Beiträge von granti

    Gesamtwirtschaftliche Nachfrage:
    Konsum-Multiplikator (abhängig von der marginalen Konsumneigung): Je mehr Einkommen von den Haushalten nicht gespart, sondern konsumiert wird, umso höher ist das Volkseinkommen (kurzfristig).

    Wirtschaftswachstum:
    Vermutlich gar nicht... alles, was an Einkommen verdient wird, wird auch verkonsumiert (evtl. mit nem zeitlichen Unterschied, der aber duch die Verzinsung egalisiert wird). (langfristig).

    - granti

    Peju:

    Ok, hier mal ein paar Hinweise... ich weiss halt nicht, was genau von dir erwartet wird, deshalb bin ich ein wenig überfragt...

    Zum Timing:
    Nehmen wir an, es stellt sich nachträglich raus, dass das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2007 extrem niedrig war; diese Erkenntnis muss erst von Instituten berechnet (/geschätzt) werden, und es dauert einige Monate, bis der "Schätzer" alle relevanten Daten hat; dann muss mit diesen Daten gerechnet werden, was nochmal ein paar Wochen dauert...
    Wenn dann eine einigermaßen verlässliche Schätzung über das BIP in Q4 veröffentlich wird, befinden wir uns schon im Februar des Folgejahres.

    Eine die Wirtschaft unterstützdende Fiskalpolitik muss nach dieser Erkenntnis aber erst mal erarbeitet und beschlossen werden; bis das der Fall ist, haben wir April.

    Dann wird im Mai ein "Kunjunkturpaket" beschlossen, das das niedrige BIP vom Quartal 4 des vorangegangenen Jahres als Ausgangssituation berücksichtigt hat, und niemand weiss, ob das BIP aktuell schon wieder so hoch ist, dass man die Volatilität des Volkeinkommens nicht noch erhöht, anstatt sie (wie geplant) zu senken.


    Dosierung:
    Das nächste Problem: Wie groß (in Euro) soll das "Konjunkturpaket" sein?
    Das hängt wiederum von den (wiederum nur schätzbaren) Multiplikatoren ab...
    Hier mal die Formeln für Multiplikatoren (interessant ist der Staatsausgabenmultiplikator):
    Multiplikator (Volkswirtschaft - Wikipedia)

    Dieser ist auf Wikipedia noch relativ einfach dargestellt...
    Letzendlich hängt der Staatsausgabenmultiplikator von einigen Variablen ab, die nicht genau, und nicht ohne time-lag schätzbar sind.

    Da gibt's also wieder ein Problem.

    Last, but not least:
    Wenn du gern Risiken eingehst (=Facharbeitsnote 1 oder 6, abhängig von der Fähigkeit des Lehrers), könntest du auch argumentieren, dass fiskalpolitische Maßnahmen grundsätzlich zum Scheitern verurteilt sind, und zwar anhand der Lucas-Kritik:
    Lucas-Kritik - Wikipedia

    Dieser Aufsatz ist die bekannteste Kritik an der Theorie von Keynes, nach der der Staat mit Fiskal- und Geldpolitik zum maximalen Wirtschaftswachstum hin steuern kann.

    Die Idee hinter der Kritik ist die, dass die Individuen in einem Staat die Konjunkturprogramme der Regierung "vorhersehen" und deshalb ihr Verhalten nach der staatlichen Geldspritze nicht verändern.
    Damit wäre jede Politik der Konjunktursteuerung zum Scheitern verurteilt.

    Ok, ich hoffe, dir damit einen Rettungsanker zugeworfen zu haben... wenn du weiterhin Probleme haben solltest, einfach nochmal Fragen.

    Grüße,
    -granti

    P.S.:
    Wichtig für die Facharbeit ist natürlich, dass du gute Quellen hast (mein Geschreibsel hier und Wikipedia werden dich da nicht weiter bringen, du brauchst Aufsätze und/oder Bücher zu dem Thema)... vielleicht einfach mal nen Assi an einem Makroökonomik-Lehrtstuhl fragen (per mail)...
    ...der kann sicher einiges an geeigneter Literatur empfehlen.

