ESA PWI01 unbewertet zurück - wer kann sich meine Lösungen einmal anschauen?!

  • Hallo an alle,
    Nach tagelanger Arbeit habe ich gestern endlich meine komplette ESA PWI01 verschickt und unbewertet zurück bekommen! Kann dies absolut nicht nachvollziehen und würde mich RIESIG freuen, wenn sich jemand bitte meine komplette ESA ansehen könnte bzw. mir Korrekturansätze senden könnte - in meinen Augen sind alle Lösungen verständlich und genauestens beschrieben...!

    Danke für eure schnelle Hilfe!

  • Hi Royblake,

    hatte bei PWI01 auch kein glückliches Händchen. Hatte damals eine 4. Mir scheint dieses Heft bereitet einigen Probleme bzw. kommt öfter ohne Bewertung oder ohne ausreichende Begründung für die Noten zurück.
    Aufgrund meiner Note bin ich nicht sicher, ob ich eine große Hilfe für dich bin :( Kann dir meine Lösung mit Anmerkungen des Tutors aber gerne mal zukommen lassen.

    Lg
    Meli

  • Hi Meli, vielen Dank für deine Antwort. Ja ich habe auch schon im Forum gelesen, dass so einige Studenten auch mit dieser ESA Probleme hatten... Schick mir deine ESA doch einfach mal unter Selina.Steding@web.de... Dann Krieg ich schonmal ne Idee was du anders gemacht hast - und an alle anderen weiterhin der verzweifelte Hilferuf: Hat jemand auf diese ESA wenigstens eine 3 bekommen u kann mir Tipps geben? Danke! VG Royblake

  • Hi,

    ich hatte eine 3 ----. Die Kommentare des Tutors ließen sehr zu wünschen übrig und ich habe mich ganz schön darüber aufgeregt. Ich werde dir meine Lösung mit Kommentaren des Tutors mal reinstellen (falls mein PC das mitmacht, hab z.Z. öfter mal Schwierigkeiten damit).

    Gruß
    Rosella

  • So, hier meine bewertete Arbeit. Vielleicht hilft euch das eine bessere Note zu bekommen. Viel Erfolg!

    Nr. 1

    a)
    Die Programmbreite gibt an, welche unterschiedlichen Erzeugnisse oder Erzeugnisgruppen produziert werden sollen. Dabei gilt: je größer die Programmbreite ist, desto mehr lässt sich das Marktrisiko streuen und letztlich auch verringern. Parallel dazu erhöhen sich in der Regel auch die Produktionskosten der einzelnen Produkte/Erzeugnisse. Unter Umständen kann ein breites Produktionsprogramm zu höheren Absätzen führen, wenn z. B. ein Kunde wegen guter Erfahrungen verwandte Produkte beim/vom selben Hersteller kauft. Dieses Verfahren wird auch „Mitnahmeeffekt“ genannt.
    Beispiele: Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen  ungenau – kann auch Handwerkszeug sein, Heckenscheren  keine Heimwerkermaschine

    Die Programmdichte gibt Informationen darüber, wie groß die Zahl der Variationen eines Produkts ist, die gefertigt werden.
    Beispiele: Schlagbohrmaschine, Akkubohrmaschine, Tischbohrmaschine

    Die Programmtiefe gibt Auskunft darüber, wie viele Fertigungsstufen ein Produkt bei seiner Herstellung im Betrieb durchläuft. Hier kann nach flachem und tiefem Produktionsprogramm unterschieden werden. Ein flaches Produktionsprogramm liegt vor, wenn zum Beispiel zahlreiche Fertigteile von Zulieferbetrieben bezogen und im eigenen Betrieb lediglich zusammengebaut werden. Bei einem tiefen Produktionsprogramm werden dagegen mehrere aufeinander folgende Fertigungsstufen in einem Betrieb zusammengefasst.
    Beispiele: Fertigung der Elektrobauteile, Fertigung des Motors, Fertigung der Gehäusebestandteile, Endmontage, Verpackung (der Bohrmaschine).
    Die einzelnen Fertigungsstufen sind ungenau. Sie müssen die konkrete Fertigung jeweils angeben.
    10P/16

    b)
    gegeben: Deckungsbeitrag je Stück = 12 Euro
    Gesamtfertigungszeit je Stück = 20 min

    60 min
    benötigte Zeit

    Deckungsbeitrag je Kapazitätsstunde = x Deckungsbeitrag/Stk.

