Beiträge von granti

    Mal nebenbei bemerkt:

    Weil sowas ja durchaus möglich ist, wird jeder Professor, der was auf sich hält eine mündliche Prüfung zur Arbeit (deren Inhalt/Forschungsergebnisse er natürlich kennt) vornehmen.
    War zumindest bei mir so, egal, ob's nur eine Hausarbeit für ein Seminar oder etwas wichtigeres war.
    Da fliegt man dann relativ schnell auf, bzw. muss sich in die Thematik sowieso einlesen, so dass man die Arbeit auch gleich selber schreiben kann.

    - granti

    Seltsame Fragen, irgendwie.... Schule halt. Wenn man aus so einer allgemeinen Zeitreihe was rauslesen könnte, bräuchte man kein Abi.

    Zitat

    Inwiefern hängen die Begriffe Wirtschaftswachstum und Konjunkturschwankungen miteinander zusammen?

    Mathematisch gesehen ist die Konjunkturschwankung sowas wie die Varianz des Wirtschaftswachstums. Das Wirtschaftswachstum verläuft, wenn auch im langfristigen Trend positiv (nicht in Deutschland) nicht linear, sondern mal stärker, mal schwächer, mal negativ, in einem Zyklus.
    Das gleiche gilt übrigens eine Zeitebene unter der Konjunktur auch saisonal.

    Zitat

    Nun sollen wir anhand der Grafik sagen wie sich die Produktionskapazität zwischen 1951 und 2001 entwickelt hat. Und wir sollen sagen, wann die Auslastung der Kapazität so hoch war, dass die Unternehmen Kapazitätserweiterungen vorgenommen haben, um das Produktionspotenzial zu steigern.

    Würde mal sagen, die Produktionsausweitung findet in Phasen statt, in denen die Konjunkturkurve gegen Norden geht und über der x-Achse liegt, also in einem Marktumfeld mit Wachstum, aufgrund unvollständiger Informationen wohl stärker in der Nähe der Spitze als in der nähe der x-Achse.

    Seltsam: Aus einer Zeitreihe, die die BIP-Veränderung anzeigt, lässt sich mit Sicherheit nichts anderes aussagen als die Veränderung des BIP.

    @ all, kleiner Erfahrungsbericht:

    Ich hatte mit dem VWL Bachelor, deutsche Uni (gleicher Bereich: Finanzmärkte) ein Einstiegsgehalt von 36.000€ bei einer kleinen Firma (*geheimhalt*). Als Analyst bei nem Private Equity Fonds (auch relativ klein, wäre eine Alternative gewesen) hätte ich ca. 40.000€ als Einstiegsgehalt bekommen.

    Die Gehälter variieren in diesem Bereich sowohl nach Firmengröße als auch Abschluss; mit nem PhD von Harvard kannst du auch bei ner Investmentbank anfangen, da würdest du als Einsteiger mein Jahresgehalt alleine als Erfolgsbonus zum Grundgehalt bekommen *g*, da fängst du in der Region von 100.000€ an.
    ...vorausgesetzt, du stehst auf stressige Arbeit und vorausgesetzt, dass es das Investmentbanking-Modell noch gibt, wenn du promoviert hast; ich würde nicht drauf wetten. :D
    ...aber keine Sorge, als Absolvent dieses Kalibers wirst du sicher nicht verhungern.

    P.S.: Für die 'höhere Ausbildung' (Master, PhD) würde ich die die Edhec Business School empfehlen; wenn du da mit einem Zeugnis rauskommst, prügeln sie sich vor der Tür um dich :D

    - granti

    Hi,

    die Budgetgerade hat als Funktion folgende Form:

    R = 400 - 2 * L (oder: L = 200 - 0,5 * R, egal)

    Hier setzt du den Wert L = 10 ein, dann erhältst du R = 380

    Für 10km laufen muss er also auf 400-380=20km radfahren verzichten.

    Gruß,
    -granti

    Hmm, bin mir jetzt nicht sicher, wie man das formal löst; man könnte versuchen sich mit = statt > durchzumogeln und die Ergebnisse für x1 und x2 dementsprechend anzupassen (also als Ergebnis x1 >= a und x2 >= b).

