Beiträge von Andreas82

    Hi Nicky,

    ich glaube du solltest dir eher mehr eigenen Gedanken machen, bevor du hier Leute befragst. Wir können dir natürlich Tipps geben was dich karrieretechnisch am ehesten weiterbringt, dies ist aber nicht was du brauchst:

    Zitat

    Original von Nicky
    irgendwas naturwissenschaftliches dazu machen

    Es klingt ein wenig unüberdacht...
    Überleg dir doch nochmal genau was du wirklich machen willst, speziell NACH deinem Studium. Mit BWL kann man in vielen Bereichen einsteigen. Wenn du jetzt noch Chemie anfängst hast du vermutlich wirklich schlechte Karten einen Job auf diesem Arbeitsmarkt zu bekommen...

    In jedem Falle viel Glück,

    Andreas

    Ich muss, auch nach deinem (joejoe) durchaus nachvollziehbaren Einwurf, trotzdem Con rechtgeben.

    Mit Sicherheit weiss jeder Personaler das niemand perfekt ist, jedoch gehört es nunmal zum professionell sein dazu, sich (und später auch die Firma, bzw. deren Projekte, Produkte, sprich, seine eigene Arbeit) entsprechend präsentieren und verkaufen zu können. Man verkauft sich also immer zum bestmöglichen Preis.
    Dies ist in der Bewerbung nunmal auch so:

    Zitat

    Original von Consultant
    Niemals - unter keinen Umständen - auf "schlechte" Firmen oder "negative Erfahrungen" beziehen! Niemals so ein Zeugnis ohne Not beilegen!

    Con hat 100% Recht wenn er sagt das Zeugnis NICHT OHNE NOT beilegen. Speziell in der Situation die wir hier im Threas besprechen ist es so. Sie hat mehr als 10 Jahre Berufserfahrung, daher braucht sie ihre Diplomarbeit nicht als praktisch ausgeführte zu verkaufen. Sie kann eine Theoriearbeit am Lehrstuhl daraus machen. Somit umgeht sie das negative Zeugnis (bzw. eine Arbeitsbescheinigung ohne Bewertung). Die paar Monate fallen bei ihrer gesamten Arbeitserfahrung nicht ins Gewicht.

    Es lieg keine Not vor, daher sollte sie es auch nicht beilegen...

    MfG,

    Andreas

    Ich möchte allen drei Vorrednern zustimmen.
    Ich habe 5 meiner 6 Studiensemester im Ausland verbracht und bin felsenfest davon überzeugt, das ich hier ein X-faches von dem gelernt habe was ich in Deutschland hätte lernen können.

    Selbstständigkeit, interkulturelles Verständnis, Sprachkenntnisse, Flexibilität, Aufgeschlossenheit, Mentalität.... es gibt tausend Gründe warum man ins Ausland gehen sollte.

    Und:
    Die für mich interessanten Firmen (sagen wir mal alle grossen international aufgestellte Europäische und Asiatische) verlangen das von Ihren Bewerbern. Ohne solche Aufenthalte musst du schon sehr sehr gut sein um nicht von den Mitbewerbern in den Schatten gestellt zu werden.

    Und:
    Der Trend des Anstiegs der Wichtigkeit von Auslandserfahrung wird sich weiterhin bestätigen. Deutschland wird im internationalen Vergleich unwichtiger. Deutschland wird für ausländische Firmen und Investoren uninteressanter. Einige deutsche Firmen werden sich durchsetzen, wieder andere werden aufgekauft. Wir werden aller Warscheinlichkeit nach nicht unser Leben lang in Deutschland UND für eine deutsche Firma arbeiten können.
    So, why not get prepared today?

    In diesem Sinne mach ich mich mal wieder an die Arbeit,

    Andreas

    Chinesisch lernen zum CV-tuning ist natürlich auch möglich... machen hier an der Uni fast 90% der Leute. Exotische Sprache + Auslandssemester; Aber das Land total besch***** finden und nie wieder hierher zurückwollen.
    Kein Kommentar.

    2,3 oder 4 Wochen-dauernde Praktikas kriegst du nicht ohne Beziehungen. 3 Monate ist mittlerweile fast überall Minimum, und darunter lohnt es sich meist auch nicht. Wenn du ein Unternehmen findest, ist es vermutlich eher ein Ablage-Job.

