19 cm lang, Ordinate: Max (x) = 9, Abszisse: Max (p) = 45,
    PAF x=9 und p=45 verbinden (ergibt 45°-Linie mit negativer Steigung)
    Punkte einzeichnen und ablesen:
    Sättigungsmenge = 9 da p = 0
    x1 = 2, bei p1= 35
    p2 = 10, bei x2 = 7
    · Rechnerische Lösung, Einsetzen in PAF
    Sättigungsmenge p = 0 è 0 = -5x + 45, x = 9
    x1: p1 = 35 è 35 = -5x +45, x = 2
    p2: x2 = 7 è p2 = -5*7 + 45, p2 = 10

    b)
    P 45 40 35 30 25 20 15 10 5 0
    X 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    U 0 40 70 90 100 100 90 70 40 0
    K 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120
    G -30 0 20 30 30 20 0 -30 -70 -120
    Gewinnmaximale Werte: p = 25, x = 4, U = 100, G = 30
    Bedingung: U >= K und U’ = K’

    c)
    Bedingung: G >= U – K
    0 >= p(x)*x – (kv*x + Kf)
    0 >= (-5x + 45)*x – (10x + 30)
    0 >= -5x^2 + 45x – 10x – 30
    0 >= -5x^2 + 35x – 30
    5x^2 – 35x + 30 >= 0
    x^2 – 7x + 6 >= 0
    --> x1=1, x2=6
    --> 1 <= x <= 6 (wie oben in der Tabelle)

    Hier wird nach dem Break-Even-Point gefragt, der jeweils bei U = K, also am Anfang und Ende der Gewinnzone liegt.
    Ansonsten kenne in diesem Zusammenhang nur noch den Cournotschen Preis (pC) und Menge (xC). Die liegen im Gewinnmaximum. Zwischen dem Cournotschen Punkt C (bei pC und xC auf PAF) und den Schnittpunkt der fallenden Durchschnittskostenkurve bei xC ist die maximale Gewinnspanne. Danach wurde allerdings nicht gefragt.

    d)
    1. Kf – 15
    Es ergibt sich keine Änderung von Preis und Menge. Weil K2 = 15 + 10x è K’2 = 10 = K’1
    2) kv*2
    Es ergibt sich folgende Änderung: p = 32,5; x = 2,5; U = 81,25; K = 80; G = 1,25
    Weil K2 = 30 + 20x --> K’2 = 20, U’=E’, -10x + 45 = 20, x = 2,5; völlige Teilbarkeit der Güter vorausgesetzt!
    Unterschied liegt in K’, der sich aus Ableitung ergibt. Denn Kf sind im Gegensatz zu kv konstant und fallen daher in der Grenzbetrachtung raus.

    e)
    U ist im Fall wie folgt definiert: U = -5x^2 + 45x. Die Steigung Umsatzfunktion U’= -10x + 45 besitzt zwei Komponenten: -10x und 45. Je nachdem welche Größe x annimmt dominiert eine Komponente. U’ ist bei x = 4,5 null, d.h. hier findet der Wechsel statt. Sofern U’>0 (U’<0) wächst (sinkt) U.

    f)
    In jedem Fall werden Oligopolisten versuchen, die Vollkommenheitsbedingungen des Marktes (hier Dyopol) aufzuheben. Der Monopolist hat 4 Möglichkeiten: (1) keine Reaktion, (2) Preisanpassung, (3) Preiskampf und (4) stillschweigendes Abkommen.
    Die Konsumenten gehen bei vollkommenem Markt zum besten Angebot. D.h. der Monopolist M verliert in Fall (1) die gesamte Nachfrage an den Auslandsproduzenten A. Im wirtschaftsfriedlichen Verhalten (2) gleichen sich die Preise pM und pA an. Die Absatzrelation ändert sich xM:xA und der Gewinn sinkt. Einflussnahme ist durch geeignete Mittel möglich. Denkbare Mittel liegen z.B. in der Produkt- oder Promotionspolitik, mit der versucht werden soll, sich von der Konkurrenz zu differenzieren, also die Homogenität der Güter abzuschaffen.
    Die Strategie A mit niedrigeren Preisen zu ruinieren (3) beschert M die gesamte Nachfrage bis A reagiert. Allerdings ist dies nicht immer aufgrund der Kostenstrukturen möglich. M kann auch versuchen, Preisabsprachen mit A zu treffen (4). Allerdings ist verstößt dies gegen die Wettbewerbsordnung.

