Beiträge von granti

    Hi,

    der Wohlfahrstverlust ist ein Mikroökonomischer Begriff, kenn ich vor allem aus der Finanzwissenschaft, wenn's drum geht, staatliche Eingriffe in Märkte zu Analysieren...

    Im Zusammenhang mit den 'Renten': Man vergleicht die Summe der Konsumenten- und Produzentenrente in Zustand 1 mit der Summe in Zustand 2, die Differenz ist dann der Wohlfahrtsgewinn oder -verlust. Die "Wohlfahrt" kann man diesbezüglich als die Summe der Renten in einem Markt bezeichnen.

    Die Konsumentenrente entsteht dadurch, dass Nachfrager mit hoher Zahlungsbereitschaft für ein Produkt nicht den Preis bezahlen müssen, der ihrer Zahlungsbereitschaft entspricht, sondern einen niedrigeren (den Marktpreis). Für die Produzentenrente gilt analog: Die Firmen, die ein Produkt zu Kosten unterhalb des Marktpreises anbieten können, entsteht diese 'Rente'.
    Wenn man diese Differenzen alle aufsummiert (was natürlich nur dann möglich ist, wenn man ein sehr restriktives Marktmodell unterstellt), erhält man die Konsumenten- und Produzentenrente für den gesamten Markt.

    Edit: Ich hätt auch einfach nen Link zu Wikipedia hier reinstellen können, hätte das Geschreibsel erspart :)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ökonomische_Wohlfahrt


    - granti

    Aus welchen Gründen könnte B ein solches Angebot als vorteilhaft empfinden."

    Die Antwort ist hier:

    "wenn A risikoavers ist, wird er ein sicheres Einkommen auf jeden Fall einem gleich hohen Erwartungswert des Einkommens vorziehen, eben weil ein sicheres Einkommen kein Risiko beinhaltet.

    Nachdem der Gewinn im Erwartungswert (ich unterstelle, dass deine Rechnung richtig ist) aber sogar niedriger ist, ist die Sache klar:

    Einem erwarteten Gewinn von 70.000 bei einer Varianz von 0 steht ein erwarteter Gewinn von 52.000 bei einer Varianz > 0 entgegen.
    Das Angebot anzunehmen, wäre sogar noch dann besser, wenn A nicht risikoavers, sondern -neutral wäre."

    Gibt's noch andere Gründe, warum das Angebot für einen risikoaversen Marktteilnehmer interessant wäre?

    Mit der Grafik bin ich gerade überfragt-gelangweilt, vielleicht kannst du damit was anfangen (kommt aus der Portfolio-Selection-Theorie):
    http://www.wertpapier-forum.de/uploads/post-5247-1192042036.jpg

    P.S.: a) ist richtig, B) will ich nicht nachrechnen (zu faul), die Antwort von b) ist aber für die Antwort von c) irrelevant:
    Egal wie groß die Varianz ist, sie ist größer als 0.

    - granti

    Hi BWL_Student,

    frag mich jetzt nicht nach der mathematischen Herleitung, aber wenn eine Firma Preisnehmer ist (i.e. eine von unendlich vielen Firmen in einem vollkommenen und vollständigen Markt), dann gilt immer: p = c, und Gewinn = 0.

    Du liegst also nicht falsch.
    Klingt idiotisch, macht aber Sinn, wenn man die theoretischen Voraussetzungen dieses Modellmarkts berücksichtigt.

    Das GG kann man, wenn ich mich recht erinnere, grafisch modellieren, indem man die Durchschnittskosten den Grenzkosten gegenübersetzt... ist aber alles 'vintage', hab da nur verschmommene Erinnerungen. Am besten mathematisch beweisen.

    - granti

    Hi badfliege,

    ich würde mal sagen, wenn A risikoavers ist, wird er ein sicheres Einkommen auf jeden Fall einem gleich hohen Erwartungswert des Einkommens vorziehen, eben weil ein sicheres Einkommen kein Risiko beinhaltet.

