• Wollte auch mal wissen was ihr hier so zu Passau meint und zum Studiengang
    Business Administration and Economics?

    Und habe noch zwei wichtige Fragen:

    Habe in diesem Jahr also 2006 Abitur gemacht und bin in der Ausbildung, die ich aber bald abbreche.
    Wenn ich mich jetzt für WS 2007/08 bewerbe, bekomme ich dann sozusagen "Gutschriften" beim Auswahlverfahren, weil ich erst ein Jahr später mich beworben habe?

    Und:

    Könnt ihr mir sagen, wie das mit den Studieungebühren ist in Bayern am nächsten Jahr?

  • Hey Gast!
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  • Wie schon einmal erwähnt, zu Bamberg kann ich nichts sagen und vom Hörensagen weiss ich dass Passau gerade im Bereich Rechts- und Volkswirtschaft sehr gut sein muss.

    Gutschriften? Das nennt sich Wartesemester und die bekommst Du theoretisch, eigentlich auch praktisch, aber es werden ungefähr nur 10% der Plätze über die Wartesemesterregelung vergeben und in dieser Liste bist Du mit 2 Wartesemestern nicht auf den vorderen Plätzen, da rangieren eher Leute mit ~ 8-12 Semestern.

    Studiengebühren kommen. Ich zahle ab nächsten Semester 500 €. Unsere hiesige Universität kassiert für das nächste SS und WS jeweils nur 300 € und dann 500 €. Grundsätzlich gilt, Fachhochschulen dürfen Studienbeiträge i.H.v. 100-500 € pro Semester und Universitäten und Technische Hochschulen dürfen Studienbeiträge i.H.v. 300-500 € pro Semester erheben. Da musst Du Dich dann direkt an der Hochschule informieren.

    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


    Skype und MSN auf Anfrage

  • was sind denn eurer meinung nach die grundlegenden voraussetzungen die man für ein bwl studium mitbringen sollte?

    wie gut muss man in mathe, informatik und englisch sein?

    wie gut muss man rhetorisch drauf sein, und wie gut muss man sich bereits mit wirtschaftlichen und rechtlichen fragestellungen auskennen?

  • Interesse an der Wirtschaft sollte man haben und mit Zahlen zu handieren sollte einem nicht Angst und Schrecken einjagen. Eine gute Allgemeinbildung ist ebenfalls empfehlenswert.

    In Mathe sollte man Grundlagenwissen besitzen und sich von übermäßig erscheinenden Anforderungen nicht abschrecken lassen. Nach dem Matheschein braucht man die Kenntnisse je nach Spezialgebiet später kaum noch.
    In Informatik muss man nichts können, allerdings sollte man mit PC und Internet vertraut sein.
    Englisch wird meist gar nicht gesprochen. Allerdings können schlechte Englischkenntnisse beim Anfertigen von Hausarbeiten problematisch sein (wegen der englischen Literatur).

    Rhetorik brauchst du in BWL nicht mehr als in anderen Fächern. Für Referate und Seminare kann allerdings der Besuch eines Rhetorikkurses helfen.
    Wirklich auskennen muss man sich mit den Fragestellungen nicht. Du studierst um sie beantworten zu können. Allerdings solltest du von einigen Fragen zumindest im Ansatz schon mal gehört haben. Im wichtigsten ist jedoch das Interesse an der Wirtschaft und innerbetrieblichen Abläufen.
    Wenn du nur BWL studieren willst, weil du nicht weißt was du sonst machen sollst, dann lass es lieber gleich.

  • Zitat

    Original von dr.niel
    Interesse an der Wirtschaft sollte man haben und mit Zahlen zu handieren sollte einem nicht Angst und Schrecken einjagen. Eine gute Allgemeinbildung ist ebenfalls empfehlenswert.

    In Mathe sollte man Grundlagenwissen besitzen und sich von übermäßig erscheinenden Anforderungen nicht abschrecken lassen. Nach dem Matheschein braucht man die Kenntnisse je nach Spezialgebiet später kaum noch.
    In Informatik muss man nichts können, allerdings sollte man mit PC und Internet vertraut sein.
    Englisch wird meist gar nicht gesprochen. Allerdings können schlechte Englischkenntnisse beim Anfertigen von Hausarbeiten problematisch sein (wegen der englischen Literatur).