    Der von dir genannte Zeitraum eignet sich allerdings für Intensiv-Sprachkurse z.B. am Sinicum in Bochum, https://www.study-board.de/www.lsi-nrw.de

    Viel Glück,

    Andreas

    Chinesisch lernen dauert ca. 4 Jahre Vollzeitstudium. Neben dem BWL Studium bzw. neben dem Beruf dementsprechend länger. Ich plane selber ca. 8 Jahre ein. Klar lohnt sich das, aber in erster Linie solltest du die Sprache eines Landes lernen in dem du später tätig werden willst.

    China hat klare Vor- und Nachteile die wir an anderer Stelle gerne diskutieren können, falls du dich dafür interessierst.

    Neben den "klassischen Dingen" fallen mir auch keine weiteren ein, die nicht endlos spezialisiert sind (falls du mal bei Greenpeace, der WTO oder sonstigen exotischen Unternehmen/Institutionen arbeiten willst).

    Hier sind es 30° und bei euch? :D

    Andreas

    Zitat

    Original von chris08
    Hallo!

    Ich studiere BWL an einer Uni im 2. Semester und bin 21 Jahre.
    ...
    Lohnt es überhaupt, irgendwleche extra-Dinge zu machen?

    Absolut. Schau einfach mal auf Webauftritte von grossen Unternehmen, Beratungen oder wo auch immer du mal arbeiten willst und schau dir deren Anforderungen an.


    Z.B. Audi:
    Für ein Praktikum:
    Abgeschlossenes Vordiplom/Grundstudium
    Überdurchschnittliche Studienleistungen
    Praxiserfahrung (z.B. durch Praktika, Ferienjobs)
    Außeruniversitäres Engagement

    Für die Diplomarbeit:
    Überdurchschnittliche Studienleistungen
    Praxiserfahrung (z.B. durch Praktika, Ferienjobs)
    Interdisziplinarität (z.B. Kombination von BWL und Fremdsprachen)
    Außeruniversitäres Engagement
    Ein hohes Maß an Kundenorientierung

    Für das Traineeprogramm:
    Überdurchschnittliche Studienleistungen
    Praxiserfahrung
    Internationalität (mindestens 3 Monate Auslandsaufenthalt aufgrund von Praktikum oder Studium)
    Gute Fremdsprachenkenntnisse, vor allem in Englisch
    Kundenorientierung
    Interdisziplinarität aufgrund der Ausbildung oder der beruflichen Erfahrung
    Kommunikationsfähigkeit
    Teamfähigkeit
    Engagement im außeruniversitären Bereich

    Wie du siehst sind die Klassiker nach wie vor die gefragtesten und bleiben das vermutlich auch. Um Auslandssemester wirst du nicht herumkommen wenn du dich für die Zukunft rüsten willst. Gerade als Deutscher. Du hast noch mindestens 6 Semester Zeit. Das reicht um fast jede Sprache ausreichend zu lernen. Mach mindestens eine weitere Sprache zusätlich zu Englisch und geh mindestens 6 Monate ins Ausland.

    Meine eigene Erfahrung:
    1. Praktikum: Bekommen wegen spezieller Sprachkenntnisse
    2. Praktikum: Bekommen wegen internationalem Studium
    Diplomarbeit: Bekommen wegen spezieller Sprachkenntnisse und aufgrund analytischer Fähigkeiten

    Hoffe es hilft dir weiter,

    Andreas

    Hi!
    Meine und viele andere Business Schools und Universitäten haben alle Study-Abroad Elemente in ihren Programmen. Mail die einzelnen Unis an und die geben dir Auskunft. NC ist hier unproblematisch.
    Bei uns z.B. koenntest du Semester 1-4 in Holland machen, dann ein Studien- und Praxissemester in USA, das 7. wieder in Holland und das Diplomarbeitssemester (sofern du eine Firma findest) wieder in den Staaten.
    Ein Doppeldiplom mit einer amerikanischen Uni haben wir allerdings nicht (nur Frankreich, Deutschland, England, Russland und Spanien), vielleicht gibt es da andere die es haben...