    Hi sascha,

    soweit ich weiss, waren die wirtschaftlichen Folgen negativ für die Landwirtschaft. Radioaktiv verseuter Regen schädigt Ernte, etc... Ich würde es mal bei Landesbauernverband oder bei Landeslandwirtschaftsministerium versuchen. Vielleicht kann dir auch das Bundesumweltministerium (auch zustädnig für Reaktorsicherheit) helfen.

    Hi melanie,

    die Lösung findest du in der Entstehungs- bzw. Verwendungssseite der ZB-Bilanz. Hier gibt es mehrere Komponenten. Die ZB hat nicht auf alle Einfluss, z.B. ausländische Devisen. So können geldpolitische Maßnahmen nicht immer greifen.

    Wie Strolch angedeutet hat, können hier mehrere Meinungen richtig sein. Die Arguemtationskette, Staat - Marktkräfte - Innovation, deutet allerdings in die neoliberale bzw. klassische Auffassung des Marktes. In wirtschaftspolitischem Bezug spricht man auch von Angebotspolitik. Gegenstück ist die Nachfragepolitik im Sinne von Keynes.

    Bei der zu diskutierenden Aussge stehen die Marktkräfte im Vordergrund. Dies soll der Staat ohne Einschränkung unterstützen. Daraus folgt, dass staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen unerwünscht sind. Die Rolle des Staates ist reduziert auf die Erschaffung und Durchsetzung einer formellen Wirtschaftsordung. Der Staat soll also die Rahmenordnung vorgeben, innerhalb deren sich das Wirtschaften abspielt.
    D.h. Subventionen, Steuerförderung o.Ä. sind nicht erwünscht. Die Primärverteilung durch den Markt soll nicht durch eine staatliche Sekundärverteilung verzerrt werden. Dies wird besonders in Anbetracht der politischen Ökonomie (nutzenmaximierende Politiker) deutlich. Rent-Seeking, also die Erzielung gemeinlastfinanzierter Renten des Einzelnen, soll so vorgebeugt werden.
    Um die Wettbewerbsfähigkeit bzw. Standortqualität zu gewährleisten dürfen ebenfalls keine staatlichen Markteingriffe erfolgen. Denn so wird der Strukturwandel verzerrt wahrgenommen. Gerade dieser ist für Innovation besonders wichtig, wie Schumpeter mit dem Begriff "schöpferische Zerstörung" beschreibt.
    Wichtig für den technischen Fortschritt ist nämlich das Vorhandensein des Wettbewerbs. Das Angebot wird durch das Bieten bester Bedingungen bestimmt. Kurzfristig wird im vollständigen Kokurrenzmarkt kein Unternehmen Gewinne, realisieren können. Der Marktpreis fällt mit den Grenzkosten zusammen die einen waagrechten Verlauf aufweisen. Da Unternehmen jedoch rational handeln, werden sie durch Innovation versuchen, sich langfristig von der Kokurrenz zu differenzieren. Daraus ergeben sich langfristig Preissteigerungen.

    Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Wettbewerb elementar für den technsichen Fortschritt ist. Ihn aufrecht zu erhalten ist oberste Aufgabe des Staates.

    1. Zeigen Sie einen marktwirtschaftlichen Modell, wie ein Mindestlohn
    Arbeitslosigkeit ruft hervor!

    wenn Mindestlohn > Gleichgewichtslohn ==> Angebotsüberhang am besten grafisch, Arbeitsangebot ist Arbeitnehmer, Arbeitsnachfrage = Arbeitnehmer, Preis ist Lohn.