    Hi maxtymo,

    ich hab in München VWL studiert, kenne also die BWL-Fakultät nur oberflächlich... schätze sie aber als ganz gut ein (gemessen am Gejammer befreundeter BWL-Studenten über das Niveau :D)

    Was die Rankings angeht:
    Es stellt sich halt immer die Frage, wie wichtig so was einem Unternehmen ist (auch wenn's ein Unternehmer-Ranking ist)... ich würde da ehrlichgesagt nicht allzuviel Wert drauf legen... das kann sich übrigens, bis du deinen Abschluss hast (dauert halt doch 4-5 Jahre) auch in die andere Richtung drehen...

    Wichtiger (gerade für BWLer) sind die Praktikumsmöglichkeiten...
    Da ist München natürlich top.

    Allerdings muss du auch einkalkulieren, dass es zwar in München mehr Praktikumsmöglichkeiten, aber auch mehr BWL-Studenten gibt als in Köln... d.h. dass du auch in München nicht ohne weiteres ein gutes Praktikum finden wirst, außer, du kannst entsprechende Noten und/oder sonstiges Know-How vorweisen... die Konkurrenz ist extrem groß.
    Wenn dein Lebenslauf nicht "gut genug" ist, machst du halt auch in München Praktika, die völlig unnütz sind.

    Beides hat Vor- und Nachteile, die du abwägen musst (ja, ich weiss, genau das wolltest du nicht lesen, aber so ist es halt).

    Grüße,
    granti

    Hi Malihe,

    die Rawls-Funktion hat die Form W = min {u1(E1);u2(E2)}, d.h. die gesamte Wohlfahrt ist durch den Nutzen des (je nach Verteilung) schwächsten gegeben; das könnte hier sowohl K als auch L sein.

    Es geht also darum, das Taschengeld so aufzuteilen, dass U(K) = U(L).
    Warum? Weil ausgehend von dieser Gleichung die Umverteilung einer Geldeinheit von K zu L (oder umgekehrt) den Nutzen von K (bzw. L), und damit die gesamte Wohlfahrt senken würde.

    Also würde ich U(K) = U(L) setzen und mit der Budgetbedingung EK + EL = 100 auflösen, also etwa so:

    1/2 EL^0,5 = 1/4 (100 - EL)^0,5

    - granti

    @ Daniela:

    ich kann mir in etwa vorstellen, was du meinst, aber du musst das Ganze konkretisieren; ansonsten wäre ich gezwungen, hier zu einem Thema mehrere Dutzend pro- und kontra-Papers zu zitieren...

    Warum sollte ich das machen, wenn ich davon ausgehen kann dass du des Lesens mächtig bist?

    ...selber recherchieren ist der Königsweg an jeder Uni...

    - granti

    Hi Hologram,

    hab VWL studiert und kürzlich abgeschlossen, vielleicht helfen dir meine Infos ein bisschen weiter:

    Zitat

    Wie schaut es mit Mathe im VWL studium aus? Ist das wichtig und anspruchsvoll?

    Mathe ist das A und O in VWL... So gut wie alle Theorien sind mathematische Modelle, und für die empirische Forschung ist Statistik wichtig...
    Ich hatte im gesamten Studium nur eine (VWL-) Vorlesung, die "nicht-mathematisch" war (Europäische Wirtschaftsgeschichte oder so).

    Das ist aber kein Grund zur Panik, weil du in die benötigte Mathematik langsam eingeführt wirst (zumindest war das bei mir so). In den Übungen wird alles gut erklärt, durch Überschneidungen auch mehrmals...
    ...wenn du mit Mathe nicht komplett auf Kriegsfuß stehst, dann ist das kein Problem.

