• Hallo sitze bei der Aufgabe 5 Fest

    Unterscheiden Sie die Bedeutung des Privateigentums in einer Freien Marktwirtschaft und in einer Zentralverwaltungswirtschaft.

    Kann mir einer seiner Lösung sagen das ist meine Letzte aufgabe alle anderen habe ich schon.


    LIebe Grüße
    Schnecke

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  • Hallo,
    ich hatte damals als Lösung folgendes geschrieben:

    Freie Marktwirtschaft:
    - der Staat überlässt das Wirtschaftsgeschehen seinem Lauf und greift nicht ein. Allerhöchstens hat er Überwachungsfunktion (Nachtwächterstaat)
    - es herrscht Produktionsfreiheit. Die Entscheidungen darüber, wie viel und was produziert werden soll, liegen bei den Unternehmungen
    - es herrscht Konsumfreiheit. Die Entscheidungen darüber, was und wie viel konsumiert werden soll, liegen bei den privaten Haushalten
    - die Abstimmung der individuellen Konsum- und Nachfragepläne erfolgt über Märkte
    - es besteht Vertragsfreiheit
    - es herrscht Freihandel, d.h. die Entscheidungen über Import und Export liegen bei den privaten Haushalten und den Unternehmungen. Damit ist die freie Austauschbarkeit der Währungen verbunden
    - Geld übernimmt mit seiner Funktion als Zahlungsmittel eine wichtige Aufgabe
    - Bestehung Privateigentum an den Produktionsmitteln. Dieses Privateigentum am "Kapital" gab dem System den Namen "Kapitalismus"

    Zentralverwaltungswirtschaft:
    - es besteht keine Konsumfreiheit: eine staatliche Planungsbehörde legt Verbrauchs- und Nachfragepläne fest. Die Verbraucher können nicht entscheiden, was und wie viel sie konsumieren wollen, sondern bekommen die Güter zugeteilt
    - es besteht keine Produktionsfreiheit: die Produzenten können nicht bestimmen, was und wie viel sie herstellen, sondern sie erfüllen den vorgegebenen Produktionsplan
    -es herrscht keine Vertragsfreiheit
    -der Außenhandel ist durch den Staat bestimmt, der auch die Devisen bewirtschaftet. Es besteht also kein Freihandel und keine freie Austauschbarkeit der Währungen
    -das Geld hat eigentlich kaum eine Funktion, da es keine freien Märkte gibt
    -die Produktionsmittel sind verstaatlicht. An ihnen gibt es kein Privateigentum, weil damit auch Entscheidungsmöglichkeit verbunden wäre
    -auch der Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit ist zentral geregelt. Deshalb kann es keine Freizügigkeit, keine freie Wahl des Arbeitsplatzes und keine freie Berufswahl geben.

    War auch als richtig bewertet worden...
    Gruß Elfi