Beiträge von Wastel

    Hallo Xyrus,

    ich hoffe, ich komme mit der Antwort net zu spät. Der Ansatz von Doerte klingt zwar logisch, ist jedoch falsch.

    Der Zinskostensatz enspricht dem Zinssatz in einer Alternativkostenrechnung. Unternehmer X möchte sein in Unternehmen gebundenes Kapital mindestens mit der am Kapitalmarkt zu erzielenden Rendite plus dem Risikoausgleich für das eingegangene unternehmerische Risiko verzinsthaben.

    Der Zinskostensatz bestimmt sich daher aus der Summe des Guthabenzinses und des Risikozinssatz.

    LG Wastel

    Hi Öko,

    guck mal hier, http://www.ub.uni-konstanz.de/v13/volltexte/…//pdf/start.pdf

    und hier: http://www.math.ucdavis.edu/~rjbw/ARTICLES/zcrv.pdf

    ansonsten schaumal in der spezieller Investitionstheorie nach, habe auch öfter was von Spot-rates in Zusammenhang mit Derivaten gehört

    mehr gibt die alte Zitrone, die sich bei mir überhalb des Kopfes befindet nicht her; ich schau aber mal in meinen alten Unterlagen nach, vieleicht finde ich ja noch was interessantes.

    LG Wastel

    Moinsen Öko :-D,

    hab leider nett soviel Zeit, daher erstmal nur ein kurze Antwort. Wenn Du dann noch mehr brauchst.....

    Ich denke nicht, dass Du wissen willst, was Diskontfaktoren sind, oder? :rolleyes:

    Spot- Rates sind speziell die Renditen der Zero-Bonds gemeint. Der Begriff wird aber auch verwendet, um Renditen zu bezeichnen, die um die unterjährigen Kuponzahlungen bereingt sind. Dadurch kommt es zu leicht positiven Abweichungen in den Zinsstruckturkurven.

    bis denne Wastel

    Hallo desperado,

    ich habe leider den Link von piddy leider nicht öffnen können, sodaß die Gefahr besteht, dass ich nur altes Gedöhns von mir geb....

    Grundsätzlich befasst sich ja jedes Rating mit dem Versuch einer Klassifizierung nach bestimmten Werten. Basel II hat dort einen längstfälligen, aber auch höchstburokratischen Schritt getätigt. Neben dem Standard-Ansatz gibt es auch noch IRB-Ansatz der wesentlich erweiterte Werte umfasst und vom BaFin genehmigt werden muss.

    Betrachtet werden:
    Ertragslage
    Vermögenslage
    Finanz-/Liquiditätslage
    Kontoführung
    Informationspolitik
    Nachfolgeregelung
    Management/Geschäftsführung
    Strategie
    Ergebnisplanung
    Finanz-/Liquiditätsplanung
    Controlling
    Marktstellung
    Produkt-/Dienstleistungsqualität
    Einkauf
    Lagerhaltung
    Produktions-/Leistungserstellung
    Vertrieb
    Marketing

    Für die Betrachtung der Finanz-Bilanzlage werden die üblichen Bilanzkennzahlen gebildet. Die beste Vorbereitung ist eine langfristig ausgerichtete Bilanzpolitik, denn ein geübter Bilanzleser wird evtl. optische Verschönerungen der Bilanz schnell erkennen.

    In bestimmten Fällen, kann statt der Bilanz auch eine Einnahmen-Überschussrechnung zur Beurteilung herangezogen werden.
    Je nach Segmentierung, d.h. Zugehörigkeit des Kreditnehmers zu einer differezierten Größenklasse und Wirtschaftssektoren werden auch unterschiedliche Kennzahlen zur Beurteilung herangezogen. Auch werden oft gleitende Gewichtsanpassungen der einzelnen Kennziffern innerhlab der einzelnen Größenklassen zugrunde gelegt. Aber das führt hier glaube ich schon ein bischen zu weit.

    Wichtig für eine generelle Aussage ist ausserdem, dass die Zahlen möglichst neu sind. ältere Zahlen werden mit einem Abschlagsfaktor versehen. Bspw. -1Ratingnoten bei Bilanzen älter als 24 Monate, -3 Ratingnoten bei Bilanzenm, die älter als 36 Monate sind, etc.
    Wichtig ist, dass bei vielen Ratings BWA´s oder vorläufige Bilanzen oft nicht anerkannt werden oder zu einer Versagung der Freigabe des Ratings führt.

