langfristige und kurzfristige Preisuntergrenze

  • Hi leute,
    ich weiß einfach nicht wie ich die folgende Aufgabe b. lösen muss:

    Die Unternehmungsleitung der XX will aufgrund erwartungsvoller Marktforschungsergebnisse ein anspruchsvolles City bike MBX in ihr Produktions- und Absatzprogramm aufnehmen.
    Verkaufspreis des Rads: 525€
    Variable Kosten: 315 €/Stück
    Fixe Kosten: 735.000€/Jahr
    Wirtschaftliche Kapazität: 900 Stück/Monat
    Absatz: 450 Stück/Monat

    a.) Berechnen Sie
    aa) die Gewinnschwelle (Hab ich 0,648 Stück raus)
    ab) erwartenten Beschäftigungsgrad (Hab ich 50% raus)

    Jetzt kommt das was ich nicht kapiere
    b.)Für Verhandlungen mit der YY AG, die monatlich 200 Citybikes abnehmen will, allerdings nur zum Preis von 441€/Stück, ist bei der kalkulierten Produktions- und ABsatzmenge von 500Stück pro Monat
    ba) die kurzfristige
    bb) die langfristige
    Preisuntergrenze zu berechnen.

    Bitte bitte hilft mir schnell;kpier dat nicht und schreib morgen ne Vorklausur:autsch:

    :dankedankedanke:

  • aa) kann ja wohl nicht sein, mit weniger als einem Stück kann noch lange keine Kostendeckung vorhanden sein.
    ab) damit geht ja auch keine Auslastung von 50% einher
    Gruß Dörte

    :hae:

  • Hallo Gast,

    dein Beschäftigungsgrad stimmt. Die Gewinnschwelle liegt aber bei 3.500. Ermittlung der Gewinnschwelle:

    Stückdeckungsbeitrag pro Byke. 325 - 315 = 210
    735.000 / 210 = 3.500

    Die kurzfristige Preisuntergrenze liegt dort, wo gerade noch die variablen Stückkosten gedeckt sind, also bei 315 €.

    Die Angaben in der Aufgabe zur Berechnung der langfristigen Preisuntergrenze sind nicht verständlich.

    Die langfristige Preisuntergrenze liegt dort, wo die gesamten Stückkosten gedeckt sind. Ich berechne jetzt mal die gesamten Stückkosten für eine Produktion von 500 Bykes:

    k = (735.000 + 315 * 500) / 500 = 1.785

    Da kommt nur Unsinn raus. Auch im Teil a. der Aufgabe komme ich bei einer Absatzmenge von 450 Stück zu Stückkosten von 1.948,33 € (der Verkaufspreis liegt bei 525 €). Es macht auch keinen Sinn, 900 Stück zu produzieren, weil die ja nicht verkauft werden können. Die Stückosten bei einer Produktion von 900 Stück liegen aber immer noch bei 1.131,66.

    Eine ordentliche Erklärung zum Thema "Preisuntergrenze" findest Du unter http://www.bilbuch.de im Kapitel "Kostentheorie".

    Gruß frilamo