    Der Wert von u spielt hier aber bei der Berechnung von x1 aufgrund der Form der Nutzenfunktion keine Rolle:
    u fliegt bei den partiellen Ableitungen nach x1 und x2 raus; das Ergebnis ist immer GRS = Faktorpreisverhältnis. Dann bekommt man normalerweise eine Lösung für x1 in Abhängigkeit von x2, p1 und p2, die man in die Ableitung nach Lambda einsetzt. Jetzt würden die Probleme anfangen, weil u darin vorkommt, aber:

    Wenn ich mir die Nutzenfunktion so anschaue (sieht verdächtig aus :)):
    Würdest du jetzt die Minimierungsfunktion partiell nach x2 ableiten, fliegt die Variable komplett raus, d.h. im Optimum ist x1 nur von p1 und p2 abhängig, und die Ableitung nach Lambda ist nicht mehr nötig; bei konstantem Preisniveau müsste x1 also für alle Werte von u konstant sein, und sich alleine über die Ableitungen nach x1 und x2 in Abhängigkeit von p1 und p2 berechnen lassen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Wert von u ist für x1 völlig egal, hier die High-Speed Lösung (incl. eventueller Rechenfehler): Ich würde die Nutzenfkt nach x2 auflösen und dann nach x1 ableiten. Das Ganze dann gleich p1/p2 setzen. Wenn ich mich jetzt nicht vertan habe, kommt für's Optimum folgende Gleichung raus: 1/Wurzel (x1) = p1/p2. Das Zeug dann nach x1 auflösen.

    Gruß,
    -granti

    Hi Oilund:

    Zunächst mal zu den durchschnittlichen variablen Kosten (dvK):
    Die Grenzkosten sind ja die Kosten für eine zusätzliche Outputeinheit. So lange die GK unter den dvK liegen, muss die dvK-Kurve also sinken, weil die nächste produzierte Einheit billiger ist als die Durchschnittskosten aller vorher produzierten Einheiten.
    Das arithmetische Mittel sinkt halt sozusagen, solange die nächsten Einheiten billiger herzustellen sind als die vorangegangenen.
    Erst wenn die nächste Einheit teurer als der Durchschnitt ist (also die GK-Kurve über der dvK-Kurve liegt), steigt die dvK-Kurve wieder. Deshalb muss die GK-Kurve die dvK-Kurve in ihrem Minimum schneiden.

    Mit den durchschnittlichen Gesamtkosten verhält es sich genauso, wenn man das ganze langfristig betrachtet, weil die Fixkosten in der langen Frist irrelevant sind.

    Die Form dieser ganzen Durchschnittskurven wird also letztendlich durch die Form der GK-Kurve vorgegeben. Die hängt von der Produktionsfunktion ab (das ist hier wohl eine ertragsgesetzliche oder so ein Cobb-Douglas-Ding, bei dem die Faktorgrenzprodukte erst steigen und dann sinken bzw. kontinuierlich sinken)

    - granti

    Hi,

    das ist in diesem Konjunkturzyklus meiner Meinung nach nicht so einfach zu beantworten; es gibt auch jetzt noch einige Leute, die einen 'double-dip' vermuten. Ich bin da völlig überfragt, bin auch kein Experte in diesem Bereich.

    Sollte das nicht eintreten, legen die Indikatoren die Vermutung nahe, dass wir uns (saisonal bereinigt) ziemlich am Ende der Depression befinden.

    Als Indikatoren fallen mir spontan Aktienkurse und Arbeitslosenzahl ein:
    Aktienkurse sind so ne Art Frühindikator, weil sie (rein theoretisch) die abdiskontierten, erwarteten Gewinne abbilden.
    Die Arbeitslosenzahl reagiert (je nach politischem Regime) mit mehr oder weniger großer Zeitverzögerung.
    Die Aktienkurse steigen seit einigen Monaten, die Arbeitslosenzahl wird nach Expertenmeinung (saisonbereinigt) nächsten Jahr ihren Höhepunkt erreichen.
    Spricht beides meiner Meinung nach für eine Depressionsphase.