    Deine "Mathe-Performance" in der Schule sagt nicht viel aus; ich war in Mathe auch nie sonderlich gut, und ein guter Freund von mir, der ab der 8ten Klasse in Mathe immer nur 5er hatte, unterrichtet inzwischen Statistik an ner Uni ;)

    Wichtig ist, dass du dich für das Studium selbst interessierst, dann klappt's auch mit Mathe; Schlechte Noten in der Schule kommen m.E. daher, dass man als Schüler nicht weis, was einem das Ganze später bringen soll; dann ist die Motivation auch dementsprechend niedrig. Im Studium lernst du, was es bringt, und dann setzt du dich auch damit auseinander. Mathe ist nur Übungssache.

    Zitat

    Auf was muss ich mich bei einem VWL Studium einstellen?

    Im Grundstudium (und 1-2 Semestern des Hauptstudiums) nur Basics; da werden die Fragen, die einen Ökonomie-Interessierten plagen nur selten beantwortet. Zunächst mal lernst du halt Handwerkszeug.
    Später, wenn du dich spezialisieren kannst, wird es durchaus interessant.

    Zitat

    Mich interessiert vorallem Wirtschaftstheorie.

    Herzlich willkommen, Kollege!

    Zitat

    Konkret kenne ich Marx kritik an der politischen Ökonomie relativ gut und Smiths Theorie oberflächlich. sicher sind das in den augen der heutigen Volkswirte bestimmt veraltete Theorien. Aber sind das prinzipiel vorrausetzungen? Gibt man sich mit solchen Theorien im studium überhaupt ab?

    Vorausgesetzt wird in diesem Studium nichts.

    Zu den alten Theorien:
    Ökonomie entwickelt sich ja (wie jede andere Wissenschaft) ständig weiter. Gelehrt werden deshalb die "aktuellsten" Theorien, die aber alle auch auf den Klassikern aufbauen.
    Ich vermute mal wenn du Physik studierst, wird dir niemand die Theorien von Newton beibringen; das wird am Rande erwähnt, mit Leseempfehlungen, aber ansonsten widmet man sich den Theorien, die darauf aufbauen. Das gebietet schon die knappe Zeit, die für's Studium zur Verfügung steht.
    In VWL ist das auch so. Ich kann mich an Kommentare der Profs erinnern wie: "Ich empfehle ihnen, mal die Arbeitswertlehre von Marx zu studieren, da werden sie dies oder das bestätigt/nicht bestätigt finden"...
    Um die Theorien von z.B. Marx explizit lernen zu können, müsstest du wohl an entsprechenden Seminaren teilnehmen, die aber auch angeboten werden (zumindest an großen Unis).
    Aber irgendwann wirst du solche Sachen selbst, freiwillig lesen und auch (aus heutiger Sicht) bewerten können.

    Zitat

    Gibt man sich mit solchen Theorien im studium überhaupt ab?

    Wie gesagt: Ja, aber eher am Rande, außer du spezialisierst dich auf sowas. Die neueren Theorien sind (meiner Meinung nach) übrigens wesentlich interessanter...

    Zitat

    Wie groß ist der ehr "praktische" Teil im Studium?Damit meine ich, die konkrete berechnung von Wachstumsraten von Volkswirtschaften usw usf.

    Gleich null. Konkret berechnen wirst du nichts (außer Klausuraufgaben in Übungen, die aber auf simplen Modellen aufbauen).
    Du lernst aber in der Theorie, WIE man etwas berechnen kann (Stichwort: Ökonometrie), auch anhand realer Daten. Das ist aber alles extrem einfach gehalten.
    Es gibt m.E. deswegen keine "praktischen" Berechnungen im Studium, weil das Ganze äußerst aufwendig ist.
    Ökonomie ist nicht vergleichbar mit Naturwissenschaften wie z.B. Chemie, wo man zum Nachweis einer extrem einfachen Theorie nur 2 Chemikalien zusammenschütten muss und dann das Ergebnis sieht...

    Beispiel: Wachstumsraten
    ...werden von diversen Wirtschaftsforschungsinstituten geschätzt; das Ergebnis der Schätzung hängt von den theoretischen Annahmen, der empirischen Modellierung und von den verfügbaren Daten ab, die man auch nicht selbst erheben kann...