    60 min
    20 min

    Deckungsbeitrag je Kapazitätsstunde = x 12 € = 36 € /Std.


    Der Deckungsbeitrag je Kapazitätsstunde beträgt 36 €/Std..
    12P/12

    c)
    Berechnung des Deckungsbeitrags je Produkt mit der Formel
    Erlös je Stück – variable Kosten je Stück = Deckungsbeitrag je Stück

    für A: 90 € - 60 € = 30 €

    Für die anderen Produkte jeweils mit den entsprechenden Werten:

    A B C D E
    30 € 40 € 90 € 60 € 40 €

    Berechnung des Deckungsbeitrags je Fertigungsstunde je Produkt mit der Formel

    60 min
    benötigte Zeit

    Deckungsbeitrag je Fertigungsstunde = x Deckungsbeitrag/Stk.

    60 min
    16 min/Stk.

    für A: x 30 € / Stk. = 112,50 €


    Für die anderen Produkte jeweils mit den entsprechenden Werten:

    A B C D E
    112,50 € 400,00 € 225,00 € 300,00 € 240,00 €


    Reihenfolge der Förderwürdigkeit der Produkte

    1. 2. 3. 4. 5.
    C D B E A

    da C den höchsten Deckungsbeitrag je Stück hat, dann D usw.

    Die Reihenfolge der Förderwürdigkeit der Produkte würde sich wie folgt ändern, würde man den Deckungsbeitrag je Fertigungsstunde (= Engpasseinheit) berücksichtigen:

    1. 2. 3. 4. 5.
    B D E C A
    Diese Reihung ist falsch, da kein Engpass vorliegt.
    Ist zwar als Ergänzung möglich, wollte der Tutor aber nicht wissen und hat daher auch das richtige Ergebnis oben mit 0 Punkten bewertet (Sollte ja nur von meiner Seite als Ergänzung gedacht sein, daher schrieb ich "Würde").

    Vergleich der Deckungsbeiträge zur Entscheidung über Eigenfertigung oder Fremdbezug

    Berechnung des Deckungsbeitrags je Produkt bei Fremdbezug mit der Formel

    Deckungsbeitrag für Fremdbezug = Erlös/Stk. – Einstandspreis/Stk.

    für C: 160 € - 100 € = 60 €
    für D: 140 € - 80 € = 60 €
    für E: 180 € - 100 € = 80 €

    Die Produkte A und B werden hier nicht berücksichtigt, da sie aus Konkurrenzgründen nicht fremdbezogen werden können.

    Gegenüberstellung der Deckungsbeiträge:

    Eigenfertigung Fremdbezug
    C 90 € 60 €
    D 60 € 60 €
    E 40 € 80 €

    Produkt E sollte fremdbezogen werden, da der ermittelte Deckungsbeitrag bei Fremdbezug über dem Deckungsbeitrag bei Eigenfertigung liegt und der Fremdbezug somit wirtschaftlicher ist.
    Bei Produkt D sind die Deckungsbeiträge gleich hoch. Hier ist es egal, ob das Produkt selbst gefertigt oder fremdbezogen wird.
    Produkt C sollte so weit wie möglich selbst gefertigt werden. Der ermittelte Deckungsbeitrag bei Fremdbezug liegt hier unter dem Deckungsbeitrag bei Eigenfertigung. Es ist wirtschaftlicher zuerst das eigene Personal einzusetzen.

    Es stehen insgesamt 10.000 Fertigungsstunden zur Verfügung. Sie entsprechen 600.000 Minuten.

    Berechnung der Produktionsdauer der Produkte mit der Formel

    Absatz/Stk. x min/Stk. = Produktionsdauer

    A: 20.000 Stk. x 16 min/Stk.= 320.000 min
    B: 12.000 Stk. x 6 min/Stk. = 72.000 min
    C: 16.000 Stk. x 24 min/Stk. = 384.000 min
    D: 18.000 Stk. x 12 min/Stk. = 216.000 min
    E: 14.000 Stk. x 10 min/Stk. = 140.000 min
    1.132.000 min

    Es können nicht alle Produkte selbst gefertigt werden, da die dafür notwendige Kapazität nicht vorhanden ist. Die Produkte A und B müssen aus Konkurrenzgründen selbst gefertigt werden.