    Die Double-Dip Vertreter argumentieren m.W., dass die Aktienkurse aufgrund der staatlichen Eingriffe in die Finanzmärkte im Rahmen der Kreditkrise kein verlässlicher Indikator sind und demnächst (Spätherbst) nochmal ordendlich einkrachen werden. War glaube ich, empirisch betrachtet, bei allen 3 großen Rezessionen des letzten Jahrhunderts auch der Fall. Hatte da mal nen netten Vergleichschart gesehen, aber den finde ich mit Sicherheit nicht mehr.

    - granti

    Hi impressive,

    VWL ist (bis auf vereinzelte Ausnahmen wie Jura und Geschichtsvorlesungen) wirklich nur Mathe.
    Ist aber machbar, ich habe niemanden kennengelernt, der daran verzweifelt wäre.

    Den Physik-Vergleich halte ich für absurd; kenne zwar das Physik-Studium nicht, hatte mich aber mal an Elektrotechnik versucht; das Mathe-Niveau ist nicht vergleichbar. Im E-Technik Studium ist die Mathematik direkt ab der ersten Vorlesung absoluter Hardcore, in VWL bleibt das Niveau niedriger und steigt auch langsam. Du wirst alles was du brauchst in Vorlesungen und Übungen lernen.
    Wirklich schwierig wurde es nach meiner Erfahrung erst später im Hauptstudium, wenn man mehr Kontakt zur Forschung hat; bis dahin hat man sich aber normalerweise ein gutes Grundwissen erarbeitet, so dass auch dies mit überschaubarem Zeitaufwand machbar ist.

    Grüße,
    - granti

    Das ist ne verdammt gute Frage, hab ich mich seit August 2008 auch ständig gefragt.

    Hier mal ne Extremisten-Antwort (von jemandem, der das Fiat-Money-System verurteilt):
    Letztendlich sind die Sicherheiten für ein wertloses Produkt auch wertlos, weil sie mit diesem Produkt bewertet werden, wie soll das anders funktionieren?

    Eine Währung ist einzig und allein Vertrauenssache, wenn sie nicht an einen Rohstoff o.Ä gebunden ist). Das selbe gilt für Kredite, die in dieser Währung ausgestellt werden. Ist das Vertrauen weg (wird bzgl. des $ wohl in den nächsten Jahren passieren), ist die Währung und deren Emittent wertlos.

    Beste Grüße,
    F.Alfonzo

    @ Philipp:

    Zitat

    ich hasse es wie die Pest, wenn ich vor einer Klausur auch nur die allerkleinste Lernlücke aufweise


    Hab ich auch immer gehasst, lag aber meistens an mir selbst :)

    Zur Spieltheorie:
    Die Interaktion zwischen Menschen ist letztendlich das, was man im VWL-Studium zu lernen versucht. Spieltheorie kann dafür gut benutzt werden.

    Spieltheorie ist letztendlich gleichermaßen interessant wie nutzlos, zumindest für den Normalverbraucher... (übrigens: Der Schwerpunkt bei mir war nicht direkt Spieltheorie, sondern ein Package aus Vorlesungen, das man 'Entscheidungen bei Unsicherheit' genannt hat...da kommen dann eine allgemeine Vorlesung zu 'unsicheren Entscheidungen' und Spieltheorie zusammen. Hat sich bei mir gut ergänzt mit Finanzmarkt- und Versicherungsmarkttheorie.)

    Ist/war aber im Rahmen der Finanzkrise interessant, wenn's beispielsweise darum geht, ob Bank A Bank B einen Kredit zur Verfügung stellt. Das ist eine Entscheidung, die sowohl mit erwarteter Rendite als auch Ausfallwahrscheinlichkeit oder Varianz bewertet wird, vorausgesetzt, es gibt annähernd unendliche Resourcen. Gab's nicht (mehr). Das Resultat war letztendlich Spieltheorie: Wie soll ich mich unter diesen Bedingungen und dieser Konkurrenz verhalten, um möglichst gut aus der Sache rauszukommen? Die Spieltheorie gibt Lösungsansätze oder Ideen, die in der klassischen Ökonomie nicht modellierbar sind.