    Neben den Bilanzrating gibt es auch qualitative Faktoren, die nicht durch die Bilanz abgebildet werden, aber dennoch für die Einschätzung der wirtschaftlichen Stabilität wichtig sind. Das sind neben den harten, belegbaren faktoren auch subjektive Bewertungen. Betrachtete Felder wwären da u.a. Kontoüberziehungen, Ausbildung des Managments, Führung des mManagments, Fragen zu Planung und Steuerung, Produktfragen, Innovationskraft, Wertschöpfungskette, Konzernstrukturen, Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit .......

    Wichtig für die Vorbereitung auf ein Rating ist die Vorbereitung. Komischer Satz, stimmt aber im Großteil aller Fälle. ratinggespräche werden in den seltensten Fällen gleich am ersten Tag mit einer zufriedenstellenden Datenbasis beendet. Oftmals bekommt der Kunde einen Mängelkatalog mit beizubringenden Unterlagen und Informationen. Bei bekannten Problemfeldern innerhalb der Firma ist es sehr vorteilhaft konkrete Lösungsvorschläge gleich bei der Firmenpräsentation mit anzubieten. Verschleierung bringt nichts, denn es kommt sowie so alles herraus ;-D

    Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen. Das Thema kann man nicht erschöpfend behandeln, deswegen wäre es gan zhilfreich, könntest Du Deine Anfrage etwas konkretisieren.

    LG Wastel

    Ich bin da noch nicht überzeugt. Vor einigen Wochen habe ich auf Schuffte einige UNtersucheungen über Stellenneubewertungen durchgeführt. Der BR wurde zwar darüber informiert, hat aber keinerlei Mitspracherecht. Das gute ist, das eine Vertreterin des BR mir direkt gegenüber sitzt. Ich habe sie eben gefragt und sie war auch der Mng, dass es bzgl. der Einführung legidlich ein Informationsrecht gibt. Führen diese Stellenbeschreibungen zu Veränderungen im BEtriebsablauf hätte der BR ein Mitbestimmungsrecht nach §91.

    LG Wastel

    Hallo nadine,

    Eingenkapital ist hauptsächlich durch seine Haftungsfunktion gekennzeichnet. Es unterliegt keiner lfd. Verzinsung, ist Gründungsvorraussetzung, hat Finanzierungfunktion, sichert Liquidität. Durch die Beteiligung hat es auch BEherrschungsfunktion.

    zu 2. eine niedriege EK-Quote wird beim --> Rating eines UNternehmens, --> Basel II, schlecht bewertet, da es dann keine oder nur geringe Haftungsfunktion besitzt. Je schlechter die EK-Quote, desto höher ist die Gefahr im Falle einer Liquidierung, dass vieleicht noch alle Gläubiger des Unternehemens ihr Geld zurückbekommen, dass jedoch das Eigenkapital aufgrund seiner Haftungsfunktion nicht mehr an die Eigentümer ausgezahlt werden kann. Diese gehen dann leer aus.

    Eine schlechte EK-Quote, bei dt. Unternehmen durch Wirtschaftskultur traditionell niedrig, ist im Ausland oft auch eín Zeichen für mangelnde Vorsorge durch Bildung von Rücklagen. Die können i.d.R. nur durch einbehaltene Gewinne thesauriert werden. Eine andere Möglichkeit zur EK- Geqwinnung sind die Arten der Kapitalerhöhung.
    Im Falle von Sanierungsbemühungen ist eine Kapitalerhöhung meist unverzichtbar, um lfd. Verpflichtungen nachzukommen

    ....das als groben Überblick.... 8)

    LG Wastel

    Moin jung,

    Die Herstellkosten der KLR (internes REWE) umfassen:

    .....MEK (Materialeinzelkosten)
    +..MGK (materialgemeinkosten)
    +..FEK (Fertigungseinzelkosten)
    +..FGK (Fertigungsgemeinkosten)
    +..SEK (Sondereinzelkosten der Fertigung)

    = Herstelkosten

    hier muss man beachten, dass bei der Ermittlung der Herstellkosten nie Verwaltungs- und Vertreibskosten berechnet werden

    Die Herstellungskosten werden nur im externen REWE, sprich Bilanzierung, verwendet. Sie bestimmen den zulässigen Wert des Bilanzausweises. Da sich Unternehemen i.d.R. gern reich rechnen, sind klare und eindeutige Grenzen bestimmt:

    - aktivierungspflichig (MEK,FEK,SEKF)
    - aktivierbar „dürfen” (Teile notwendiger MGK,FGK / Werteverzehr AV )
    - aktivierbar „brauchen nicht” (allgem Verw , soziale Leistungen, ...)
    - aktivierbar (Fremdkapitalzinsen)
    - nicht aktiviert (Vertriebskosten

    Je nach Rechtsgrundlage des JA (HGB/EST, IAS, US-GAAP) gibt es unterschiede in der Bewertung und in den Aktivierungswahlrechten/ -pflichten

    Lg Wastel

    Willst Du hier Deine Hausarbeit gemacht bekommen? Wenn dem so ist, empfehle ich schwerstens Diplomarbeiten24.de oder sonstige einschlägige Seiten.