    Nachdem der Gewinn im Erwartungswert (ich unterstelle, dass deine Rechnung richtig ist) aber sogar niedriger ist, ist die Sache klar:

    Einem erwarteten Gewinn von 70.000 bei einer Varianz von 0 steht ein erwarteter Gewinn von 52.000 bei einer Varianz > 0 entgegen.
    Das Angebot anzunehmen, wäre sogar noch dann besser, wenn A nicht risikoavers, sondern -neutral wäre.

    Interessant wird es übrigens, wenn die Risikoaversion von A noch quantifiziert wird, aber darüber wirst du sicherlich als nächstes brüten...

    - granti

    Hi KMP04,

    Schüler oder Nachhilfelehrer? :)

    der Witz an dieser ganzen Sache ist halt, eine Funktion so umzuformen, dass die Variable nicht mehr quadratisch vorkommt; sozusagen eine binomische Formel rückwärts anzuwenden.

    Dazu muss man die Variablen halt so gut wie möglich isolieren und den Term dann so erweitern, dass man eine binomische Formel anwenden kann, hier also x²-2x+1². -1² ist halt notwendig, damit die Gleichung gültig bleibt.

    Musste mir das mal aneignen, als ich einer Matheschülerin Nachhilfe gegeben habe, die das Ableiten noch nicht gelernt hatte...
    Schon seltsam das ganze: Im Kopf ableiten und ausrechen geht in 2 Sekunden... Warum einfach machen, wenn's auch kompliziert geht? :p

    - granti


    [P.S.: Was ich mich öfter gefragt habe: Wenn man als Schüler in einer Klausur differenziert, obwohl das noch nicht durchgenommen wurde, wird das Ergebnis und der Rechenweg dann trotzdem voll gewertet? Üblicherweise werden ja nur Aufgaben gestellt und nicht explizit nach einem Lösungsweg gefragt]

    Hi Mik,

    wenn ich die Frage richtig verstanden habe:

    Wenn beide Firmen sowohl A und B anbieten und zu gleichen Kosten produzieren, kann ja eigentlich gar nichts anderes dabei rauskommen, als dass sie sich den Markt 50/50 zu Nullgewinnen aufteilen. Dann wäre halt nicht p = c, sondern p = c - z. Kann schon sein, dass p dann evtl. negativ wird...
    Letztendlich kann es ein Nash-GG ja nur bei Nullgewinnen geben, weil ein Anbieter bei höherem Preis ja den ganzen Markt verlieren würde.

    - granti

    Würde ich so unterschreiben. Darüberhinaus werden Unternehmen wohl weniger investieren, weil die Investitionen teurer werden.
    In der ganz einfachen Modelwelt steigt der Zins halt so lange, bis S = I.

    Das BIP unterscheidet sich vom BNP m.W. durch die Differenz von Ex- und Importen.
    Abdeflationiert erhält man wohl sowas wie die Schwankung zwischen inl. und ausl. Währung, oder?

    Zum zweiten Teil: Wenns da was zu berechnen gibt, musst du wohl oder über die Angabe hier reinstellen.

    Hi,

    geht nicht, weil Informationen wie Preise und Budget fehlen.

    Aufgrund der Angabe, die du hier reingestellt hast, würde ich sagen, der optimale Konsumplan ist:

    q1=unendlich und q2=unendlich

    Um die Sache vorwegzunehmen:
    Wenn du das Budget und die Preise mit einbeziehst, musst du nen Lagrange-Ansatz aufstellen.

    Grüße,
    granti

    Zitat

    Aber gibts wirklich irgendeine Instanz die da sitzt in einem kleinen dunklen verstaubten Büro, die verantworltich dafür ist, das keine Krise zustande kommt.