    Hier mal ein Paradebeispiel eines Nash-Gleichgewichts (Gefangenendilemma), das lernt jeder in ner Spieltheorie-Vorlesung:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

    Hi Philipp,

    ich weiss nicht, ob ich noch auf dem aktuellsten Stand bin, es hat sich ja in den letzten paar Jahren einiges getan in Punkto Abschlüsse und Prüfungsordnungen... (Diplom-Abschluss für Wirtschaftswissenschaftler gibt's glaub ich gar nicht mehr, oder?).

    Ich hab auf jeden Fall VWL in München studiert (B.A.), schwerpunkt Finanzmarkttheorie und Spieltheorie.

    Ich glaube, dass du dir nicht sofort bei der Einschreibung über den Verlauf der nächsten 4-5 Jahre im klaren sein musst... (wie soll das auch gehen? Meiner Erfahrung nach hat man nach der Schule keine Ahnung davon, was auf einen zukommt, das ist mit dem Schulstoff nicht vergleichbar).

    In den ersten paar Semestern dürften alle Wirtschaftsstudenten, egal welcher Fachrichtung, so ziemlich die selben Fächer belegen (müssen), zumindest an einer staatlichen Hochschule. Danach sollte man mit relativ wenig Aufwand auch in einen anderen Studiengang wechseln können (zu meiner Zeit (Abschluss 07 glaub ich :D) war's so, dass viele BWLer nach dem Grundstudium in VWL gewechselt haben, ging problemlos).

    Wenn du nicht wechsel-/umzugsscheu bist, würde ich dir empfehlen zuerst an ne große Uni mit viel Auswahlmöglichkeiten zu gehen (büschen ausprobieren)... wenn du dir dann darüber im klaren bist, wo die Reise hingehen soll, kannst du ja noch auf eine andere wechseln, deren Angebot deinen Zielen mehr entspricht.

    Übrigens: Wenn du in den Finanzsektor willst: Die beste Uni weltweit dafür dürfte im Moment die EDHEC Business School sein, ein Abschluss dort ist so eine Art Urkunde für freie Job-Wahl. Das ist aber eher was für Fortgeschrittene (MSc und PhD) und Leute, die sich's leisten können ;):
    EDHEC Business School - Study finance, marketing, management, strategy in France / Europe

    VWL-Mathe ist machbar, ich hab Mathe auch erst im letzten Jahr in der Schule so halbwegs gelernt (wegen der Abi-Prüfung, davor uninteressiert = Totalversager). In VWL brauchst du Analysis und Statistik, ersteres ist einfach und immer das selbe, zweites wird dir im Studium ziemlich gut beigebracht. Mit Matrizen und Vektoren wirst du manuell nur gelegentlich rumrechnen müssen, ist aber recht einfach gehalten, weil ne Klausur ja nicht 20 Stunden dauern darf.
    Das schwierige in Klausuren ist normalerweise die richtige Modellierung für ein Problem zu finden, die Rechnerei geht irgendwann von selbst.

    Fazit: Ich fand VWL (bis auf 1-2 Pflichtfächer) interessant, so schwer ist es auch nicht, selbst wenn man eher komplizierte Veranstaltungen wählt. Ich arbeite übrigens für ne kleine, feine Medienfirma im Bereich alternative Investments (Hedge Fonds, Managed Futures Fonds, Nischeninvestments) als Redakteur und Researcher.

    Gruß,
    granti

    Darüber hinaus würdest du mit VWL an der Uni Bonn wohl die renommierteste Universität in diesem Bereich aussuchen.

    Als Münchener VWL-Absolvent empfinde ich das als Beleidigung, hehe, aber ok.