    600.000 min Kapazität
    - 320.000 min für Produkt A
    - 72.000 min für Produkt B
    = 208.000 min Restkapazität

    Das Produkt C hat den höchsten Deckungsbeitrag je Stück von den verbleibenden 3 Produkten und sollte daher so weit wie möglich selbst produziert werden.

    Produkt C hat eine Produktionsdauer von 24 min/Stk.

    → 208.000 Minuten ÷ 24 min/Stk = 8.666,67 Stk. gerundet 8.666 Stück

    Diese 8.666 Stück können mit der eigenen noch vorhandenen Kapazität produziert werden. Die Gesamtstückzahl von C beträgt 16.000 Stück.

    → 16.000 Stück – 8.666 Stück = 7.334 Stück

    Diese 7.334 Stück müssen fremdbezogen werden.
    Da keine Kapazitäten mehr frei sind, werden die Produkte D und E in kompletter Menge fremdbezogen.

    Daraus ergibt sich nun die folgende Verteilung bzgl. Eigenfertigung und Fremdbezug:

    Eigenfertigung [Stk.] Fremdbezug [Stk.]
    A: 20.000 -
    B: 12.000 -
    C: 8.666 7.334
    D: - 18.000
    E: - 14.000
    Die eigentliche Lösung – die Berechnung des DB – fehlt. (ca. 4,5 Mio.)
    32,5P/40

    d)
    da)
    Entscheidungsfaktor bei der absatzorientierten, engpasslosen Programmplanung ist der Deckungsbeitrag /Stk. Er errechnet sich aus der Differenz zwischen den Erlösen /Stk. und den variablen Kosten /Stk. mit der Formel db = p – kv, wobei p der Erlös ist und kv die variablen Kosten.
    Bei der Deckungsbeitragsrechnung unterscheidet man zwischen einer Vollkostenrechnung und einer Teilkostenrechnung. Bei der Vollkostenrechnung werden wie der Name schon sagt, alle Kosten berücksichtigt (Kostenträgerzeitrechnung, Kalkulation). Die Teilkostenrechnung berücksichtigt dagegen zunächst nur die variablen Kosten als einen Teil der vollen Kosten. Die Fixkosten werden in einem Block gesondert berücksichtigt.
    Beispiel: Produkt A hat einen DB/Stk. von 30 €, B von 60 €, C von 90 € und D von 40 €. Es sollte bevorzugt das Produkt produziert und verkauft werden, das den höchsten Deckungsbeitrag aufweist, da dann ein Großteil der Kosten gedeckt ist (hier also Produkt C).

    db)
    Ist die Planung engpassorientiert, dann ist der Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit der Maßstab für die Produktionsentscheidung. Er errechnet sich wie folgt:

    60 min
    benötigte Fertigungszeit in min/Stk.

    Deckungsbeitrag je Engpasseinheit = x Deckungsbeitrag/Stk.


    oder
    Deckungsbeitrag/Stk.
    benötigte Fertigungszeit in Std./Stk.

    Deckungsbeitrag je Engpasseinheit =

    (Quelle für die Formeln: Lernheft PWI01 Seite 81)

    Die Teilkostenrechnung ist dabei überwiegend auf Entscheidungsfindung ausgerichtet, kann aber eine Vollkostenrechnung nicht ersetzen.
    Beispiel: Es stehen 600.000 Fertigungsminuten zur Verfügung. Um alle Produkte in gesamter Menge selbst zu fertigen braucht man aber 800.000 Minuten. Produkt A hat einen DB/Engpasseinheit von 400 €, B von 225 €, C von 300 € und D von 240 €. Die Produktionsdauer beträgt bei Produkt A 300.000 min, bei Produkt B 200.000 min, bei Produkt C 150.000 min und bei Produkt D 150.000 min Es sollte bevorzugt das Produkt produziert werden, das den höchsten Deckungsbeitrag je Engpasseinheit aufweist (hier also Produkt A). Alle Produkte, die aus Kapazitätsgründen nicht mehr selbst produziert werden können und bei denen der Fremdbezug wirtschaftlicher ist als bei Eigenfertigung, werden fremdbezogen.

