Mark 4 Marketingaktivitäten des Handels

  • Hallo,

    ich habe irgendwie ziemliche Probleme mit den Marketing-Heften. Bei Mark 4 bin ich bei der ersten Aufgabe ziemlich unsicher. Hier erstmal die Frage:

    Ein Hersteller von Hifi-Anlagen hat sich für den indirekten Absatzweg unter Einschaltung des Facheinzelhandels entschieden. Welche Marketingaktivitäten kann der Handel diesem Hersteller abnehmen.


    Ich hab auch schon versucht zu einer Lösung zu kommen. Aber irgendwie bin ich mir nicht sicher, was hier mit Marktetingaktivitäten gemeint ist. Das Heft dreht sich ja um die Distributionspoltitk, anscheinen steh ich einfach auf dem Schlauch. Hier erstmal meine Lösungsansätze:

    Der Einzelhandel übernimmt hier als Absatzmittler die Sortiments- und Verteilungsfunktion. Zusätzlichen kann man zwischen verschiedenen Distributionsarten unterscheiden, zwischen der intensiven, exklusiven und selektiven Distribution. Da die HiFi-Anlagen im Fachgeschäft verkauft werden sollen, sollte man sich hier auf die selektive Distribution beschränken.

    Die Begriffe würde ich noch erklären. Ich glaube aber einfach, dass das nicht die Frage beantwortet. Wäre super wenn man mir einen Denkanstoß geben könnte.

    VG

  • Ich versuchs mal:
    Absatzweg unter Einschaltung des Facheinzelhandels

    Darunter versteht man den Absatz mit der Einbindung des Handels. Obwohl sich die Hersteller bemühen, den Direktabsatz zu fördern, spielt der Handel, insbesondere im Konsumgütermarkt beim Absatz an den Endverbraucher eine dominierende Rolle. Dabei werden vom Handel Funktionen übernommen, wie z.B. räumliche Funktion (der Handel schließt die räumlichen Unterschiede zwischen Hersteller und Verbraucher), Quantitätsfunktion (die Mengenunterschiede, die sich zwischen Herstellung und Verbrauch ergeben, werden ausgeglichen) oder Werbefunktion (diese Funktion wird vom Handel durch die Information und den Kontakt zu seinen Abnehmern ausgeübt; dadurch wirbt er nicht nur für seine Institution, sondern auch für die in seinem Sortiment enthaltenen Artikel). Durch die Wahrnehmung dieser Funktionen ergibt sich für den Hersteller ein Kostenvorteil.

    Vorteile: Indirekter Vertrieb

    • Breite Massendistribution möglich
    • "Abwälzung" von Funktionen auf Handel/Absatzmittler

    Marketingerfolgsfaktoren im Facheinzelhandel:

    • Kundenorientiert zu verhalten und stets zu versuchen, den Ansprüchen der Kunden und auch neuer Kunden in hohem Maße gerecht zu werden.
    • Durch die Profilierung der Einkaufsstätte, über die Leistung und Qualität können im Facheinzelhandel entscheidende Wettbewerbsvorteile aufgebaut werden.
    • Eine regelmäßige Durchführung von Sonderpreisaktionen dürfte dem Facheinzelhandel bei der Preispolitik erfolgreich unterstützen.
    • Werbung spielt bei der Erreichung der gesetzten Ziele eine wichtige Rolle.
    • Empfehlenswert ist das Einsetzen regionaler Printmedien sowie häufiger Anzeigen in Adreßbüchern, in regionalen Printmedien und allgemeine regionale Werbung einzusetzen. Auch zeigt sich, daß das Herausstellen des Preises in der Werbung vorteilhaft ist sowie die Beteiligung an Gemeinschaftswerbung. Gerade vor dem Hintergrund finanzieller Restriktionen bietet sich die Gemeinschaftswerbung für den Facheinzelhandel als erfolgversprechend an.
    • Hinsichtlich der Ladengestaltung ist es wichtig eher eine informative und kundenorientierte Einrichtung als eine exklusive Einrichtung zu haben.
    • Verständliche Wegführungen, kundenorientierte Warenpräsentationen sowie Warenpräsentationen nach dem Bedarfszusammenhang und informative Einrichtung kennzeichnen die erfolgversprechende Ladengestaltung


    Gruß
    hape

  • Danke für deine Hilfe und dafür, dass du dir so viel Mühe gemacht hast.
    Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Ich glaube mein Problem ist oft, dass ich mich zu sehr auf das Studienheft verkrampfe und da verzweifelt eine Lösung suche anstatt mal logisch zu denken...

    VG
    Tinker