SWEN1 - Software-Engineering, Aufgabe 8

  • Hallo zusammen, kann mir vielleicht jemand hier bei der Aufgabe helfen?

    "Ein Software-System, das in unterschiedlichen Umgebungen arbeiten soll, greift auf Daten in einem Datenbank-Management-System zu. Um das System möglichst schnell fertig zu stellen, haben die Entwickler die Funktionen für den Datenzugriff nicht seperat programmiert, sondern vollständig in das System integriert.
    Gegen welchen Qualitätsfaktor haben die Entwickler verstoßen? Wie kann die Qualität verbessert werden?"

    Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Gruß Triple-H

  • Für Auflösung komplexer Systeme gibt es einige allgemein gültige Prinzipien. Bei einem Datenbank-Management-System ist es wichtig eine möglichst große Portabilität zu erreichen. D.h. es werden Systemteile, die von der Umgebung abhängig sind, vom Rest des Systems getrennt und separat entwickelt. Es werden Schnittstellen zum System und zur Umgebung erstellt. So muss bei einem Wechsel der Umgebung (Gemeint sind hier u.a. die Hardwareumgebung oder Betriebssysteme) lediglich die Schnittstelle geändert werden und der Rest bleibt unverändert. So braucht nicht das gesamte System angepasst werden. Die Entwickler haben hier eindeutig gegen den Qualitätsfaktor Portierbarkeit verstoßen. Durch das Einsetzten von z.B. grundlegenden Sprachstandard- ISO kann eine Programmiersprache von unterschiedlichsten Compilern für verschiedenen Betriebssysteme übersetzt werden. Ein Beispiel ist die Programmiersprache C++ anzuwenden.
    Auch von vornherein plattformübergreifende Programmiersprachen zu verwenden, die erst unmittelbar vor der Ausführung in das endgültige Programm übersetzt werden (z.B. Java oder C#), wäre eine Lösung, um eine Zeitersparnis zu bekommen.