    Doch, gibt's (das Bild von dem kleinen, dunklen, verstaubten Büro passt ganz gut, hehe): Die Börsen- und Finanzmarktaufsichtsbehörden.

    das sind die ersten, die solche Entwicklungen mitbekommen und an bspw. die Regierung weiterreichen müssten (weil diese Behörden ökonomisches Know How und Zugang zu einer immensen Datenfülle haben) und die dafür sorge tragen sollten, dass ein Wertpapieremittent keinen Müll auf den Markt bringt, dass die Bilanzen von Banken rechtmäßig sind und nicht gemogelt wurde, usw.
    Die Ausichtsbehörden versagen aber nach Strich und Faden; ein gutes Beispiel ist der Madoff-Skandal, der nur deswegen aufgeflogen ist, weil Madoff sich selbst gestellt hat nachdem seinem Pyramidenspiel die Luft ausgegangen ist. Der Mann hat 15 Jahre lang gefakte Gewinne durch eine gefakte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft and die SEC weitergeleitet, ohne dass dort jemals jemand auf den Trichter gekommen wäre, dass da was faul ist (obwohl es nachweislich Analysten gab, die der SEC gemeldet hatten, dass die Gewinne von Madoff mit dieser niedrigen Varianz nicht möglich sein können).

    Hier siehst du übrigens ein schönes, tagesaktuelles Problem: Es ist nicht mangelnde Regulierung, die in die Katastrophe führt, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass die Regulierungsvorschriften nicht lückenlos überprüft werden können. Genauso wie man, blödes Beispiel, die Schwarzarbeit nicht dadurch in den Griff bekommt, dass man 10.000 neue Beamte dafür einstellt.

    Die Zentralbanken sollten (im Sinne der Währungsstabilität) gegensteuern, wenn zu viel Kohle unterwegs ist. Ist aber nicht der Fall gewesen, und wenn man sich die Leitzinsen der Fed heutzutage anschaut, stellt sich eigentlich nur eine Frage: Wo bildet sich die nächste, kreditfinanzierte Blase?

    - granti

    Hi,

    aus Erfahrung kann ich sagen, dass das VWL-Studium überschaubar ist, und nicht allzuviel Zeit in Anspruch nimmt.
    Hängt natürlich davon ab, welche Noten du anstrebst, und wie schnell du fertig werden willst. Habe nebenbei auch arbeiten müssen und deswegen für den B.A. statt 6 Semester 8 Semester gebraucht.
    In WiWi geht das aber, es gibt Studiengänge (technisch-naturwissenschaftliches Zeug wie Maschinenbau, Biologie, whatever) wo das nicht funktioniert, weil die Prüfungsordnung zu hart und zu kurz ist.
    Gegenbeispiel: Ich kenne auch Leute, die Politikwissenschaften oder Pädagogik studiert haben, wo man fast keine Leistungsnachweise bringen muss und ewig studieren kann.

    Dass dir VWL leichter fällt als BWL ist kein Wunder, da VWL eigentlich nur Mathematik ist; für jemanden der programmieren kann (oder Informatik studiert) sollte das nicht allzu schwierig sein. BWL hat halt, je nach Bereich, auch die Komponente 'auswendiglernen', was manch einem nicht gefällt.

    Schwierigkeitsgrad ist schlecht einzuschätzen, weil die Vergleichbarkeit fehlt. Jemand, der auf Marketing steht, wird in den fortgeschrittenen Mikroökonomikkursen der VWLer Probleme haben, umgekehrt genauso.
    Ich für meinen Teil hab BWL-Fächer wie Marketing, vor allem aber Jura wie die Pest gehasst.

    Grundsätzlich solltest du dein Studium danach ausrichten, was dich interessiert: Interessiert dich Ökonomie, geh zu VWL, Business -> BWL, usw. Machbar ist das alles. Mischen kann man i.d.R. auch. Wechsel wäre für dich evtl. auch noch möglich.

    P.S.: Ich kenne 3 Diplom-Informatiker, und keiner von denen hat in seinem Studium auch nur eine Zeile Programmcode geschrieben; interessant, dass WiInfos das im Studium machen.
    Ich hab mir das selbst beigebracht und mehr Ahnung davon als alle Informatiker, die ich kenne; dachte immer, dass Informatiker sich vor allem mit der Ebene zwischen Programmcode und Maschine beschäftigen...