    2. Erklärung zum wirtschaftlichen Kreislauf mit Sparen und Investitionen!

    Y=C+I
    Y=C+S
    ==> S=I

    3. Ist die Nachfragekurve immer negativ geneigt? Warum?

    Präfernzordnung und Indifferenzkurvensystem führen zu negativer Steigung

    4. Auf welchem Markt werden Produktionsergebnisse des
    Unternehmens angeboten?
    Gütermarkt
    5. Wovon hängt die Verwendungsmöglichkeit des
    Haushaltseinkommens ab?
    Budget, Präferenzen
    6. Erklä\ren Sie: Geldkapital; Realkapital!
    Geldkapital=Vermögen
    Realkapital=Maschinen
    7. Was für Rollen haben die Haushalten im Kreislauf der Wirtschaft?
    Konsumierende und sparende Einheiten
    8. Bedeutet Geld immer Kapital?
    Nein vgl. 6

    Recht kurz, sollte aber als Denkanstoss reichen.

    Y=1000
    I=200
    C=900

    Y<C+I ==> S=-100

    d.h. die VW entspart bzw. führt Lagerbestandsveränderungen durch.

    Anders kann ich mir die Frage nicht erklären.
    Vgl. Investitionen, ex-post-Ausgleich (oder so ähnlich) in Rittenbruch: Markoökonomik, München/Wien: Oldenbourg

    a)
    Einer rational handelnden, d.h. gewinnmaximierenden Person kann man folgende Überlegung bzgl. der Bezahlung unterstellen. Der Gewinn wird maximal, sofern ein vorgebener Nutzen (Kapiteldownload) in bestem Verhältnis zum Aufwand (Bezahlung) steht.

    Ist diese Abwägung auf einem einmaligen Nutzen basierend und bietet sich eine freie Veränderung des Aufwands an, wählt man den niedrigsten (=0$).

    Ist diese Abwägung auf einen wiederholten Nutzen basierend und bietet sich eine freie Veränderung des Aufwands an, so wählt man im ersten Durchgang (1$)m, da dich in der Folge ebenfalls wieder Nutzen einstellt und dieser ggf. günstig erworben werden kann.

    Wenn allerdings die Öffentlichkeit ebenfalls Zugriffsmöglichkeiten hat, geht das Individuum von der Bezahlung des Gutes durch die Masse aus (Trittbrettfahrerverhalten) und zahlt 0$.

    b)
    Bezüglich der im Internet verfügbaren Informationen ist eindeutig eine Nichtrivalität im Konsum feststellbar. Websiten können von Millionen Usern gleichzeitig gelesen werden, ohne das Qualitäts- und/oder Mengeneinbußen erfolgen. Betrachtet man technische gegebenheiten näher, so kann nur eine begrenzte Zahl (Anzahl der möglichen Internetverbindungen eines Servers) auf die Informationen zugreifen. Bis zu diesem Punkt herrscht Nichtrivalität. Ab dem Punkt herrscht Rivalität, da, aufgrund der Begrenztheit von Internetverbindungen, keine Informationen abgerufen werden können.

    Ausschließbarkeit bedeutet, die Möglichkeit ein Wirtschaftssubjekt vom Konsum eines Gutes ausschließen zu können. Dies würde bedeuten, dass nur nach Bezahlung des Dollars die Textfreigabe, z.B. via Passwort erfolgt.

    c)
    Stephan King wird keine weiteren Kapitel schreiben. Es ist zu erwarten, dass v.a. aus Gründen a) keine Mehrheit der User zahlen wird.

    Die Investitionsfalle ist ein Grundbegriff der keynesianischen Wirtschaftstheorie. Sie beschreibt das ökonomische Phänomen, dass Unternehmen in Zeiten einer Depression selbst dann nicht investieren werden, selbst wenn die Zinsen sehr niedrig sind.

    Ursächlich hierfür ist, dass die Unternehmen nicht einmal die vorhandenen Produktionskapazitäten auslasten. Sogar weiter zu investieren, wäre also widersinnig.Unternehmen investieren normalerweise, wenn die Zukunftserwartungen q größer als der Zinssatz i sind. Demnach ist die keynsianische Investitionsfunktion I=I(i,q).

    Wie schon von gonzor richtig bemerkt, orientiert sich die Klassik ausschließlich am Zins, also I=I(i). Da die Klassik keine q berücksichtigt, kann keine Investitionsfalle auftreten.

    - Humankapitalminderung in Deutschland - Hindernis auf dem Weg in die Wissensgesellschaft?
    - Quartiärisierung
    - Wettbewerbfähigkeit
    - oben angeprochene Korrelationsanalysen zur Reputation: v.a. inflow of foreign direct investment ist interessant.