    Viel Erfolg,

    Andreas

    Zitat

    Original von Mandy
    Außerdem Dauert so ein Studium im durchschnitt 14 Semester sprich 7 jahre, ein Bwl Studium beträgt auf der Uni 4 und auf einer FH 3 jahre...

    Dazu bitte mal die Quelle...
    Ich denke du vergleichst hier Birnen (Durchschnittsstudienzeit) mit Äpfeln (Regelstudienzeit).

    Andreas

    Zitat

    Original von Kirsche
    Also zusammenfassend könnte man sagen, dass das Karteikartenprinzip funktioniert, in dem man Informationen besser ordnen und zudem durch die Handlichkeit auch besser lernen, im Sinne von überall möglich, kann.

    Beides nicht falsch, die eigentlichen Hauptvorteile sind jedoch:
    1. Durch die nicht konsequent gleichbleibende Reihenfolge der Karten lernt man alle Vokabeln wirklich und hat manche nicht nur "auf der Pfanne", wenn sie einem Vorgaenger nachfolgen (Phaenomen bei Vokabelheften).
    2. Durch das "weiterschieben" wenn man die Vokabel/den Sachverhalt gewusst hat, verlaengern sich die Zeitabstaende in denen man gekonnte Vokabeln wiederholt. Das trainiert das Gehirn und spart vor allem viel Zeit, weil man nicht alle Vokabeln (ob gekonnt oder nicht) gleich oft wiederholen muss (wie im Vokabelheft).

    Nochmals, viel Erfolg, auch hier gilt nur mit Fleiß kommt man ans Ziel, aber es macht das Lernen um einiges einfacher...

    Andreas

    Hi nochmal,

    also auf meine DinA7 Karten ging das alles prima drauf (im Marketing sind die Gedankengaenge eben nicht so komplex :-)).
    Ne, im Ernst, im Notfall recht klein schreiben, Stichpunkte statt Saetze, Bilder statt Worte, etc., im Notfall auf 2 Karten. Wenn es garnicht geht, mach dir auf einem groesseren Blatt eine Mindmap und falte Sie auf A7, misch sie in den Stapel und lern sie ganz normal mit.

    Mitlerweile habe ich das hinter mir - bin auf A8 umgestiegen, muss aber auch nur noch Schriftzeichen lernen und keine "komplexen Zusammenhaenge" mehr...

    Bei Fragen, fragen,
    Gruss und viel Erfolg.

    Andreas

    Zitat

    Original von kathy81
    ... so einfach kann man das nicht sagen, dass Porter alles behandelt was für einen umfassenden Überblick über die Branche nötig ist...

    Es gibt schon eine Menge Kritik am System, aber Unvollständigkeit habe ich bisher noch nicht gehört. Ich suche noch einen Doktorvater, gegen Porter hätte ich nichts..., bitte bitte lass mich per PN wissen was er vergessen hat. Das ist meine Chance :D.

    Viel Spass beim schreiben! Geht es hier eigentlich um deine Diplomarbeit?

    Gruss,

    Andreas

    moooooooooment,

    4000 RMB? Das kriege ich momentan als Diplomand! Oder meintest du das?
    Meine Frage bezieht sich auf die Zeit danach.
    Ein chinesischer Absolvent kriegt 4000 RMB, damit kann ich hier allerdings nicht überleben...
    Expats sind so schrecklich teuer... ich habe die Vermutung das die Firma bei der ich bin daher zukuenftig auch Nicht-Chinesen ins Team holen will, allerdings mit lokalem Vertrag.

    Machst du noch nen Anlauf, oder bleibst du bei 4K? :D

    Gruss,

    Andreas

    Zitat

    Original von kathy81

    Mein Problem an der Sache ist, dass wenn ich die Branchenanalyse mit den 5 Forces nach Porter vor der Wettbewerbsanalyse mache, Greife ich durch die Punkte "Rivalität unter bestehenden Konkurrenten" sowie "Gefahr des Eintritts neuer Konkurrenten" schon auf das Thema Wettbewerbsanalyse vor.

    Das Problem verstehe ich nicht.
    Wenn du 5 Forces benutzt brauchst du die Wettbewerbsanalyse anschliessend nicht mehr, weil Porter sie gänzlich abdeckt.