    Ich denke für ein VWL-Studium sollte man in erster Linie an eine große Uni gehen, weil dort halt mehr angeboten wird; soo viele Leute studieren VWL auch nicht, ich glaube in München machen so um die 50 Leute pro Semester nen VWL-Abschluss, und München ist von der Studentenzahl wohl eine der 3-4 größten Unis Deutschlands; kein Vergleich zur BWL-Absolventenzahl...
    ...und ein VWL-Studium kann ziemlich langweilig (und eventuell auch ziemlich nutzlos) sein, wenn man an einer Uni studiert, an der's nur 2-3 Lehrstühle gibt.

    Bonn kenne ich jetzt überhaupt nicht, aber die Uni München hat beispielsweise einen Finanzmarkttheorie-Lehrstuhl, der seinesgleichen sucht (Prof. Sven Rady, falls der Mann da noch arbeitet). Nur so als Beispiel.

    Ansonsten d'accord, und die Mathematik ist wirklich machbar (wie Bukurosh geschrieben hat: Man wird sehr ausführlich eingeführt in das Thema, mit ner Vorlesung im ersten Semester, ansonsten wird in Übungen auch alles nochmal erklärt).

    VWL ist mathe-technisch m.E. für jeden machbar; im Hauptstudium kann das zwar vereinzelt sehr kompliziert werden (war bei mir so), aber man kann das mit vertretbarem Aufwand schaffen.

    Grüße,
    Granti

    EDIT: Bzgl. Uni und FH:
    Man sollte da glaub ich zwischen den Studiengängen differenzieren.
    Ein Elektrotechnik- oder Maschinenbauingenieur der FH steht einem der Uni meiner Erfahrung nach (Freundeskreis) in nichts nach, während Geisteswissenschaftler (also die, die Experten sind aber nix können :-), wie bspw. auch die WIWIs) bevorzugt werden, wenn sie von Unis kommen.
    Kann sich aber auch ändern, und letztendlich sagt der durchschnitt ja nix über dein persönliches 'Schicksal' auf dem Arbeitsmarkt aus.

    [quote='NilsMielke','https://www.study-board.de/board/index.ph…post81585'%5DHi ich wäre echt sehr dankbar, wenn ihr mir bei ein paar Fragen helfen könntet.

    Ich probier's mal, ohne gewähr.

    Fragen:


    [FONT=&quot]1.[/FONT][FONT=&quot]Sie haben letztes Jahr 3.500,-€ gespart und überlegen nun, das Geld zu verwenden. Sie lesen in einer Zeitung, dass eine bekannte Bank für die Geldanlage 5,5% p. a. anbietet. Andererseits bewegt Sie seit geraumer Zeit der Wunsch ein eigenes Auto zu besitzen. Welches sind die wahren Kosten für den Kauf des Autos?


    Die 'wahren' Kosten sind m.E. die Kosten des Autos + die Opportunitätskosten, sprich, das, was du mit dem Geld hättest verdienen können.
    -> Also die 3500 Euro + die 5.5% p.a. auf die 3.500 Euro.


    [/FONT][FONT=&quot]2. Der Markt für Taschenrechner ist durch die Nachfragefunktion xn=45-3p gekennzeichnet. Wie groß ist die Preiselastizität der Nachfrage[/FONT]
    [FONT=&quot]a)[/FONT][FONT=&quot]Für die Sättigungsmenge?[/FONT]
    [FONT=&quot]b)[/FONT][FONT=&quot]Bei einem Preise von 10,-€?[/FONT]
    [FONT=&quot]Interpretieren Sie jeweils ihr Ergebnis![/FONT]
    [FONT=&quot]c)[/FONT][FONT=&quot]Peter ist Student der VWL. Er vertritt nach einer Makroökonomie-Vorlesung die These: „Die Elastizität der Nachfrage entspricht doch in der Regel der Steigung der Nachfragekurve“. Wie beurteilen Sie diese These? Bitte, begründen Sie ihre Antwort ausführlich.[/FONT]

    Zur Preiselastizität schreib ich mal nix. Das ist einfach. Schau in Wikipedia nach, damit lässt sich das beantworten. Oder hier im Forum, da gibt's auch einiges.

