HBL 3 steh seit Tagen auf dem Schlauch :-(

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  • Hallo,

    stellt bitte noch die dazugehörige Aufgabenstellung ein. Außerdem bitte ich Euch, die Forum-Regeln nochmals zu lesen. Dort ist anschaulich beschrieben, wie Themen und Beiträge in diesem Forum richtig erstellt werden können.

    Grüße
    Donald

  • Für das folgende Jahr wird in der Großhandels GmbH Frankfurt am Main eine
    größere Sachinvestition geplant. Die geplante Investition wurde zunächst im
    Rahmen der Investitionsplanung durch vorrangig qualitative Bewertungskriterien
    abgegrenzt und begründet. Sie liegt als Ergebnis einer Vorentscheidung
    in Form von zwei vergleichbaren Investitionsvarianten vor. Besonders die Bereiche
    Marketing und Warenwirtschaft liefem weitere Informationen für eine
    endgültige Entscheidung. Dazu gehört auch der Hinweis, dass aufgrund der
    Auftragslage im 1. Nutzungsjahr zunächst nur eine Auslastung von ca. 45 %
    der möglichen Kapazität der vergleichbaren Investitionsobjekte sicher ist. Ab
    dem 2. Nutzungsjahr sind nach vorliegenden Marktforschungsergebnissen
    Absatzstückzahlen von 9000 Stück/Jahr und mehr zu erwarten.

    Hier die zwei varianten:

    Anschaffungskosten 140.000 € -161.000 €
    Nutzungsdauer 7 Jahre -7 Jahre
    Maximale Kapazitätsauslastung/ Jahr 18000 Stück -18000 Stück
    Fixe Kosten
    (ohne Abschreibungen und Zinsen) 15.000 € -14.000 €
    Kalkulationszinssatz 10% -10%
    Variable Kosten/Jahr 180.000 -€ 173.700 €
    Erlös/Stück 13€ -13€
    Liquidationserlös O€ -O€

    1. Beurteilen Sie die bei den Investitionsvarianten mithilfe der Kostenvergleichsmethode
    nach Gesamtkostenl Jahr.
    2. Berechnen Sie die kritische Auslastung (Menge) in Stück und kennzeichnen
    Sie das notwendige Auftragsvolumen für die Investitions-Variante 2.-
    3. Führen Sie die Investitionsvergleichsrechnungen auf Basis der Gewinnvergleichs-,
    der Rentabilitätsvergleichs- und der Amortisationsvergleichsrechnung
    durch und entscheiden Sie sich für die vorteilhaftere Variante. Ermitteln
    Sie hierzu ebenfalls den Break-even-Point.

  • Ich Poste mal den teil B rein eventuell kann mir da jemand weiter helfen Sabrina2414 bin bei mit Teil A noch nicht fertig :(

    TEIL B

    Für die Großhandels GmbH Frankfurt am Main wurde für das Jahr 20 .. nachfolgende
    Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung erarbeitet. Für die Sitzung
    der Geschäftsleitung mit den Anteilseignern sollen Sie Kennzahlen erarbeiten
    und die Ergebnisse erläutern.
    4. Ermitteln Sie die Eigenkapitalquote und begründen Sie, ob das Ergebnis mit
    der vertikalen Kapitalstrukturregel in Einklang steht.
    5. Ermitteln Sie den Cashflow bzw. die Cashflow-Umsatzverdienstrate und erläutern
    Sie, welche Aussage diesen Kennzahlen zukommt.
    6. Ermitteln Sie die Liquidität 1. Grades sowie das Net Working Capital und
    bewerten Sie kurz die Ergebnisse.
    7. Erklären Sie den Unterschied zwischen dem Net Working Capital und der
    Liquidität 3. Grades.
    8. Stellen Sie fest, ob die goldene Bilanzregel erfüllt ist, und geben Sie an,
    welche Bedeutung dieser Finanzierungsregel zukommt.
    Bilanz zum 31. Dezember 20 .. (in Tausend Euro der Großhandels GmbH
    Frankfurt am Main)