    Falls du in DEINER Wettbewerbsanalyse noch Kräfte findest, die oben genannter vergessen hat, solltest du ihm vielleicht schreiben, vielleicht nimmt er dich als Research-Studentin auf... :)

    Gruss,

    Andreas

    Hallo Winka,

    denk bei deiner Entscheidung auch an das Leben nach der Uni.

    Deutsch und Reli an einem Gymnasium unterrichten (vorausgesetzt du findest einen Job) ist vermutlich nach Sport und Reli der beste Job den man im Lehrerbusiness haben kann, 1. wegen des Umfeldes und 2. wegen der Fächer (nur ein Klausurfach).

    Den Gesamtmix aller Fächer an einer Hauptschule unterrichten zu müssen erfordert ein ganz anderes Setup. Denk nur mal an die momentanen Zustände dort, die Kassen werden leerer, staatliche Fördergelder zur Integration von Ausländern werden abgebaut - du sitzt dort unter Umständen mit einem Haufen völlig demotivierter und teilweise agressiver Jugendlicher. Ich habe im Umfeld Bekannte die in diesem Bereich arbeiten. Teilweise brauchen sie psychatrische Hilfe, das ist wohl auch kein Geheimnis mehr.
    Ich habe grossen Respekt vor all denen, die sich Tag für Tag in dieses Arbeitsumfeld begeben und bestehen, denn es ist sicherlich ein sehr schwieriger Job.
    Wenn Du es dennoch machen willst, gut, das es Leute wie dich gibt... aber überlege es Dir gut.

    Gruß,

    Andreas

    Anstatt Heften benutzt du grosse Karteikarten (DINA6).
    Alles was beim Lesen/während der Vorlesung für dich neu ist, schreibst du gesondert auf eine Karte. Also immer den Begriff auf die Vorderseite, die Erklärung auf die Rückseite. Geht auch mit Diagrammen etc..
    Der Stapel an Karten wird im Laufe des Semesters immer größer. Du musst diszipliniert sein und ihn jedes Wochenende durchgehen (alle Fächer).

    1,5 Monate vor Klausurbeginn schaust du dir die Karten NICHT mehr an. Einen Monat vor Klausurbeginn nimmst du alle Karten und mischst sie, zerstörst die logische Reihenfolge und fragst dich selbst die Inhalte ab, indem du die Vorderseite anschaust und die Rückseite wiedergibst. Je nachdem wie interessant du das Thema fandest bzw. wie gut du aufgepasst hast weisst du zu diesem Zeitpunkt vermutlich zwischen 30 und 70% des Stoffes. Den Rest lernst du im Karteikastenprinzip, d.h. die die du bereits kannst legst du in ein Fach das du erst eine Woche später nochmals durchgehst (und bei erneutem Wissen in ein Fach was du 2 wochen später nochmals durchgehst), die die du nicht kannst lernst du und fragst sie nach 1,2 oder 3 Tagen erneut ab.
    So wandern die Karten allmählich immer weiter.
    3 Tage vor der Klausur liest du dir die Karten wie ganz zu Beginnn erneut wieder locker durch, nicht mehr abfragen, einfach relaxed durchlesen und machst dir vielleicht ein paar zusätzliche Gedanken zur Thematik (baust die Begriffe in Gedanken in Klausurfragen ein, etc.).

    Dann gehst du vollkommen relaxed zur Klausur, denn du hast jeden Fachbegriff der theoretisch drankommen kann 1. gelernt, 2. nach einer Woche erneut gewusst und 3. nach zwei Wochen erneut gewusst, warum solltest du ihn also jetzt, 3 Tage später nicht mehr wissen. Das wäre gegen jede Logik des menschlichen Hirns und Lernens.
    Wenn dir also nicht Adrenalin, Nervösität und Stress (dagegen hilft die Karteikastenmethode leider nicht) einen Strich durch die Rechung machen, bestehst du die Klausur mit 1,0 und freust dich.

    Ich habe das 6 Semester lang gemacht und mache es immer noch. Funktioniert für Rechnungswesen, Marketing, Unternehmensführung, Französisch, Chinesisch, einfach alles. Habe nie eine Klausur in den Sand gesetzt und kann 2 Semester unter Regelstudienzeit abschliessen. Versuch es mal, es funktioniert.

    MfG,
    Andreas