BBO03 ESA 6

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich habe so meine Schwierigkeiten mit der ESA Nr. 6 aus dem BBO03 Heft. Code: BBO03-XX1-K11

    Erklären Sie anhand konkreter Beispiele die verschiedenen Planungs- und Gestaltungskriterien für das Büro der Zukunft (Wissensgesellschaft)?


    Irgendwie schwirren mir da verschiedene Sachen durch den Kopf. Soll ich denn als konkretes Beispiel zum Beispiel die modernen Büros bei Microsoft oder SAP beschreiben? Oder wie ist die Frage überhaupt zu verstehen? ?(

    Ich danke schon einmal im Voraus!! :D

    LG JANA

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  • Hallo Jana,
    bei der Aufgabe hatte ich folgendes aufgeführt:
    - Ergonomische Faktoren
    - Gesetzliche Faktoren
    - Finanzielle Faktoren
    - Isolierende Faktoren
    - Organisatorische Faktoren
    - Kommunikative Faktoren.
    Vielleicht hilft Dir das als kleiner Denkanstoß...
    Gruß Elfi

  • Soweit bin ich auch schon, vielen Dank, nur weiß ich nichts mit praktischen Beispielen anzufangen zu diesen Stichpunkten! Wie soll ich etwas anhand von praktischen Beispielen erklären, wenn es das "Büro der Zukunft" noch nicht mal richtig exsistiert??? Oder denk ich da zu genau???

  • Ich denke mal, das ist darauf bezogen, wie die Büros in der Zukunft aussehen könnten (habe ich mir jedenfalls damals beim Beantworten so gedacht). Schau mal, was ich zu den einzelnen Faktoren für Beispiele genommen hatte:

    Ergonomische Faktoren: die richtige räumliche Ausstattung (Beleuchtung und Farbe, Luft und Klima, Akustik und Lärm), die technische Ausstattung (moderne geräuscharme Kommunikationssysteme- bzw. Maschinen), die Gestaltung der erforderlichen Arbeitsmittel (flimmer- und entspiegelter Monitor, zweckmäßige funktionelle Büroausstattung mit ergonomischem Büromöbel), soziale Bedingungen (Betriebsklima, gesicherte Arbeitsplätze, leistungsgerechte Entlohnung), ein kooperativer Führungsstil (partnerschaftlicher Führungsstil zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, die gemeinsam Entscheidungen treffen) und die vom Mitarbeiter selbst eingehaltene regelmäßige und vor allem gesunde Ernährung, ausreichender Schlaf, viel Bewegung und die Ruhepausen als solche genutzt, steigern dessen Wohlbefinden und somit auch dessen Leistungen und damit wiederum auch die Produktivität des Einzelnen für das Unternehmen.

    Gesetzliche Faktoren: hierbei sind rechtlichen Rahmenbedingungen wie Arbeitsschutzbestimmungen (z.B. Unfallverhütungsvorschriften), Gesetze zur Arbeitszeit- und Urlaubsregelung und Gesetze zur Humanisierung der Arbeitsplätze (Umwelt, technische, ergonomische Büroausstattung, Raumhöhe etc.) einzuhalten, die jedoch vor Eintritt in die Wissensgesellschaft geändert bzw. überarbeitet werden müssen.

    Finanzielle Faktoren: für die Unternehmen spielen bei der Gestaltungs- und Ausstattungsmöglichkeit (Technik, Büromöbel, Pflanzen, Farben, Beleuchtung, Trennwände etc.) der Büroräume, aber auch die finanziell zur Verfügung stehenden Mittel einen wichtigen zu berücksichtigenden Faktor. Die Anzahl und Gestaltung der Büroarbeitsplätze (funktionsspezialisierte oder nicht funktionsspezialisierte Büros), hängt allerdings von der Größe und Art des Unternehmens ab.

    Isolierende Faktoren: bei der Planung der Arbeitsplätze sollte gleich mitberücksichtigt werden, dass wichtige Bereiche von anderen abgeschirmt werden, wie z.B. planende oder forschende Arbeiten oder vertrauliche Tätigkeiten sollten von anderen "gewöhnlichen Tätigkeiten bzw. Arbeiten" getrennt, d.h., isoliert sein.

    Organisatorische Faktoren: zu berücksichtigen ist hierbei, dass sich Büroarbeitsplätze in variablen Arbeitsraumgrößen einfacher und schneller an veränderte größere Arbeitsgruppen (z.B. Teams) anpassen lassen und daher auch zu bevorzugen sind. Aber auch Räume, die auf besondere Funktionen spezialisiert sind, d.h. gleiche oder ähnliche Arbeiten werden in einem Raum ausgeführt, sodass dabei z.B. die Transportwege und auch alle für diesen Bereich notwendigen Arbeitsmittel zentral und auf ein Minimales reduziert werden kann (z.B. Call Center, Buchhaltung).

    Kommunikative Fähigkeiten: diese sind für das "Informationssystem Büro", in dem sämtliche Kommunikationswege zusammenlaufen, sehr wichtig. Das Erreichen und Durchführen von möglichst direkter und schneller inner- und außerbetrieblichen Informationswegen und Informationsaustausch, die mithilfe von spezieller technischer, zukunftsorientierten Einrichtungen (z.B. Telearbeitsplätze, Computer Conferencing etc.), der Informationstechnik (z.B. die Hard- und Software, Internet etc.) und der Telekommunikationstechnik (z.B. Fax, E-Mail, Telefon, DSL, Video etc.) können somit effektiver bewältigt werden.

    Das war meine komplette Antwort zu der Frage...gab auch volle Punktzahl darauf...hast da vielleicht einige Beispiele, die Dir beim Beantworten der Frage helfen könnten.
    Gruß Elfi

  • Ich danke dir vielmals für deine ausführliche Antwort. In meinem Sinne erklärt das aber nicht die Planungs- und Gestaltungskriterien für das Büro der Zukunft, denn diese werden doch jetzt schon angewendet, und das Büro der Zukunft gibt es so noch nicht!! Aber ich glaub, ich habe da einfach nur ein zu strenges Bild vom Büro der Zukunft und werde es nun so deuten, als wir noch nicht "so weit" in der derzeitigen Entwicklung!!! Ich glaube ich darf nicht zu sehr auf Büros von SAP oder Microsoft gucken, die bereits sehr hohe Standards in ihren Büros und Arbeitsplätzen ausleben...

    Vielen Dank!!!