    Aktiva
    A. Anlagevermögen
    1. Immaterielle Vermögensgegenstände 34
    2. Sachanlagen 10.644
    3. Finanzanlagen 7.967
    Summe 18.645

    Passiva
    B. Umlaufvermögen
    1. Vorräte 7.370
    2. Forderungen 12.340
    3. Wertpapiere 5.141
    4. Kassenbestand, Bankguthaben 2.008
    Summe Aktiva 45.504


    Passiva
    A. Eigenkapital
    I. Gezeichnetes Kapital 5.850

    II. Kapitalrücklage 1.864

    III. Gewinnrücklagen 12.685

    IV. Bilanzgewinn 1.404

    Summe 21.803

    B. Rückstellungen
    I. Für Pensionen 16.150

    II. Steuerrückstellungen (kurzfristig) 129

    III. Sonstige Rückstellungen 4.128

    C. Kurzfristige Verbindlichkeiten 3.294
    Summe Aktiva 45.504

    Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 20 ..
    (in Tausend Euro)
    1. Umsatzerlöse 42.376

    2. Sonstige betriebliche Erträge 3.206

    3. Materialaufwand 20.659

    4. Personalaufwand 10.741

    5. Abschreibungen auf Anlagevermögen 2.647

    6. Zuführung von Pensionsrückstellungen 9.083

    7. Zinsen und ähnliche Erträge 2.343

    8. Abschreibungen auf Umlaufvermögen 1.134

    9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 310

    10. Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.351

    11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.550

    12. Jahresüberschuss 1.801

    13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3

    14. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 400

    15. Bilanzgewinn 1.404

  • Hallo sabrina und alex,

    für Eure Mühewaltung bei der Eintragung der Aufgaben - vielen Dank. Es handelt sich um umfangreiche Aufgaben.

    Der Teil B der Aufgabe erscheint mir dafür da zu sein, Bilanzkritik einzuüben. So ist z. B. in einem guten Lehrheft definiert, warum und wie sich der Cash-flow errechnet. Die Datenbasis ist auch vorgegeben. Die zugehörigen Beträge nach der Formel sind in den Rechenvorgang einzubeziehen. Am Ende wird verlangt, das ausführlich zu erklären. Der Cash-flow ist eine Kennzahl, der Beträge aus einem Zeitraum erfassen soll. Man verwendet den Cash-flow, um die Schwächen bei der Betrachtung der Bestandskennzahlen der Liquidität zu beseitigen.

    Auch gibt es aus bestimmten Gründen Unterschiede der Kennzahl der Liquidität 1. Grades, und der Liquidität 3. Grades. Die L. 1 Grades ist die Basiskennzahl, die um weitere Rechengrößen erweitert wird, um ein besseres Ergebnis zu erhalten. Das muss man erklären. Die Schwäche der Kennzahlen hier ist, dass sie nur mit einer augenblicklichen Bestandsgröße arbeiten, und bei der Beschreibung der wirtschaftlichen Lage sowohl die Ursachen der Vergangenheit als auch keine Betrachtung zukünftiger Finanzlagen erlauben.

    Grüße
    Donald

  • Hi, hätte da mal zwei Fragen zur allerersten Aufgabe : (Aufgabenstellung hat ja jemand nettes bereits oben gepostet)

    Prinzipiell erschließt sich mir zumindest meiner Meinung nach der Rechenweg, bei zwei Punkten bräuchte ich aber eventuell Hilfe. Sollte ich auf dem Holzweg sein bitte ich um Abhilfe ;)

    Generell hätte ich das ganze so gerechnet : (Im Beispiel Variante 1)

    140000 : 7 = 20000 = Jährliche Abschreibung
    + 10 % von 140000 / 2 = 7000 = Zinsen
    + Sonstige Fixkosten = 15000

    + Variable Kosten = ?