    - granti

    Tja, da kann ich auch nicht weiterhelfen. Im Zweifel würde ich sagen c=1, das ist die einzige Lösung, die irgendwie Sinn ergibt.
    Aber ok, das Zeug im Lehrbuch wird vom Lehrer doch sicher noch erläutert. Hauptsache in der Klausur kommt nicht so eine Aufgabe ;)

    ...kannst mal sehen: Für nen VWL-Uni-Abschluss hat's bei mir gereicht, aber im Wirtschafts-LK würde ich heute wohl gnadenlos versagen. Das Hirn versteht diese Ebene nicht mehr :)
    Nebenbei: Ich hab während meines Studiums mal einer Gymnasiastin in der 10ten Klasse Mathe-Nachhilfe gegeben, und bin völlig daran verzweifelt, Maxima und Minima von Funktionen ohne Ableitungen zu berechnen. Ich glaube das hier ist ähnlich...

    - granti

    Also wenn dann müsste c = C/Y sein.

    Ansonsten blick ich überhaupt nicht durch:
    Sollen die 3 Zeilen unabhängige Werte abbilden? Sieht mir eher nach einer Art Akkumulation aus. Dann kann ich auch die Werte für alle 3 Jahre addieren, c wäre dann = 1.
    Wenn die Werte in den Zeilen unabhängig sein sollen, macht die erste Zeile überhaupt keinen Sinn, weil c+s=1 sein muss, was aber bei Y=0 niemals erreicht werden kann. Wenn die erste Zeile keinen Sinn macht, wozu dann einen Durchschnitt berechnen?
    ...Fragen über Fragen :afro:

    Wie lautet denn die Angabe genau? Wirtschaft LK hatte ich vor gefühlten 4.000 Jahren :)

    -granti

    Deine Hausaufgaben solltest du selber machen :D

    Mal ehrlich: Mit dem, was mir da auf Anhieb einfallen würde, könnte man 25 Seiten füllen.

    Wenn die gar nix einfällt, google mal nach folgenden Begriffen: "community reinvestment act", "monetary expansion", "CDO" zur Kreditkrise und "U.S. trade deficit", "recession", "bail out", "stimulus" zur Konjunktur.

    Dürfte ca. 10.000 gute Ergebnisse bringen ;)

    Mal zu den Termini: Das Wort Krise ist ein guter Kandidat zum Unwort des Jahres, weil es in Medien und Politik inzwischen für alles gebraucht wird, was irgendwie nicht rundläuft. Man könnte meinen, die Welt stehe kurz vor dem Zusammenbruch.

    Es gab (bzw. gibt, die meisten Banken, v.a. in den USA haben immer noch nicht alle faulen assets abgeschrieben) eine Kreditkrise, die diese bezeichnung verdient, weil es so etwas in diesem Ausmaß noch nie gab.

    Für den Rest der Wirtschaft darf man gerne auch den schnöden Begriff Konjunktur verwenden. Wir sind gerade in einer konjunkturellen Rezession oder Depression, welche sich genauso regelmäßig wiederholen wie das Amen in der Kirche. In dieser Phase gehen halt Firmen pleite, und es erwischt i.d.R. die, die ihre Produkte nicht gut absetzen können, zu erst.

    Schau dir einfach mal das letzte Konjunkturtief an: Da sind massenweise New-Economy Firmen pleite gegangen bzw. aufgekauft worden, weil sich irgendwann gezeigt hat, dass sie den Vertrauens- (und Geld-Vorschuss) der Investoren nicht erfüllen können.

    In einem Boom herrscht Aufbruchstimmung, Geld gibt's en masse, Kredite werden vergeben, weil jeder am Erfolg teilhaben will. Irgendwann kommt halt das böse Erwachen, man stellt fest, dass das ganze nur ein Kartenhaus ist, und dann überleben nur die Firmen, die ein gutes Geschäftsmodell haben.

    Arbeitsplätze: Das seh ich (ökonomisch) mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Auf der einen Seite macht es keinen Sinn, dass gut ausgebildete Leute irgendein Zeug herstellen, das keiner haben will. Auf der anderen Seite gibt's gerade bei industrieller Produktion halt immer das Problem, dass ganze Regionen von einer Firma abhängen, was nicht nur die direkt dort beschäftigten betrifft, sondern auch die Leute, die dort Geschäfte/Restaurants/whatever betreiben.
    Die Konzentration einer Industrie auf bestimmte Gegenden ist halt übel, kann man am Ruhrgebiet beobachten (oder in noch extremerer Form bspw. in Transnistrien (googeln:-), wo die Sowjet-Regierung quasi einen Schwerindustrie-Staat eingerichtet hat, in dem's jetzt gar nichts mehr gibt).

