Beiträge von Flo

    Ich würde gerne mal wissen, wie denn eigentlich Abschreiben, Kalk. Zinsen, usw. bei der ÄZ-Rechnung und der Divisionskalkulation behandelt werden.

    Denn im Vergleich zur Zuschlagskalkulation und der Kostenträgerzeitrechnung werden diese ja nicht vorher abgezogen, damit diese nicht mehr in den Herstellungs- und Selbstkosten vorkommen, um somit die Kosten zu "verfälschen", oder sehe ich das falsch??

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne mal wissen, wozu man eigentlich die verrechneten Kosten errechnet, und was genau diese angeben.

    Denn im Endeffekt vergleicht man diese doch lediglich mit den Soll-Kosten und hat dann die Beschäftigungsabweichung. Dies ist aber doch nur logisch, denn wenn die erwartete Beschäftigung nicht der tatsächlichen entspricht, und die Fixkosten beim Plankostenverrechnungssatz durch die erwartete Beschäftigung geteilt werden und anschließend mit der tatsächlichen multipliziert werden, muss sich da dort ein Unterschied ergeben.

    Nur was genau soll uns das zeigen? Wo steckt da der Sinn?

    PS: Dass wir bei der flexiblen Plankostenrechnung zur Errechnung der Soll-Kosten und der verrechneten Kosten nie mit der erwarteten Beschäftigung multiplizieren, sondern immer der tatsächlichen bzw. Ist-Beschäftigung, liegt doch daran, dass wir somit den Beschäftigungsabweichfaktor ausschalten und somit nur noch die Kosten abweichen können, oder nicht?

    Und wozu gibt es dann diese "Richtiger Gütereinsatz"-Berechnungen??
    Sind doch das Gegenstück zu der Substanzerhaltungs-Rechenmethode.

    Beim richtiger Gütereinsatz kommt es uns eben darauf an, nachdem wir den Fehler in der Höhe der Nutzungsdauer bemerkt haben, die folgenden Jahre "richtig" abzuschreiben, d.h. wir schreiben so ab, wie wir eigentlich von Anfang an hätten abschreiben sollen. Doch dadurch kämen wir dann ja zwangsläufig ins Minus....
    Oder wird diese Methode in der Praxis nie angewandt?!

    Hmm k danke für die Erklärung, werde mir dann wohl nochmal ein paar Texte zu den Grundlagen durchlesen.

    Aber mir wäre da noch eine Frage eingefallen, unwar zu den Abrschreibungen.

    Bsp: Wir kaufen eine Maschine für 800.000€, folglich kommt doch in die Bilanz auf der Aktivseite (bspw. Kasse: -800.000 und Anlagevermögen: +800.000).

    Und wenn wir die Abrschreibungen vornehmen, schrumpfen diese 800.000 im Anlagevermögen doch immer weiter, bis sie null erreichen.

    Was wäre nun aber, wenn wir uns mit der Nutzungsdauer vertan haben, die Maschine also statt 8 Jahren, 10 Jahre hält, und wir nun die neuen Abschreibungsbeträge nicht über die Substanzerhaltung, sondern über den richtigen Gütereinsatz berechnen? Dann hätten wir doch am Ende der Nutzungsdauer einen Minusbetrag beim Anlagevermögen stehen, oder nicht?!

    (1) Hallo zusammen,

    in der K&R gibt es ja kalkulatorische Zinsen, Abschreibungen, Unternehmerlohn, Wagnissekosten und noch irgendwas.

    Aber wozu genau gibt es die? Reichen nicht die normalen Abrschreibungen, Zinsen usw.??

    Oder macht man es, weil es in der GuV Kosten gibt?

    (2) Und was genau sind eigentlich Kalk. Zinsen, das sind doch Zinsen an die EK Geber eben für den Verleih ihres Kapitals. Aber ich habe gelesen, dass es nach HGB solche "Kosten" bzw. Zinsen garnicht geben darf,...wieso gibt es sie also trotzdem?

    (3) Meine letzte Frage:
    Was macht man eigentlich genau mit den Rechnungen, aus der GuV? Ich meine diese in eine Bilanz oder so eintragen, kann man doch sowieso nicht, weil man ja die Kosten und Leistungen hat, die ja eigentlich nirgendwo anders existieren(bspw. in ExRewe und Buchhaltung gibts ja nur Erträge und Aufwendungen)
    Was kann man also damit sinnvolles anstellen?


    PS: Schonmal vielen dank falls sich jemand die Zeit nimmt und meine Fragen beantwortet :)

    Ich hab sie ja leider selber nicht, die Aufgabe, ich hab nur diese eingescannte Seite dort. Ist von der Klausur vom letzten jahr.

    Aber ich habe nun aufgrund folgender Daten(dort steht ja quasi alles was man braucht) folgendes errechnet: :)

    Also um die ZS zu errechnen, spielt der Maschinenstundensatz ja gar keine Rolle, da wir ja schon alle FGKs gegeben haben, sowohl unabhängig als auch abhängig. Also einfach rechnen: MGK/MEK = 28,5714% FGK/MEK = 38,5615% HK der Prod: 270000 Verw.GK - ZS: 95000/270000 = 35,1852% HK des Umsatzes: 270000 - 20000(Lagerzugänge) = 250000 Vertr.GK - ZS: 30000/250000 = 12% Nun zu den Maschinenstunden: Herstellkosten für Produkt A: MEK 35000 FEK 65000 FGK 15000(eigentlich 30000, aber die gehen ja auf die 2000 Stunden Betriebszeit der Maschine, da für Produkt A aber nur 1000 gebraucht werden, müssen wir diesen Wert halbieren) Zusammen: 115000 Anzahl Produkte A: bei 1000 Stunden und 15 Minuten pro Produkt: 1000/(60:15) = 250 ==> 115000/250 = 460 Das wären also die Herstellkosten pro Produkt A. Somit müssten die Selbstkosten 677,05192€ pro Produkt A betragen. Wäre super, wenn irgendjemand meine Rechnung bestätigen könnte.

    Ja, aber was soll denn die Maschinenstundensatz-errechnung überhaupt in dieser Aufgaben bringen?

    Ich soll doch allgemein auf die noch nötigen Zuschlagssätze kommen, und nicht in Bezug auf die Produktion von Produkt A.

    Und wie soll ich überhaupt den Maschinenstundensatz für Produkt A errechnen, wenn ich garnicht weiß, wieviel genau für die anderen Produkte aufgewendet wird?

    Ich komm bei dieser Aufgabe einfach zu keiner Lösung.

    Ich habe soweit errechnet: M-ZS: 28,5714% und F-ZS: 38,5615%

    Aber wie komme ich nun an die anderen Zuschlagssätze?

    Als Verw.-ZS bekomme ich 35,1852% raus, wenn ich die Maschinenstundensätze einfach nicht beachte.

    Aber wie soll ich dann bei den Vertr.ZS weitermachen? Klar, von Produkt A kamen 250 Einheiten im Wert von 80.000€ zurück ins Lager, aber ich weiß ja nicht, was noch alles zurück ins Lager gegangen ist, denn wir haben ja noch mehr Produkte als nur A.

    Und muss ich zur Berechnung der HK für die Prod. Menge nun auch die unabhängigne F-GK berücksichtigen oder nicht?