    Da stecken jetzt bereits zwei Fragen drinne, auf deren Antwort ich gerade nicht kommen möchte :

    Die erste besteht daraus, dass ich mir einfach nicht erklären kann warum man die errechneten Zinsen laut Formel durch 2 teilen muss, ich verstehe bisher noch nicht diese Formel, also z.B. 10% von Anschaffungskosten / 2 ?

    Die zweite Frage die ich hätte beschäftigt sich mit dem Thema, ob ich die Variablen Kosten ins Verhälltnis setzen muss zur Auslastung (die in der Aufgabe mit 45 % angegeben sind) oder gesamtheitlich benutzen kann für die Kostenvergleichsmethode.

    Ich bin sehr gespannt auf eure fundierten Antworten ;)

    Schöne Grüße aus Hessen Marc

  • Hallo Smudo,

    wenn du noch wartest bis meine ESA per Post kommt, kann ich dir sicher helfen. Denke mal das der Brief bis zum Wochenende da ist.

    LG study90

  • Hi Smudo,

    brauchst du noch hilfe oder hat sich das erledigt?

    LG study90

    Morgen, bei der ersten Frage in meinem Posting könnte ich immer noch Hilfe gebrauchen.

    Die Aufgabe an sich habe ich aber schon gelöst, hänge jetzt eher in der Mitte des Lernheftes fest ;)

    Bist du eventuell auch bei Facebook angemeldet? Eventuell kann man sich ja mal adden und diverse Dinge zum Studiengang austauschen.

    Schöne Grüße aus Hessen M.Schumacher

  • Zu der Zinsberechnung: du zahlst 10% Zinsen pro Jahr, tilgst aber kontinuierlich/linear deine 140.000 € Anschaffungskosten. Dh. im langfristigen Schnitt hast du nur Zinsen für das halbe Kapital!
    Die variablen Kosten sind (zumindest laut Literatur!) pro Stück immer gleich hoch, egal wie groß die Auslastung ist. Damit steigen die gesamten variablen Kosten im gleichen Verhältnis wie die Auslastung!
    Gruß Dörte

    :hae:

  • Zu der Zinsberechnung: du zahlst 10% Zinsen pro Jahr, tilgst aber kontinuierlich/linear deine 140.000 € Anschaffungskosten. Dh. im langfristigen Schnitt hast du nur Zinsen für das halbe Kapital!
    Die variablen Kosten sind (zumindest laut Literatur!) pro Stück immer gleich hoch, egal wie groß die Auslastung ist. Damit steigen die gesamten variablen Kosten im gleichen Verhältnis wie die Auslastung!
    Gruß Dörte

    Vielen Dank für die Antwort...immerhin kann ich mir die Formel jetzt erklären ;)

    Schönen Abend & schöne Grüße aus Hessen M.Schumacher

  • Für die kalkulatorischen Zinsen gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Ohne Berücksichtigung eines Resterlöses am Ende der Nutzungsdauer:

    Durchschnittlich ist während der Nutzungsdauer die Hälfte des anfänglich investierten Kapitals gebunden.
    Die kalkulatorischen Zinsen werden folglich berechnet, indem die halbe Investitionssumme mit dem Kalkulationszinssatz multipiziert wird.

    Bsp 1: 140.000 € / 2 = 70.000 => * 0,1 = 7.000 €

    Unter Berücksichtigung eines anfallenden Resterlöses:

    AIS = Anfangsinvestitionssumme
    LE = Liquidationserlös (Resterlös) am Ende der Nutzungsdauer
    Zins = Kalkulationszinssatz als Dezimalzahl

    ((AIS + LE)/2)*Zins

    So wie das aussieht, ist das aber nicht gegeben, da Liquidationserlös = O€

    Schau auch mal ins Internet, da gibt es jede Menge Beispiele zur Kostenvergleichsrechnung

    Gruß
    hape