    dc)
    Andere Einflussgrößen, die die gefundenen Entscheidungen beeinflussen oder sogar überlagern könnten, ist zum Beispiel die Annahme eines lukrativen Zusatzauftrags, wenn zum Beispiel das Produkt einen höheren Deckungsbeitrag erzielen würde als ein „Standardprodukt“. Unter Umständen lohnt es sich dann, eine geringere Stückzahl eines solchen Standardproduktes zu Gunsten der Produktion eines „Sondermodells“ zu fertigen, da der Deckungsbeitrag des „Sondermodells“ höher ist als der des Standardprodukts.
    Ein weiteres Beispiel ist die Kundenzufriedenheit. Es lohnt sich nicht, ein Produkt zu fördern, also in hoher Stückzahl zu produzieren, das zwar einen hohen Deckungsbeitrag je Stück hat, aber von den Kunden wegen Unzufriedenheit nicht gekauft wird.
    Wesentliche weitere Einflussgrößen, wie z.B. Konkurrenz fehlen (s. Lehrheft).
    Zudem sind Ihre angeführten Beispiele nicht konkret.
    6P/14

    Nr. 2

    Der Produktionstyp der Gartenliege ist die Massenfertigung. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass ein immer gleiches Produkt dauerhaft hergestellt wird. Beim Organisationstyp handelt es sich um eine Fließfertigung, z.B. mittels eines Fließbands. Bei der Fließfertigung wird die Anordnung der Betriebsmittel und der Arbeitsplätze in zeitlicher Hinsicht aufeinander abgestimmt. Die zu bearbeitenden Stücke werden pausenlos und ohne zeitliche Unterbrechung durch ein Fließband von einem Arbeitsplatz zum anderen transportiert.

    Der Produktionstyp der anderen üblichen Gartenmöbel ist die Serienfertigung. Sie liegt vor, wenn in begrenzten Stückzahlen Erzeugnisse hergestellt werden, deren Fertigung mehr oder weniger ähnlich verläuft. In der Regel erfordert die Umstellung von einer Serie oder Losgröße auf eine andere umfangreiche Umrüstungen. In Abhängigkeit von der Menge unterscheidet man dabei Groß- und Kleinserienfertigung . Der Organisationstyp ist hier die Gruppenfertigung. Hier werden die Arbeitsplätze oder Maschinen räumlich zu einer Einheit zusammengefasst, sodass der Transportweg des Erzeugnisses möglichst kurz ist.
    Sie müssen die Art der Serienfertigung genau angeben  Kleinserie; davon ist der Org-Typ abhängig  Verrichtungsprinzip.

    Der Produktionstyp bei der Fertigung der Luxus-Hollywood-Gartenschaukeln ist die Einzelfertigung, da hierbei individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden können, die Produktion/Fertigung also auftragsgebunden ist. Der Organisationstyp ist hier die Werkstättenfertigung. Diese Organisationsform ermöglicht ein hohes Maß an Anpassung und Beweglichkeit durch manuelle Arbeiten, das zur Berücksichtigung individueller Kundenwünsche gebraucht wird.
    Werkbank, da Unikat!
    Die einzelnen Typen sollten unterschieden werden. Diese Unterscheidung ist teilweise leider ungenau.
    9P/18

    Gruß Rosella

  • Hallo,

    hatte den Gesamtdeckungsbeitrag am Ende der Aufgabe 1 c) so geschrieben:

    Deckungsbeitrag (gesamt) = Erlös (gesamt) – Kosten variabel (gesamt)

    [TABLE='width: 312']

    [tr]


    [TD='colspan: 3']Erlös gesamt[/TD]

    [td][/td]


    [TD='colspan: 3']Kosten variabel
    gesamt[/TD]

    [/tr][tr][td][/td][td]

    A

    [/td][td]

    1.800.000

    [/td][td][/td][td][/td][td]

    A

    [/td][td]

    1.200.000

    [/td][/tr][tr][td]

    +

    [/td][td]

    B

    [/td][td]

    1.440.000

    [/td][td][/td][td]

    +

    [/td][td]

    B

    [/td][td]

    960.000

    [/td][/tr][tr][td]

    +

    [/td][td]