    Dass sich die Wachstumsprognosen der Institute dann im Bereich von ca. 0.5% bis 1% unterscheiden zeigt, wie genau die Institute arbeiten; geschätzt wird nämlich nicht das Wachstum, sondern das BIP.
    Wenn dann Schätzungsunterschiede im Promillbereich rauskommen, ist das eigentlich eine extrem gute Leistung der Forscher.


    Ich hoffe, dass du dir jetzt ein genaueres Bild machen kannst...

    Grüße,
    granti

    Also Wikipedia erklärt die Grundannahmen der neoklassischen Theorie eigentlich sehr ausführlich...

    Die Frage ist, wie detailliert du hier vorgehen musst.

    Die Theorie geht davon aus, dass durch freie Interaktion unter den bei Wikipedia genannten Annahmen (vollkommener Markt, rationales Verhalten, ...) langfristig immer ein (optimales) Gleichgewicht erreicht wird. Die Anpassung erfolgt durch die Preise. Diese hängen von Angebot und Nachfrage auf dem jeweiligen Markt ab.

    Beispiel Arbeitslosigkeit:
    Wenn Löhne sich frei Anpassen können (beliebig steigen oder fallen), wird langfristig immer ein Gleichgewicht erreicht, bei dem Vollbeschäftigung herrscht.

    -granti

    Hi,

    kannst du die Lösung evtl. hier reinstellen?

    Ist sicher interessant für andere Studenten...

    ...und ich würd gern wissen, was "marginal total cost" sind :)

    Grüße,
    granti

    ...jetzt weiss ich, was du meinst: Ich komm einfach nicht drauf.

    Frage: Wie kommst du auf A=K?

    Sorry, ich sitze schon einige Minuten davor und hab ein Brett vorm Kopf.

    Die Funktionen sehen für mich aber so aus, als ginge das Ergebnis in die Richtung A(a)=xA(b) und K(a)=xK(b)... (gleiche Grenzprodukte für beide Faktoren bei beiden Unternehmen), allerdings ohne Gewähr...

    Grüße,

    granti

    Hi mx48,

    ich denke, man kann das folgendermaßen berechnen:

    Im Tangentialpunkt haben beide Funktionen die selbe Grenzrate der (techn.) Substitution, also die selbe Steigung.
    Ich würde beide Funktionen nach einem Faktor auflösen, ableiten und gleichsetzen; damit bekommst du irgendeinen mathematischen Term, der alle Punkte auf der Kontraktkurve repräsentiert, also letztendlich alle denkbaren, optimalen Faktortauschverhältnisse (vermutlich in Abhängigkeit vom Output).

    Über die Anfangsausstattung kannst du nun den Output von A (der ja seine Isoquante nicht "verlässt") berechnen.

    Den Output dann einsetzten und nach den Produktionsfaktoren auflösen.

    Damit müsste sich alles berechnen lassen.

    Grüße,
    granti

    Hi JBJB,

    musst du zu dem Thema irgend ein Paper schreiben, oder ein Referat machen?
    Falls ja, wäre das Thema der Arbeit (im Detail) interessant...

    Wegen der Gleichung:
    Tja, was soll ich da schreiben?
    Das Ganze lässt sich leider nicht mit 2 fixen Variablen modellieren...
    Beispiel: C ist eine Funktion des verfügbaren Einkommens und hängt damit von vielen anderen Variablen ab (z.B. dem Steuersatz und den Transfers)...

    Kennst du die "Formeln" für die marginalen ...quoten (in einer offenen Volkswirtschaft)?
    Ich weiss sie nicht auswendig, da müsst ich mal nachschlagen...

    Zu den Steuern, und das ist eine wichtige Frage:
    Welche Art von Steuern wird erhoben, um die Subventionen zu bezahlen?
    Ob eine Besteuerung grundsätzlich Sinn macht, ist sowieso schon mal die Frage (weil durch ne Steuer in allen, tatsächlich praktizierten Formen ein Wohlfahrtsverlust verursacht wird).

