Einsendeaufgabe PWI01 SGD

  • Ein herzliches Hallo in die runde,

    ich bin gerade dabei mein Betriebswirt bei der SGd zu machen und bin bis jetzt auch bestens zurecht gekommen. Aber nun hat es mich erwischt!

    Habe meine Einsendeaufgaben zu PWI01 unbenotet zurück bekommen (muss sie nochmal abschicken) und würde gern meine mit anderen Einsendeaufgaben vergleichen. kann es immer noch nicht fassen, soviel Arbeit und das umsonst.

    HAbe schon gelesen im Forum, das es vielen genauso ging.

    Wer kann mir helfen, und seine Einsendeaufgaben mir zur Kontrolle zusenden??

    email bitte an: no1476@gmx.de

  • Hey Gast!
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  • Hallo Howard,

    mir erging es genauso. Ich mache den Technischen Betriebswirt bei der SGD - bis zum heutigen Tag problemlos.
    Habe sehr viel Zeit und Nerven in PWI01 gesteckt, aber es war nahezu alles falsch. Aufgabe 1c habe ich nach einem anderen Buch gelöst (und die Quelle angegeben), aber in der Bewertung stand, dass meine Lösungen nur zufällig richtig seien. Hm, das verstehe ich nicht. Ich habe ja nicht geraten, sondern den Lösungsweg aufgezeigt. Naja, wenigstens habe ich die Chance, es beim zweiten Versuch besser zu machen. Jetzt habe ich die Aufgaben zu PWI01 nochmals überarbeitet. Ich weiß aber nicht, ob das jetzt richtiger ist.
    Bist du damit durch oder hast du noch Interesse an einem Austausch?
    meine email: brikli@web.de

    Schönen Abend noch.

  • Hallo auch,
    ich stecke leider gerade auch in Aufgabe 1c fest und komme trotz
    anderer Lösungsvorschläge anderer Forenbeiträge nicht zur Lösung ...

    Seit Ihr schon weiter gekommen?

  • PWI01 Aufgabe 1:
    Lösen Sie folgende Aufgaben für Maschinenbauunternehmen,
    das Heimwerkermaschinen herstellt:

    PWI01 Aufgabe 1a:
    Unterscheiden Sie ein breites, tiefes und dichtes Produktionsprogramm
    und bilden Sie Bsp. fuer das Maschinenbauunternehmen.

    PWI01 Aufgabe 1b:
    Wie hoch wäre der Deckungsbeitrag je Kapazitätsstunde
    bei folgenden Ausgangwerten:
    Deckungsbeitrag je Stk. = 12 Euro
    Gesamtfertigungszeit je Stk. (Kapazitaetsbedarf) = 20 min


    PWI01 Aufgabe 1c:
    Sie sollen ein optimales Produktionsprogramm erstellen, indem Sie:
    -Reihenfolge der Foerderwuerdigkeid der Produkte ermitteln
    -entscheiden welche Produkte in welcher Menge selst gefertigt
    und welches Produkt in welcher Menge fremdbezogen wird.

    Als Entscheidungsgrundlage soll der Deckungsbeitrag verwendet werden.
    Produkte A und B koennen nicht als Handelsware bezogen werden und
    muessen aus Konkurrenzgruenden in den angegebenen Mengen gefertigt
    werden. Es stehen insgesamt 10000 Fertigungsstunden zur Verfuegung.

    Folgende Daten liegen vor:
    [TABLE='width: 477']

    [tr]


    [TD='width: 48'] Produkt [/TD]
    [TD='width: 62'] Var. Kosten
    /Stk.
    [/TD]
    [TD='width: 62'] Min.
    /Stk.
    [/TD]
    [TD='width: 83'] Absatzmenge
    /Stk.
    [/TD]
    [TD='width: 56'] Erlös
    /Stk
    [/TD]
    [TD='width: 105'] Kosten /Stk.
    bei Fremdbezug
    [/TD]

    [/tr][tr]


    [TD='width: 48'] A[/TD]
    [TD='width: 62'] 60,–[/TD]
    [TD='width: 62'] 16[/TD]
    [TD='width: 83'] 20 000[/TD]
    [TD='width: 56'] 90,–[/TD]
    [TD='width: 105'] ––[/TD]

    [/tr][tr]


    [TD='width: 48'] B [/TD]
    [TD='width: 62'] 80,–[/TD]
    [TD='width: 62'] 6[/TD]
    [TD='width: 83'] 12 000[/TD]
    [TD='width: 56'] 120,–[/TD]
    [TD='width: 105'] ––[/TD]

    [/tr][tr]


    [TD='width: 48'] C [/TD]
    [TD='width: 62'] 70,–[/TD]
    [TD='width: 62'] 24[/TD]
    [TD='width: 83'] 16 000[/TD]
    [TD='width: 56'] 160,–[/TD]
    [TD='width: 105'] 100,–[/TD]

    [/tr][tr]


    [TD='width: 48'] D [/TD]
    [TD='width: 62'] 80,–[/TD]
    [TD='width: 62'] 12[/TD]
    [TD='width: 83'] 18 000[/TD]
    [TD='width: 56'] 140,–[/TD]
    [TD='width: 105'] 80,–[/TD]

    [/tr][tr]


    [TD='width: 48'] E [/TD]
    [TD='width: 62'] 140,–[/TD]
    [TD='width: 62'] 10[/TD]
    [TD='width: 83'] 14 000[/TD]
    [TD='width: 56'] 180,–[/TD]
    [TD='width: 105'] 100,–[/TD]

    [/tr]


    [/TABLE]


    Andere als die angegebenen Faktoren sind von
    Ihnen nicht zu berücksichtigen!