    Rhetorik brauchst du in BWL nicht mehr als in anderen Fächern. Für Referate und Seminare kann allerdings der Besuch eines Rhetorikkurses helfen.
    Wirklich auskennen muss man sich mit den Fragestellungen nicht. Du studierst um sie beantworten zu können. Allerdings solltest du von einigen Fragen zumindest im Ansatz schon mal gehört haben. Im wichtigsten ist jedoch das Interesse an der Wirtschaft und innerbetrieblichen Abläufen.
    Wenn du nur BWL studieren willst, weil du nicht weißt was du sonst machen sollst, dann lass es lieber gleich.


    mähhh, wo studiert ihr alle, dass ihr so nen easy-going habt :)

    ich geb dir mal nen Auszug aus meinem Studium:

    - vom 2. - 7. Sem. ist Englisch bei uns Pflicht. Darauf wird sehr viel Wert bei uns gelegt. Am besten mal im Ausland sein, teilweise auch englischsprachige Veranstaltungen

    - während des Hauptstudiums sind bei uns mind. 2 Rethorikscheine Pflicht

    Dann: nicht nur Intresse an biz und Wirtschaft, sondern sich damit auch eingehend beschäftigen.

    Mathe: wird von vielen gern mit Basics bzw. GK abgetan. Ich sehn das anders. Du solltest aber keine 0 sein und über ein ausgedehntes mathematisches Verständnis/Wissen besitzen. Das bringt erhebliche Vorteile.

    Dann eine Bemerkung zum Vorredner: Später kein Mathe im Schwerpunkt? :(


    ich hab da andere Erfahrungen gemacht. Ok, sicher weit aus seltener, aber, oftmals steht man vor Fragestellungen, die entspr. BWl-Mathe mit sich bringen. Ich mach z.B. Logistik. Letztes Sem. hatte ich Operations Research belegt, immerhin mit ner 1,0 :) . Da hast du permanent mit feschem Mathe zu tun und sei es nur einen ökonomischen Sachverhalt in einen mathematischen zu interpretieren.

    trotzdem, nicht abschrecken lassen. Mit Fleiß etc. geht das super :)

  • kingmarcus,
    im moment studiere ich gerade im Ausland und von daher ist englisch natürlich im Moment für mich wichtig. Da es an meiner Heimatuni allerdings keine Pflichtauslandsemester oder Pflichtveranstaltungen in englisch gibt, und ich von Freunden an anderen Hochschulen weiß, dass es bei ihnen ähnlich ist, schätze ich Englischkenntnisse nicht als übermäßig bedeuted ein, um den Abschluss zu erlangen.

    Was Mathe angeht, ist meine subjektive Einschätzung natürlich unter Berücksichtung meiner in der Schule gewonnen Mathekenntnisse entstanden. Ich hatte einen Leistungskurs bei einem ziemlich anspruchsvollen Doktor und brauchte dann zur Erlangung des Mathescheins im Studium nicht wirklich viel neues lernen.
    In einem Spezialgebiet wie OR brauchst du später selbstverständlich viel Mathewissen. Wenn du allerdings Vertiefungsfächer wie Personal oder Marketing wählst, hast du kaum mit Mathe zu tun. Zwar sind zur Auswertung empirischer Studien Mathekenntnisse erforderlich und in anderen Bereichen wie der Humankapitalbestimmung braucht man sie auch, aber in der Regel wird dies von den Professoren eher gering gehalten.

    Das man sich in seinem Studium eingehend mit der Wirtschaft beschäftigen soll, habe ich auch nicht verneint. Tom frug allerdings nach den Voraussetzungen, die man für ein Studium mitbringe sollte. Diesbezüglich bin ich immer noch der Meinung, das zur Aufnahme des Studiums (!) Allgemeinkenntnisse und Interesse ausreichen. Im Studium selbst muss man sich dann eingehend mit den Fragestellungen beschäftigen. Vor dem Studiumbeginn einen BWL-Wälzer zu lesen halte ich aber für übertrieben und unangebracht.

    Rethorikscheine braucht man an meiner Uni nicht. Ist das denn bei euch ein Siztschein, ein Vortrag oder eine Klausur? Stelle mir es ziemlich Zeit intensiv vor, 500 BWLer einen Rethorikkurs zu absolvieren zu lassen...

  • also, die rethorikscheine sind bei uns nur für Studies im Hauptstudium. Das sieht bei uns (FH) so aus, dass nur ca. 170 Leute im Hauptst. sind. Angeboten werden ca. 8 Seminare von denen du mind. 2 belegen musst. Einmal Redeseminar und Gesprächseminar. Meistens werden die Seminare im Block abgehalten, also von Freitag bis Sonntag (ich hasse sowas :) ) Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. D.h. ein Seminar findet mehrmals statt

    Hm, ja, bisher war es ehr nen Sitzschein. Wobei aktive Teilnahme, (Beträge, Präsentation machen, Diskussion, ...) zwingend für den Schein war. Nur sitzen und sich berieseln lassen gibt keinen Schein. D.h. Klausuren etc. gabs bei uns nicht.

    Jetzt wurde alles auf BA und MA umgestellt, daher ein höherer Leistungsdruck und daher werden die Rethorikkurse auch benotet. Wie das aussehen soll, keine Ahnung. Hab meine Scheine ja :)