    C

    [/td][td]

    2.560.000

    [/td][td][/td][td]

    +

    [/td][td]

    CE

    [/td][td]

    606.690

    [/td][/tr][tr][td][/td][td][/td][td][/td][td][/td][td]

    +

    [/td][td]

    CF

    [/td][td]

    733.300

    [/td][/tr][tr][td]

    +

    [/td][td]

    D

    [/td][td]

    2.520.000

    [/td][td][/td][td]

    +

    [/td][td]

    D

    [/td][td]

    1.440.000

    [/td][/tr][tr][td]

    +

    [/td][td]

    E

    [/td][td]

    2.520.000

    [/td][td][/td][td]

    +

    [/td][td]

    E

    [/td][td]

    1.400.000

    [/td][/tr][tr][td][/td][td][/td][td]

    10.840.000

    [/td][td][/td][td][/td][td][/td][td]

    6.339.990

    [/td][/tr]


    [/TABLE]

    DB = 10.840.000 – 6.339.990 = 4.500.010,00 €


    Den anderen Teil von 1 c) hatte ich leider nicht korrekt. Hatte leider keine Engpasssituation erkannt. Hier meine Aufgabe mit den Anmerkungen vom Fernlehrer (grün):

    Errechnen des Deckungsbeitrags: (Wenn kein Engpass vorliegt!)
    Deckungsbeitrag/Stück = Erlös/Stück – Variable Kosten/Stück

    Bei Eigenfertigung:

    A = 90 B = 120 C = 160 D = 140 E = 180
    - 60 - 80 - 70 - 80 - 140
    30 40 90 60 70




    Hier würde die Reihenfolge der Förderungswürdigkeit der Produkte folgendermaßen lauten: C, D, B, E, A

    Da bei dieser Aufgabe eine Engpass-Situation gegeben ist, muss nun der Deckungsbeitrag je Engpasseinheit (Produktionsstunde)ermittelt werden. Die Rechnung hierzu lautet: Deckungsbeitrag je Stück * gefertigte Stück je Produktionsstunde.

    Produkt Deckungsbeitrag je Stück 60 Min./Stunde geteilt durch Min./Stück
    Deckungsbeitrag
    je Produktionsstunde:

    A 30,00 € 60/ 16= 3,75 Stück 112,50 €
    B
    40,00 €
    60/ 6= 10 Stück
    400,00 €
    C
    90,00 €
    60/24= 2,5 Stück
    225,00 €
    D
    60,00 €
    60/12=5 Stück
    300,00 €
    E
    40,00 €
    60/10=6 Stück
    240,00 €



    Die Reihenfolge der Förderwürdigkeitunter Engpassbedingungen lautet demnach: B (400,00 €) D (300,00 €)E (240,00 €)C (225,00 €)A (112,50)

    Bei dieser Betrachtung muss den Produkten A und B eine Sonderstellung einräumt werden, da diese nicht als Handelswaren bezogen werden können und aus Konkurrenzgründen selbst gefertigt werden müssen.
    Man muss daher die Produkte C, D und E genauer betrachten.
    Kostenvergleich: Eigenfertigung zu Fremdbezug;

    [TABLE='width: 500']

    [tr][td]

    Produkte

    [/td][td]

    Variable Kosten je Stück

    [/td][td]

    Kosten bei Fremdbezug

    [/td][td]

    Bewertung:

    [/td][/tr][tr][td]

    C

    [/td][td]

    70,00 €

    [/td][td]

    100,00 €

    [/td][td]

    Vorteil bei Eigenfertigung von 30,00 € je Stück

    [/td][/tr][tr][td]

    D

    [/td][td]

    80,00 €

    [/td][td]

    80,00 €

    [/td][td]

    Kein finanzieller Vorteil +/- 0,00 € je Stück

    [/td][/tr][tr][td]

    E

    [/td][td]

    140,00 €

    [/td][td]

    100,00 €

    [/td][td]

    Vorteile bei Fremdbezug von 40,00 € je Stück

    [/td][/tr]


    [/TABLE]

    Diese Daten sind wie folgt zu werten:
    Mit jedem selbst gefertigten Stück, von Produkt C, spart das Unternehmen 30,00 € an Kosten. Daher sollte die restliche Fertigungskapazität von 208.000 Minuten ausschließlich für die Fertigung dieses Produktes verwenden. Das Produkt D hingegen bringt keinen finanziellen Vorteil bei Eigenfertigung.
    Daher sollte es, bei Vorlage eines Engpasses, ausschließlich fremd bezogen werden.