    Zitat

    Haben die Firmen das Geld eigentlich geschenkt oder nur geliehen bekommen?

    Kommt darauf an, welche Firmen du meinst. Diese Bail-Out Konstrukte sind relativ individuell und komplex, aber im Schnitt: Geschenkt gab's nicht viel. Das meiste waren Beteiligungen, Kredite und Garantien.

    Hi,

    hab mir jetzt die Videos nicht angesehen... btw: Vor etwa 1-2 Monaten kam auf dem ZDF glaub ich mal eine extrem gute Doku zur Lehman-Pleite... schau mal, ob du das noch findest, das war der einzig gute Beitrag zur Finanzkrise, den ich in den deutschen Massenmedien gefunden hab.

    Zu deinen Fragen:
    Grundsätzlich hat sich die Kreditkrise, die zunächst mal nur Banken, Fonds, Broker, (Rück)-versicherungen und andere direkt beteiligte getroffen hat halt dadurch auf die produzierenden Firmen ausgewirkt, weil diese halt i.d.R. einiges an Krediten laufen haben. Wenn man keine Kredite mehr bekommt, weil die maroden Banken jeden Cent in der Firma halten müssen, dann trifft das natürlich auch andere Firmen, die dann keine günstigen Kredite mehr für Neu- oder Reinvestitionen bekommen.

    Die andere Frage ist, ob dadurch konkurrenzfähige Firmen vom Markt gefegt wurden, oder ob es, hart gesagt, nur die nicht konkurrenzfähigen endlich erwischt hat.

    Bei Märklin (btw: die waren schon vor der Bear Stearns/Lehman Pleite am Ende) kann ich mich erinnern, dass sich irgend ein Private Equity Fund mal eingekauft hatte und man versucht hat, das Management zu verändern, was aber ordentlich in die Hose ging. Danach haben sich alle nur noch um das verbleibende Geld gestritten.

    Opel (oder GM): Ist ähnlich wie Märklin: Wenn die Leute das Zeug nicht kaufen, kann der beste Manager nix machen, zumindest nicht kurzfristig. Man müsste die Produktpalette komplett überarbeiten, um langfristig (in 20 Jahren oder sowas) wieder mehr Marktanteile zu gewinnen.

    Fazit: Diese Firmen haben so oder so am Grenzbereich der Rentabilität gearbeitet, und eine Kontraktion auf dem Kreditmarkt bringt solche Firmen halt in Bedrängnis.

    Hi,

    grafisch kannst du das so lösen:

    In einem Diagramm trägst du auf der x-Achse die Mengen und auf der Y-Achse die Preise ab.
    Um die Funktionen bestimmen zu können, benötigst du 2 Punkte oder einen Punkt und die Steigung.

    - Nachfragefunktion:
    Diese schneidet die x-Achse bei 3000 und hat die Steigung -1,5/1000. oder du Zeichnest einen zweiten Punkt ein, z.B. (2000;1,5).

    - Angebotsfunktion:
    Schneidet die Y-Achse bei 0,5 (unter diesem Preis ist das Angebot 0). Der Prohibitivpreis der Nachfrager ist jener Preis, bei dem die Nachfragefunktion die Y-Achse schneidet.
    Den zweiten Punkt für die Angebotsfunktion erhältst du also, wenn du eine Senkrechte auf die X-Achse bei 3500 einzeichnest, und eine Waagrechte vom Schnittpunkt der Nachfragefunktion mit der Y-Achse weg.
    Der schnittpunkt dieser beiden Geraden bringt dich zum zweiten Punkt, der für die Angebotsfunktion nötig ist.

    Jetzt kannst den Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage einzeichnen.

    Gruß,
    -granti