    ...für das andere Zeug bin ich zu faul. Sorry.... Hilfe zu 4. und 5.: Du musst halt den Schnittpunkt der Geraden berechnen. Steuern und sowas verschieben halt eine der beiden Kurven nach oben oder nach unten. You know the drill?

    - granti
    - granti

    Hi aniras,

    ich glaube, du bist schon auf dem richtigen Weg.
    BTW: Eigentlich gibt es, auf solche Fragen bezogen, keine Wirtschafts-Deppen. Es gibt nur idiotisch gestellte Fragen.

    - Den Begriff 'Angebotsfaktoren' hab ich als Volkswirt noch nie gehört; ich kann nur raten, was das bedeuten soll: Es handelt sich vermutlich um die Dinge, die du selbst genannt hast. (also sowas wie 'marginale Produktionsfaktor-Kosten')

    - Die Nachfragekriterien sind klar: Hast du auch genannt: Preis, Einkommen, Präferenzen,...


    ...die Nachfrageseite kann man leicht beantworten: Stell dir einfach vor, du machst einen Skiurlaub (oder irgendeinen anderen Urlaub): Was wäre dir wichtig? Damit hast du deine Präferenzen bestimmt. Einkommen und Preise sind fix.
    Du bist da völlig frei. Schreib, was dir einfällt.
    Präferenzen sind etwas individuelles. Kann man nix falsch machen, man muss es nur begründen können.

    Hi bugmenot,

    ich war auch etwas verwirrt...

    Aber: Es würde mich sehr wundern, wenn diese Aussage stimmen würde: "Restriktive Fiskalpolitik hat eine Senkung des Zinssatzes zum Ziel." (kopiert aus dem Beitrag des anderen Forums).
    Was ist denn daran restriktiv? Niedrige Zinsen steigern die Investitionstätigkeit, und über die Multiplikatoren erhöht sich das Volkseinkommen.

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub die haben alle den Eintrag zu 'restriktive Fiskalpolitik' bei Wikipedia gelesen und verwechseln jetzt die natürliche (langfristige) Reaktion mit dem was in der Aufgabe gefragt wurde: Unterstützende Reaktion.

    Um das zu beenden: Ich bin schon lange raus aus dem Studium, vielleicht hab ich ja was übersehen.... aber der Beweis, dass ein niedrigerer Zins und ein höheres Volkseinkommen eine restriktive Fiskalpolitik begünstigen soll, der soll erst mal erbracht werden. Ich bin gespannt, wie das dann aussehen soll.

    ...das ergibt sich doch schon logisch und grafisch; mehr Y und weniger r kann NIEMALS eine restriktive Fiskalpolitik unterstützen.

    ...wenn ich komplett falsch liegen sollt, dann schreib mir bitte eine Nachricht; man lernt nie aus ;)

    -G

    Hi,

    Zu 1:

    a) Die Importe müssen natürlich irgendwie bezahlt werden; das geht langfristig nur dann, wenn man Güter gleichen Wertes zum Export anbieten kann (langfristig ist also eine halbwegs ausgeglichene handelsbilanz von Nöten).

    b) Da könnte man jetzt das Ricardianische Außenhandelsmodell erklären: 2 Länder haben unterschiedliche Tehnologien, Voraussetzungen zur Produktion von Gütern, also komparative Kostenvorteile; wenn sich jedes Land auf das spezialisiert, wass es "am besten kann", können beide Länder diese Güter zu niedrigen Produktionskosten gegeneinander austauschen.
    In der Summe ist das billiger (man kann also in beiden Ländern mehr konsumieren), als wenn jedes Land versuchen würde, alles selbst zu produzieren.

    Nehmen wir als Beispiel die Länder Spanien und Norwegen, und die Produkte Orangen und Lachs. Würden beide Länder versuchen, beide Produkte selbst herzustellen, wäre es für beide sehr teuer, weil Lachse in Spanien genauso eingehen wie Orangenbäume in Norwegen :)
    Es macht also Sinn, dass sich beide Länder auf das spezialisieren, wofür die Voraussetzungen besonders gut sind, und diese Güter dann auszutauschen.

    c) keine Ahnung

    Grüße,
    -granti

    Hi bugmenot,

    also der Crowding-Out Ansatz widerspricht ja meiner Lösung nicht, im Gegenteil, das war die Intention; hab mich vielleicht nicht klar ausgedrückt..

