Beiträge von Daxx

    Eine Lohnerhöhung führt bei unveränderten Preisen zu einer Schmälerung der Unternehmens-Gewinne. Im AS-AD-Modell wäre dies z.B. my

    Eine Steigerung derProduktivität (tech. Fortschritt) führt dazu, dass der Output bei geringerem Input konstant gehalten werden kann. Dies bedeutet, dass die Unternehmen die Kosten senken.

    Kombiniert man beide Fälle (Produktivitätssteigerung und Lohnerhöhung), so kann man das Verhältnis von Lohn- und Gewinnqute konstant halten.

    In anderen Worten: Die Produktivitätssteigerung führt zu höheren Gewinnen der Unternehmen, welche diese Mehreinnahmen als Lohnerhöhung an die Arbeitnehmer weitergeben.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen!

    MfG,
    Daxx

    Aus eigener Erfahrung wäre auch noch Mainz zu nennen. Schwachpunkt ist meiner Meinung nach eindeutig BWL, auf derVWL Seite stellen wir nun mit Prof.Dr. Beatrice Weder mittlerweile schon schon zum 3.Mal ein Mitglied des Sachverständigenrates.
    Prof. Rolf Peffekoven (ehemals SVR, immernoch wissenschaftlicher Beirat des Finanzministeriums) lehrt auch noch. Auchmit den anderen Profs bin ich wirklich zufrieden (eine ausnahme gibts immer). Allerdings wird es immer schwerer und anspruchsvoller...

    Vergiss nicht Dir die Stadt und den Campus anzuschauen, denn Du wirst ja nicht nur im Hörsaal leben;)

    Von Gewinnbeteiligungen von Arbeitern als automatischer Stabilisator habe ich noch nie was gehört. Allerdings klingt es sehr plausibel.
    Wenn die Unternehmensgewinne steigen müssen wachsende Beiträge an die Arbeiter ausgeschüttet werden, so daß das Unternehmenswachstum gedämpft wird. In einer Rezession /Verlustphase fallen diese Kosten nicht an bzw. sinken zumindest!

    ergo: JA, automatischer Stabilisator!

    Gruß,
    Daxx

    Ihr seid witzig... ich werde noch bis Ende August geknechtet, mit 4 großen Scheinen und einem kleinen!

    In solchen Phasen entfaltet sich die Kreativität der alternativen Beschäftigung in ungeahntem Ausmaße! Wie viele Pausen man machen kann ist schon erstaunlich;)

    Hallo Moonroad,

    zwischen BWLund VWL bestehen einige Unterschiede. BWL ist überwiegend mit einem großen (auswendig)Lernaufwand verbunden, wenn man richtig wählt kann man sein BWL-Studium auch ziemlich unmathematisch gestalten.
    Nicht so bei VWL, hier sind die meisten Fächer mathematisch sehr anspruchsvoll und das Auswendiglernen tritt in den Hintergrund.
    Die Frage sollte eher lauten, was macht Dir mehr Spaß? Wenn Du Spaß an Mathematik und kausalen Zusammenhängen hast, wäre VWL für Dich sicherlich interessanter - wen die Mathematik eher Dein Feind ist, wähle BWL.
    Deine Berufswünsche scheinen mir schon ziemlich unterschiedlich, Stadtmarketing klingt nach BWL, Wirtschaftsförderung hingegen nach VWL.

    Der Tip den ich allen gebe: Setze Dich soweit möglich erst einmal in mehrere Vorlesungen beider Fächer, GS und HS, dann wirts Du schon merken, was Dir eher liegt!

    Gruß,
    Daxx

    Wenn man im Ausland ist und das Land kennenlernen will, dann sollte man auch soviel reisen wie irgendwie möglich. Auch wenn man dort studiert, hat man hierzu noch die Zeit!

    Meine Meinung lautet auch, wenn schon weg, dann richtig! Nur in grosser Ferne steht man vor wirklich grossen sprachlichen, kulturellen und sozialen Herausforderungen, welche uns reichlich wichtige Erfahrungen bescheren.

    Europa ist immernoch Europa!