2 Fragen zu Makroökonomik

  • Hey zusammen habe zwei Fragen zum MAKRO vielleich kann mir jemand weiterhelfen.

    a) Inwiefern kann durch Geldpolitik eine Erhöhung des Volkseinkommens induziert werden ? Ist dies zwangsläufig gegeben?

    b) Worin besteht der wesentliche Unterschied der Wirkungsmöglichkeit einer erhöhung der Geldmenge im keynesianischen und im Neoklasischen Modell?

    Finde absolut keine Antworten darauf, wäre froh wenn mir jemand weiterhelfen könnte!

    Danke euch

    lg chris

  • a) Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank (Leitzins senken)--> Kreditvolumen steigt--> Investitionen steigen--> --> Beschäftigung steigt-->Contract-Einkommen steigt (Volkseinkommen steigt das erste Mal)--> Kosumnachfrage steigt--> Gewinne steigen --> Residualeinkommen steigt (Volkseinkommen steigt das 2. Mal)

    Nicht zwangsläufig--> mal bei Investitionsfalle/Liquiditätsfalle nachschlagen

    b) eigentlich zu einfach um es hier zu fragen.
    Keynes: Löhne steigen--> Nachfragfe steigt--> Konjunktur is toll

    Klassik: genau ungekehrt--> sinkendes Lohnniveau führt zu mehr Beschäftigung i.V.m Say'sche Theorem

  • Hi Way@bourne:
    Wenn das die Fragestellung einer Makroklausur war, stimmt vermutlich die Antwort von TimTim...

    TimTim:
    Ich kenne die Fragestellung nicht genau, deswegen kann ich auch keine konkrete Antwort geben, aber:

    a) Ob das Volkseinkommen durch Geldpolitik beeinflusst werden kann, hängt m.E. in erster Linie davon ab, ob es sich um eine kleine oder große Volkswirtschaft (im Vergleich zur Restwelt) handelt und / oder ob die Volkswirtschaft offen oder geschlossen ist.
    Je nachdem bringt Geldpolitik sehr viel oder gar nichts.

    b) Da kann ich überhaupt nicht zustimmen:
    Es ist ja nach einer Veränderung der Geldmenge gefragt, d.h:
    Keynes: Geldmengenerhöhung -> super (Inflation existiert ja in der Keynesianischen Theorie nur am Rande, und wenn, dann auch noch falsch, siehe Phillipskurve)
    c) Das neoklassische Modell (was bedeutet das?) kennt entweder keine Geldpolitik -> kein Effekt, oder es kennt Geldpolitik und Multiplikatoreffekte -> siehe Keynes.

    Grüße,
    Granti