    Crowding Out bedeutet ja in diesem Fall, dass der fiskalpolitisch erwünschte Rückgang von Y bei gleich bleibender LM-Kurve nicht vollständig erreicht werden kann, weil die Zinsen sinken, was bspw. wiederum die investitionen erhöht.

    Ein Crowding Out kann nur vermieden werden, wenn die Zentralbank versucht, den Zins konstant zu halten, also Geldmengenreduktion, bis das ursprüngliche Level von r wieder erreicht ist -> LM-Kurve muss nach links. Dann entfaltet der Staatsausgabenrückgang seine optimale Wirkung.

    Handlungsalternativen:
    - nix machen: Führt zum Crowding Out
    - LM-Kurve nach rechts: Kontraproduktiv, weil dadurch r sinkt und Y steigt; das hätte also eine expansive Wirkung

    Grüße,
    - granti

    Hi Seelenmeister,

    grundsätzlich ist das nix anderes, als jede andere Datenanalyse auch, nur dass du halt Zeitpunkte statt irgendwas anderem abzeichnest... also eine Regression.

    Die Frage ist: Auf was willst du diese Daten untersuchen?

    Was als erstes mal sinnvoll ist, ist nen Mittelwert und ne Varianz zu berechnen. Kann man immer brauchen, und ist einfach (und: falls von dir verlangt wird, das alles per Hand zu berechnen, Gott bewahre, dann brauchst du diese Werte als erstes).

    Die Methoden um einen Trend zu bestimmen sind zahlreich und können unterschiedliche Ergebnisse bringen. Einen ersten Eindruck davon, was man machen sollte, bekommst du, wenn du dir die Daten mal in nem Zeit/Aufträge-Streudiagramm anzeigen lässt.

    Bsp: Wenn diese erste, graphische Analyse die Vermutung zulässt, dass die Werte um eine Gerade schwanken, dann kannst du bspw. die Methode der 'kleinsten-Quadrate-Schätzung' anwenden... damit kannst du, je nach 'Qualität' der Daten mehr oder weniger genau eine Gerade schätzen, um die sich die Auftragslage schwingt. Damit hast du sowohl den Trend (=die geschätze Gerade), als auch (über Berechnung der Standardabweichung von der geschätzen Geraden) das Ausmaß der Saisonalen Schwankungen.
    Optimalerweise (ich weiss nicht genau, was von dir verlangt wird: Bist du Schüler in der 10ten Klasse oder Student im Ökonometriekurs?) solltest du dann auch noch irgendein Gütemaß berechnen, welches dir angibt, wie 'gut' die Daten waren, mit denen du diese Ergebnisse berechnet hast.

    Du kannst aber noch viel mehr damit machen, z.B. nach einem Strukturbruch im Trend suchen, wenn in dem Unternehmen bspw. irgendeine Maßnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt getroffen wurde, deren Auswirkungen nun untersucht werden sollen.

    Hier mal ein paar Links:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Regressionsanalyse
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihenanalyse
    http://de.wikipedia.org/wiki/Methode_der_kleinsten_Quadrate
    http://de.wikipedia.org/wiki/Strukturbruch

    ...vielleicht hilft das ja.

    Grüße,
    -granti

    - granti

    Fast:

    Restriktive Fiskalpolitik bedeutet ja, dass der Output vom Gleichgewicht nach links verschoben, also gesenkt werden soll (hast du bzgl. der IS Kurve erkannt).
    Allerdings geht bei konstanter LM Kurve auch der Zins zurück... die LM Kurve muss also nach links verschoben werden, bis der alte Zinssatz wieder erreicht wird.
    Das wäre dann eine Reduktion des Output bei konstantem Zinssatz, ich schätze mal, dass das hier gefragt ist.

    - granti