Geldtheorie (Klassische und Keynesianische)

  • Hallo Leute,

    ich studiere Wirtschaftsinformatik und habe leider eine Prüfung in den Sand gesetzt. VWL! Ich mag dieses Fach gar nicht und ich will mit Sicherheit nicht wegen VWL das Studium beenden müssen.
    In 3 1/2 Wochen schreibe ich eine Nachklausur und habe sehr Angst.
    Ein Thema, das mich u.a. echt verwirrt ist die Geldtheorie. Wo kann man denn leicht erklärt die klassische und die keynesianische Geldtheorie nachlesen. Ich finde zwar Sachen, aber alles ist total kompliziert erklärt und ich verstehe es nicht.
    Kann mir da jemand helfen? Kennt sich da jemand aus?
    Kann man das in wenigen Sätzen erklären (also was die klassische Geldtheorie besagt und was die Keynesianische)?

    Ich freue mich über jede Hilfe!!!


    Danke schon mal!

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  • Klassische Geldtheorie:
    - Prämisse: Der Reale Sektor und der geldwirtschaftliche Sektor ("monetäre System") sind unabhängig voneinander. Stichwort: Klassische Dichotomie von realem und monetärem Sektor.

    --> Die "Klassiker" sind der Meinung, dass Geld die Aufgabe hat, den Handel (also den Tausch von Gütern, Dienstleistungen) zu erleichtern, sprich Geld in seiner Form als Tauschmittel. Die Geldpolitik hatte also die Aufgabe die Umtauschbarkeit der Banknoten zu gewährleisten (damals war Geld noch mit Gold oder Silber gedeckt. Bsp: Du bekommst für einen 100 Euro Schein 1 Fein-Unze Gold. Also hatten die Banken die Aufgabe, jederzeit sicherzustellen, dass du auch für deinen 100 Euro Schein die Unze Gold bekommst.
    Die Quantitätstheorie entstammt auch aus dieser Zeit. Also die Geldmenge bestimmt das Preisniveau.


    Keynesianische Geldtheorie:
    Nach Keynes bewirkt eine Ausweiterung der Geldmenge erstmal Zinssenkungen. Diese regt die Investitionstätigkeit an (Bsp. Zu welchem Zinssatz für Fremdkapital würde denn ein Unternehmen lieber investieren? Wenn der Zinssatz 10 % p.a. beträgt oder wenn dieser 5 % p.a. beträgt?). Durch den Einkommensmultiplikator steigt die Gesamtnachfrage stärker an, als die zusätzlichen Investitionen der Unternehmen. Wenn Unterbeschäftigung herrscht, dann führt dies zu einer Ausweitung von Produktion und Beschäftigung, herrscht Vollbeschäftigung, dann entsteht Inflation.