    Ansonsten hast Du doch mit den Links gute Anregungen für einen Einstieg in das Thema. Du kannst Ja erst einen kleinen allgemeinen Überblick über die Theamtik geben. Zielsetzung, Sinn und Zweck von Aktienoptionen umreißen, die Diversifikation in diesem Bereich innerhalb der letzten 10 Jahre aufzeigen, mit einem historischen Rückblick starten etc. Ich würde auch versuchen an Amerikanische/Englische Quellen zu kommen.

    LG Wastel

    wichtig bei der Aufbereitung, vielmehr einer der ersten Schritte bei einer jungfräulichen Bilanz ist das erstellen einer Strukturbilanz.

    ---> hier findest Du ein gutes Beispiel dafür : http://66.102.9.104/search?q=cache:zgeKzTpJiIIJ:%5BURL]klick[/URL]

    Wenn Du damit fertig bist und sich tiefreichende, nicht durch ein kritisches Bilanzgespräch mit dem GF zu lösende Probleme ergeben, sollte das komplete Portefeuille im Rahmen einer Betriebsprüfung auseinandergenommen werden.
    Das ist ein sehr drastischer Schritt, den ich noch nie selbst miterlebt habe. Denn die Meisten sind doch recht flauschig.

    Lg Wastel

    Hallo Kaddy,

    ich seh das genauso wie Strolch. Hypotheken sind i.d.R. langfristig. Warum?
    Da ist auf der einen Seite der enge Sicherungszweck (oder meinst du mit Hypothekenlaufzeiten grundsätzlich grundpfandrechtliche Sicherungsoptionen?) dann die relativ hohen Kosten, obwohl sich das ab einer bestimmten Höhe relativiert.

    Bei hohen Investitionssummen, also nicht die kleinen Häuslebauer, werden Hypotheken auch mit Laufzeiten von unter 6 Jahren angeboten. Ist letztendlich egal, Hauptsache die Sicherhait ist werthaltig und verwertbar.

    Ich habe auch mal gelesen(! nie erlebt!), das es hypothekarisch abgesicherte Kontokorrentlinien geben soll, was ich aber für den kompletten Schwachsinn halte.
    Denn dann nimmt man sich eine Grundschuld rein, wenn man das überhaupt für einen KK überhaupt bekommt.

    Bis denne
    Wastel

    moinsen,

    ich hab Dir mal den guten alten Zingel verlinkt: http://www.bwl-bote.de/20040621.htm

    Zwei Methoden nämlich Lofo und Hifo kannst schon mal auf Anhieb streichen. Sind nicht zulässig. Bleiben nur noch Durschnittsverfahren, FIFO und LIFO, die Du vergleichen musst.

    Der Rechner auf der Seite ist zu empfehlen, wenn Du Dich nicht selbst an die Arbeit machen willst.

    Grüßle vom Wochendurlauber :D

    Wastel

    Moinsen,

    Ja, Ja, die Motivation. Ich kenn das Problem gut, schließlich hab ich das Studium neben meinem Beruf durchgezogen und auch noch selbst bezahlt!

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich selten größere Motivationsprobleme hatte. Trotz der doppelten Belastung. Auch wenn es sich abgedroschen anhört, Selbstorganisation ist alles. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mich das Studium groß eingeschränkt hätte. Klar, der Freitagabend ist nicht immer bis open end gegangen, weil ich am Samstag zu Uni musste, und in der Woche musste ich ja auch zweimal abends hin.

    Meine Motivation ist mein zukünftiger Lebensweg, meine Fähigkeiten und mein Stolz das alles, Karierre, Studium und Privatleben, gut zu meistern.
    Vieles muss einfach nur ins Kurzzeitgedächtnis geprügelt werden, um dann hinter per geistiger Klospülung entsorgt zu werden. Anderes ist sehr hilfreich und benötigst Du immer wieder oder hiflt Dir best. Zusammenhänge besser zu versthehen.

    So viel, von einem "Praktiker"

    Lass die Ohren nich hängen,
    alles wird besser

    Wastel