    Kannst du ein bisschen mehr Details zu deiner Aufgabe stellen?
    Ansonsten müsste ich hier ne Diplomarbeit verfassen... ;)

    Grüße,
    -granti

    Hi JBJB,

    dein Gedanke war m.E. richtig.

    Ausgehend von einem Zustand ohne Subventionen würde, nach der Politikmaßnahme, die Nachfrage der Unternehmen nach Investitionsgütern steigen, die Nachfrage nach Wohneigentum (wenn man dieses als eine Art "Konsum der Haushalte" auffassen kann) bliebe unverändert.

    Allerdings stellt sich immer auch die Frage, wo das Geld für die Subventionen herkommt. Es muss also irgendwas besteuert werden. Diese Steuern werden im Normalfall das verf. Einkommen der HH schmälern und damit deren Nachfrage nach Wohneigentum ausbremsen.
    Für die Unternehmen hingegen hat die Subventionierung quasi den Effekt einer Preissenkung für Investitionsgüter: Die Nachfrage steigt.

    Dadurch wird letztendlich Geld von den Steuerzahlern (wer das ist, hängt von der Steuer ab) zu den Unternehmen umverteilt.

    Subventionen sind in der Makro-Theorie nicht = Investitionen; annähernd könnte man die Gleichungen Investitionen=Ersparnisse und Subventionen=Steuern aufstellen.

    Der Investitionsanreiz entsteht, s.o., nach Subventionierung deswegen, weil sie in ihrer Wirkung einer Preissenkung entspricht.

    Grüße,
    granti

    Hi j.online,

    ich bin zu faul zum Rechnen, aber hier ein paar Hinweise:

    b) E(x1)=3... (1+2+3+4+5)/5... ja, sie unterscheiden sich.

    c) nein, sind sie nicht, weil sich nach dem Ziehen der ersten Kugel die Grundgesamtheit ändert.

    ...der Rest ist mit den altbekannten Formeln zu meistern...

    - granti

    @ Fritz:

    nur keine Panik, sie wird schon noch rausfinden, was sie machen will...
    Die Voraussetzungen sehen schon mal sehr vielversprechen aus: Gutes Abi, gute Sprachenkenntnisse...
    ...konnte ich beides nicht vorweisen :D

    Zitat

    ...wusste dann nicht so recht, was sie studieren soll und ist dann erstmal ein halbes Jahr nach Italien gegangen...

    Klingt für mich nach nem guten Plan. Wozu übereilt irgend ein Studium anfangen, von dem man nicht 100%ig überzeugt ist, anstatt ein bisschen rumzureisen?
    Der Italienaufenthalt ist in jeder Hinsicht und mit Sicherheit nützlicher (und nebenbei: unterhaltsamer) als ein nach dem ersten Semester abgebrochenes Studium.

    Grüße,
    -granti

    @ Schreiberling:

    ich hoffe, du hast richtig gewählt, sonst rennst du gnadenlos ins Verderben!!!

    Scherz beiseite:

    So wichtig ist der Schwerpunkt in der Oberstufe nicht.
    Alles, was von dir im Studium verlangt wird, wirst du im Studium auch lernen (zumindest in technischen / mathematisch geprägten Studiengängen ist das so; mit Anderen kenne ich mich nicht aus).

    "Entwicklung, Produktion und Vermarktung" klingt für mich nach nem geborenen BWLer.
    ...aber du hast ja noch massig Zeit bis zum Abi, such dir aus, was dir gefällt.

    Für alle Wirtschafts-Studiengänge ist Mathe und Englisch (kannst du englisch? Wird deshalb oft vorausgesetzt, weil WiWi-Literatur grundsätzlich englisch ist) hilfreich; diese Fächer werden von vielen Unis vorausgesetzt. Physik ist sicher auch nicht schlecht für nen angehenden Wirtschaftsingenieur und Französisch kannst du als Bonus für den Arbeitsmarkt verbuchen.