    Produkt E sollte nach Möglichkeit ausschließlich fremd bezogen werden, da diese um 40,00 € je Stück kostengünstiger bezogen werden kann als es in Eigenfertigung hergestellt werden könnte.


    Berechnung der Produktionsmenge von Produkt C:

    [TABLE='width: 500']

    [tr][td]

    Restkapazität in Minuten
    [HR][/HR]Fertigungszeit pro Stück

    [/td][td]

    =

    [/td][td]

    208.000 Minuten
    [HR][/HR]24 Min. pro Stück

    [/td][td]

    = ~8.666 Stück

    [/td][/tr]


    [/TABLE]



    Bei Fremdbezug:
    Produkte A und B können nicht fremdbezogen werde


    C = 160 D = 140 E = 180
    - 100 - 80 - 100
    60 60 80


    Wenn man den Fremdbezug mit einberechnet und zwar so, dass man nicht teurer fremd bezieht, als selbst zu produzieren, d. h. Produkt C sollte trotzdem selbst hergestellt werden und Produkt E ist definitiv erlösträchtiger bei Fremdbezug , sieht die Reihenfolge so aus: C, E, D, B, A

    Von den 10.000 Fertigungsstunden, die 600.000 Fertigungsminuten entsprechen, müssen erst einmal die Zeit für die Herstellung von Produkt A und B abgezogen werden, da diese aus Konkurrenzgründen nur in diesen Mengen gefertigt werden können.


    [TABLE='width: 232']

    [tr][td]

    A =

    [/td][td]

    20.000 *

    [/td][td]

    16 =

    [/td][td]

    320.000

    [/td][/tr][tr][td]

    B =

    [/td][td]

    12.000 *

    [/td][td]

    6 =

    [/td][td]

    72.000

    [/td][/tr]


    [/TABLE]


    [TABLE='width: 100']

    [tr][td][/td][td]

    600.000

    [/td][/tr][tr][td]

    -

    [/td][td]

    320.000

    [/td][/tr][tr][td]

    -

    [/td][td]

    72.000

    [/td][/tr][tr][td][/td][td]

    208.000

    [/td][/tr]


    [/TABLE]


    Produkt C liegt bei einem DB/Stk von 90,00 € bei Eigenfertigung und ist somit zu fördern. (Die Entscheidung basiert auf den zusätzlichen Deckungsbeitrag bei Eigenfertigung gegenber Fremdbezug!)

    [TABLE='width: 232']

    [tr][td]

    C =

    [/td][td]

    16.000 *

    [/td][td]

    24 =

    [/td][td]

    384.000

    [/td][/tr]


    [/TABLE]


    [TABLE='width: 100']

    [tr][td][/td][td]

    208.000

    [/td][/tr][tr][td]

    -

    [/td][td]

    384.000

    [/td][/tr][tr][td]

    -

    [/td][td]

    176.000

    [/td][/tr]


    [/TABLE]


    Die übriggebliebenen 208.000 Fertigungsminuten können die Absatzmenge von Produkt C nur teilweise abdecken, die restliche Menge muss Fremd bezogen wer- den.


    Fremdbezug

    C = 176.000
    [HR][/HR]24
    = 7.333



    Es mssen 7.334 Stck fremd bezogen werden.

    Eigenherstellung:

    C = 208.000
    [HR][/HR]24
    = 8.667



    In Eigenherstellung knnen nur noch 8.666 Stck hergestellt werden.


    Somit können vom Maschinenbauunternehmen von Produkt A 20.000 Stück, von Produkt B 12.000 Stück und von Produkt C 8.667 Stück selbst gefertigt werden. Der Rest muss Fremd bezogen werden, d. h. von Produkt C 7.333 Stück, von Produkt D 18.000 Stück und von Produkt E 14.000 Stück.

    Und dann kam Rechnung Deckungsbeitrag (gesamt)...

    Hoffe, das hilft.

    Einmal editiert, zuletzt von MaraCuja (6. April 2013 um 11:01)