Einflußgrößen des Produktionsprogramms

  • Hallo zusammen,

    ich bitte um Hilfe.

    Ich benötige von den Einflußgrößen des Produktionsprogramms die
    Volkswirtschaftliche technische Kriterien.

    Wer kann mir dabei behilflich sein?

    Vielen Dank im voaus für die Mühe.


    Gruß

    Jeromé

  • Technische Kriterien sind bestimmt die Produktionsfaktoren Arbeit, Boden, Kapital und Wissen? Deren Zusammenhang zum Einkommen bestimmt die Produktionsfunktion: Y=Y(A,B,K,W).

    Vielleicht kannst Du die Thematik beschreiben? Oftmals sind Begrifflichkeiten anders verwendet.

  • Hallo cezisj,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Beschreibung der Thematik:

    Welches ist bei der Programmplanung grundsätzlich wesentlichster Entscheidungsfaktor?

    Daraufhin habe ich ein Organigramm geschrieben über Produktions-/Fertigungsprogramm = Summe, der verschiedenen Erzeugnisse/Leistungen, die ein Betrieb herstellt.

    Die Arbeit kam mit der Begründung zurück "Volkswirtschaftliche technische Kriterien fehlen".

    Hier war der gute Rat teuer und schrieb ans Forum.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag.

    Gruß

    Jeromé :)

  • Hier sind wohl eher sozio-technische Kriterien gefragt, nicht wahr? Einfach mal so in den Raum geworfen :)

    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


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  • Hallo zusammen,

    jetzt sind die Zusammenhänge klarer. Wie schon eingangs angesprochen, verwendet man für die Produktion Y die Produktionsfaktoren Arbeit A, Boden B, Kapital K und Wissen W und gelangt zur Produktionsfunktion Y=Y(A,B,K,W) Wissen gliedert sich in technisches W und organisatorisches W. Das schließt einerseits Fortschritt, andererseits sozial-organisatorische Faktoren ein.

    Die Produktionsfunktion steigt mit einem abnehmenden Verlauf, Y'>0, Y''<0. Für die betriebliche Planung hat man, bei konstantem B und W, wählt man die optimale Kombination aus A und K auf der produktspezifischen Transformationskurve. Diese kann durch die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion abgebildet werden. Sie lautet: Y=M * A^a * K^1-a.

    Für ein Gewinnmaximum muss ein Unternehmen nun nach dem Gesetz Grenzkosten gleich Grenznutzen wirtschaften. De facto handelt es nach Input- bzw. Outputregel. Handelt es nach der Inputregel, so ist der Faktorpreis der eingesetzen Produktionsfaktoren ausschlaggebend für die gewinnmaximale Produktion. Die Grenzproduktivität der Arbeit macht dies deutlich. Ein Unternehmen wird nur solange einstellen, bis der Lohn einer zusätzlichen Arbeitskraft kleiner oder gleich der zusätzlich produzierten Stückzahl mal dem Preis ist. Handelt die Unternehmung nach der Outputregel, so ist der erzielbare Marktpreis für die Produktionsmenge bestimmend.

    Für eine detailierte Antwort, konsultiere bitte die einschlägige mikroökonomische Literatur, z.B. Brandt, Stobbe, Varian.