    PWI01 Aufgabe 1d:
    Welches ist bei der Programmplanung grundsätzlich wesentlichster Entscheidungsfaktor:
    a) wenn die Planung absatzorientiert ohne Engpass stattfindet
    b) wenn die Planung engpassorientiert erfolgt
    c) Welche anderen Einflussgrößen könnten die so gefundenen Entscheidungen
    beeinflussen oder sogar überlagern? Bitte bilden sie auch Beispiele.

  • A:
    breites:
    Ein breites Produktionsprogramm bedeutet „viele“ Produktarten.
    z. B. Bohrmaschinen, Akkugeräte, Sägen, Fräsen, Schleifer

    tiefes:
    All diese Varianten haben unterschiedliche „Fertigungsstufen“. Diese bestimmen die Anzahl der Fertigungsschritte, die während der Herstellung nötig sind.
    Je größer die Anzahl an Verarbeitungsstufen, desto tiefer ist das Produktionsprogramm
    Korpus (Spritzgussabteilung)
    Antriebsmotor (Elektroabteilung)
    Getriebe (Dreherei)
    Endmontage

    dichtes: Wie viele Abwandlungen gibt es von einer Produktvariante.

    z. B. Bohrmaschine: Bohrmaschine, Ständerbohrmaschine, Schlagbohrmaschine

    B:
    = 36 €/STd. Bei der Herleitung bitte auf die Einheiten achten.

    C:
    Bei einer Fertigung ohne Engpasssituation (die bei der vorliegenden Aufgabe gegeben ist) ist immer der DB/Stück maßgeblich
    Meine Lösungen, wobei ich die Info bekam,
    Lösung => die Berechnung des DB “

    Meine Lösung wurde akzeptiert, war aber nicht 100% richtig.

    [TABLE='width: 526']

    [tr][td]

    Produkt

    [/td][td]

    Min/Stck.

    [/td][td]

    Eigenfertigung

    [/td][td]

    Fremdbezug

    [/td][td]

    Fertigungszeit

    [/td][/tr][tr][td]

    Einheit

    [/td][td][/td][td][/td][td][/td][td]

    min

    [/td][/tr][tr][td][/td][td]

    II

    [/td][td]

    III

    [/td][td][/td][td]

    GesFmin = II * III

    [/td][/tr][tr][td][/td][td][/td][td][/td][td][/td][td][/td][/tr][tr][td]

    A

    [/td][td]

    16

    [/td][td]

    20.000

    [/td][td][/td][td]

    320.000

    [/td][/tr][tr][td]

    B

    [/td][td]

    6

    [/td][td]

    12.000

    [/td][td][/td][td]

    72.000

    [/td][/tr][tr][td]

    CEigen

    [/td][td]

    24

    [/td][td]

    8.666

    [/td][td][/td][td]

    207.984

    [/td][/tr][tr][td]

    CFremd

    [/td][td][/td][td][/td][td]

    7.334

    [/td][td][/td][/tr][tr][td]

    D

    [/td][td][/td][td][/td][td]

    18.000

    [/td][td][/td][/tr][tr][td]

    E

    [/td][td][/td][td][/td][td]

    14.000

    [/td][td][/td][/tr][tr][td][/td][td][/td][td]

    40.666

    [/td][td]

    39.334

    [/td][td][/td][/tr][tr]


    [TD='colspan: 3'][/TD]

    [td][/td][td]

    599.984

    [/td][/tr]


    [/TABLE]


    Von Produkt C müssten 7.334 Stück fremdbezogen werden, wenn die Absatzmenge von 16.000 Stück abgedeckt werden soll.
    Wenn nicht, ist folgende Auflistung das optimale Programm:


    [TABLE='width: 526']

    [tr][td]

    Produkt

    [/td][td]

    Min/Stck.