    Als kleine Orientierungshilfe:
    Ich hab VWL studiert; das Studium basiert zu etwa 95% auf mathematischen Modellen, in die man sich teilweise in englisch einlesen muss. BWL ist (je nach Schwerpunkt) wohl etwas weniger Mathe... ist aber alles machbar.

    Grüße,
    Granti

    Chucky:

    Keine Lust, E-Technik zu studieren? Damit müsstest du dir mit ziemlicher Sicherheit keine Sorgen mehr bzgl. Arbeitsmarkt machen...

    Nebenbei: Ich hab nach dem Abi mit dem E-Technik Studium angefangen und hab mich nach einem knappen Semester Richtung VWL umorientiert (Neusprech für: Versagt und was anderes gemacht:D).

    Ich denke, dass du als ausgebildeter Techniker + Kaufmann mit Uni-Abschluss in Deutschland mit offenen Armen empfangen wirst... da würd ich mir an deiner Stelle keine Sorgen machen.
    Solche Leute sind extrem selten; die einzigen, mit denen du evtl. konkurrieren wirst, sind Wirtschaftsingenieure, die aber m.E. nicht annähernd dein technisches Know-How haben...

    => Wenn du Bock drauf hast, nur zu. Verhungern wirst du sicher nicht, da nehm ich jede Wette an.

    Grüße,
    granti

    Hi Lif,

    Volkswirtschaft:
    -spar ich mir jetzt mal :)

    VGR:
    - "erfasst die gesamtwirtschaftlichen Einkommens- und Güterströme in einer Volkswirtschaft (Binnenwirtschaftsrechnung) oder mit dem Ausland (Außenwirtschaftsrechnung) in einer abgelaufenen Periode anhand von Einnahmen und Ausgaben." (Wikipedia)

    BWS:
    - Wert der gesamten Produktion ohne Vorleistungen und Importe

    BPP:
    - Wert der ges. Produktion ohne Vorleistungen

    Produktionswert:
    - Wert der produzierten Güter u. Dienstleistungen

    Vorleistungen:
    - Alle Produkte und Dienstleistungen, die während eines Produktionsprozesses verbraucht/umgewandelt werden. Bsp: Ein Schreiner bestellt für den Bau eines Schranks Holz und Werkzeug. Vorleistungen: Holzkosten, Werkzeugkosten (darin enthalten sind bereits: Lieferkosten wie Benzin, Personal oder auch die Rohstoffe wie Stahl).

    BIP:
    - BWS +Steuern, -Subventionen, also BWS ohne Staat

    NIP:
    - da scheiden sich die Geister und ich hab keine Ahnung

    BSP:
    - heute auch "Bruttonationaleinkommen". Das bezieht sich auf die Nationalität der Erzeuger, im Gegensatz zur Nation, in der Erzeugt wurde (BIP).
    Also BSP = BIP -Einkommen der Ausländer im Inland +Einkommen der Inländer im Ausland

    Volkseinkommen:
    Summe aller Einkommen der Inländer: Löhne, Gehälter, Kapitalerträge.

    Gruß,
    -granti

    Hi Prody,

    mal bei Wikipedia nach "Produktionsfunktion" gesucht? :D
    ...da sind alle Typen aufgelistet.

    Eine Typ B Produktionsfunktion ist bspw. die Leontieff-Funktion... hast du doch bestimmt schon mal gehört. Da haben die Isoquanten nen rechten Winkel, der für das optimale (bzw. einzig effiziente) Faktoreinsatzverhältnis steht.
    Klassisches Lehrbuchbeispiel: Zur Produktion eines Fahrrades sind 2 Reifen und 1 Rahmen notwendig; mit 2 Reifen und 100 Rahmen kann also nicht mehr Output produziert werden, als mit 2 Reifen und 1 Rahmen oder 100 Reifen und 1 Rahmen... (hab ich mich da jetzt verzettelt?)

    Was mit Kostenfunktionen vom Typ A und B gemeint ist, weiss ich nicht.

    Grüße,
    granti