    [/td][td]

    Eigenfertigung

    [/td][td]

    Fremdbezug

    [/td][td]

    Fertigungszeit

    [/td][/tr][tr][td]

    Einheit

    [/td][td][/td][td][/td][td][/td][td]

    min

    [/td][/tr][tr][td][/td][td]

    II

    [/td][td]

    III

    [/td][td][/td][td]

    GesFmin = II * III

    [/td][/tr][tr][td][/td][td][/td][td][/td][td][/td][td][/td][/tr][tr][td]

    A

    [/td][td]

    16

    [/td][td]

    20.000

    [/td][td][/td][td]

    320.000

    [/td][/tr][tr][td]

    B

    [/td][td]

    6

    [/td][td]

    12.000

    [/td][td][/td][td]

    72.000

    [/td][/tr][tr][td]

    CEigen

    [/td][td]

    24

    [/td][td]

    8.666

    [/td][td][/td][td]

    207.984

    [/td][/tr][tr][td]

    D

    [/td][td][/td][td][/td][td]

    18.000

    [/td][td][/td][/tr][tr][td]

    E

    [/td][td][/td][td][/td][td]

    14.000

    [/td][td][/td][/tr][tr][td][/td][td][/td][td]

    40.666

    [/td][td]

    32.000

    [/td][td][/td][/tr][tr]


    [TD='colspan: 3'][/TD]

    [td][/td][td]

    599.984

    [/td][/tr]


    [/TABLE]


    Da für Produkt „C“ 24 Minuten zur Fertigung benötigt werden und die Stückzahl der Eigenfertigung abgerundet wurde, bleiben 16 Fertigungsminuten übrig.


    D:
    a) Planung absatzorientiert, ohne Engpass:
    Bei einer nicht ausgelasteten Produktion wird eine mögliche Produktionsfolge nach dem erwirtschafteten Deckungsbeitrag aufgestellt
    Der Stückdeckungsbeitrag ist die Differenz zwischen Stückpreis (p) sowie der variablen Kosten (kV):
    db = p - kV
    Bei mehreren Produkten ist der Stückdeckungsbeitrag noch keine feste Aussage
    Stückdeckungsbeitrag (db) und der produzierten Menge (x)
    DB = db * x

    Lösung => Rang: ABC => 312

    b) Planung engpassorientiert
    Mögliche Engpasseinheit ist z. B. Produktionsmenge, Produktionsstunden.
    dbrel = db / Engpasseinheit
    Ergebnis: Für B steht eine Ges. Fert.-zeit von 33.000 min. Das bedeutet, bei verbleibenden 27.050 min, kann von B nicht alles gefertigt werden.
    Von B werden nur 27.050 min Rest ÷ 2 min/Stk => 13.525 Stück gefertigt.

    c) Einflussgrößen die Planungsentscheidungen mit, oder ohne Engpass beeinflussen, oder überlagern können
    Produktionsprogramme sind ständigen Anpassungen ausgesetzt; Probleme sind z. B.

    • Material: Lieferfristen
    • Absatz: Saisonale Einflüsse
    • Produktion: Einfluss durch Betriebsstörung
    • Zusatzaufträge: Ein neues Produkt wird zusätzlich in das Programm aufgenommen
    • Produktentscheidungen: Optimierung eines Produktes
    • Sortimentsentscheidung: Produktgruppe wird erweitert

    Dieses Heft ist leider nicht so einfach

    Gruß
    hape

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort! =)

    Wie kommst hier bei b) auf deine Werte? Und heißt diese Formel wirklich "DB = db * x" (Deckungsbeitrag pro Stk. = Deckungsbeitrag pro Stk. * Produzierbare Menge)?


  • B:
    = 36 €/STd. Bei der Herleitung bitte auf die Einheiten achten.

    Hallo HaPe,

    ich verstehe leider nicht, wie man durch die Herleitung auf €/Stde kommt. Ok, ich will den Deckungsbeitrag je Stunde ermitteln. Dazu rechne ich 60 min/20 min*12€/Stück. Das ist klar. Da kürzen sich doch die Minuten raus und übrig bleiben €/Stück. Mir ist klar, dass wenn nach einem "Beitrag pro Stunde" gefragt wird, auch €/Stde rauskommen sollten - aber so ganz verstehe ich es doch nicht. Stehe ich da völlig auf dem Schlauch?
    Kannst du mir das erklären?

    Gruß, Calcaneus

  • Ist doch ganz einfach. Wie du schon sagtest, die Einheiten kürzen sich weg.

    Die Gleichung an sich sieht so aus:

    60 Min.
    (Kapazitätsstunde)
    ----------------------------- x 12 € (Deckungsbeitrag / Stück) = 36 € (Deckungsbeitrag / Stunde)
    20 Min. (Fertigungszeit)


    Vielleicht hilft dir eine Verhältnisgleichung weiter:

    60 Min. (Kapazitätsstunde) = 36 € (Deckungsbeitrag / Stunde)
    ------------------------------------------------------------------
    20 Min. (Fertigungszeit) = 12 € (Deckungsbeitrag / Stück)


    Um 1 Stück herzustellen benötigt man 20 Minuten.
    Um 3 Stück herzustellen benötigt man 60 Minuten.

    1 Stück hat ein Wert von 12 €.
    3 Stück haben einen Wert von 36 €.

    Zusammengefasst kann man also sagen: Euro / Stunde

  • Hallo an alle,

    auch mir geht es gleich. Die Berechnung von 1c fällt mir schwer.

    Mir ist nicht klar, wieso nicht von einem Engpass auszugehen ist. Die Fertigungsstunden sind doch begrenzt und stellen damit einen Engpass dar.

    Wäre euch für Denkanstöße dankbar.

    Gruß,
    Meerli