Betriebswirtschaft: An einer Uni oder FH studieren?

  • Hi Leute,

    ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und werde nächstes Jahr im Wintersemester ein BWL-Studium beginnen. Im Moment leiste ich noch meinen Dienst ab :P.
    Ich weiss aber noch nicht, ob ich BWL an einer Uni oder an einer FH studieren soll. Ich habe erst vor kurzem gehört (ob es eine seriöse Quelle ist, kann ich nicht sagen), dass Universitäten insgesamt anerkannter sind bei den Unternehmen. Andererseits ist es doch aber so, dass Fachhochschulen mehr Praxis anbieten während des Studiums und der Berufseinstieg doch bestimmt erleichtert wird oder? Auch gehört habe ich, dass Uni-Absolventen mehr verdienen sollen als FH-Absolventen.
    Könnt ihr mich vielleicht aufklären, was denn nun wirklich anerkannter ist? Wäre echt nett, wenn meine Fragen beantwortet werden können von euch!
    Übrigens, als Unis kommen für mich die Uni Münster, die Uni Hamburg und die Uni Göttingen in Frage. Als Fachhochschulen die FH Hannover, die FH Münster und die HAW Hamburg.
    Vielleicht sind hier ja ebenfalls Leute im Forum vertreten, die etwas zu den von mir aufgeführten Hochschulen sagen können, egal ob positives oder negatives.

    Also schonmal ein großes Danke!

  • Hey Gast!
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  • Zitat


    Ich habe erst vor kurzem gehört (ob es eine seriöse Quelle ist, kann ich nicht sagen), dass Universitäten insgesamt anerkannter sind bei den Unternehmen.

    Pauschalisiert gesagt: Ja.

    Zitat


    Andererseits ist es doch aber so, dass Fachhochschulen mehr Praxis anbieten während des Studiums und der Berufseinstieg doch bestimmt erleichtert wird oder?

    Das stimmt nicht. Die FH bietet Plfichtpraktika an. 1 Semester. Das ist bei vielen Universitäten auch der Fall. Des Weiteren kann man sich immer selbst ein Praktikum suchen. In den Wirtschaftswissenschaften haben FH's keinen Vorteil.

    Für alles weitere benutze einmal die Suchefunktion. Will hier jetzt keine Romane tippen, da wir das schon sehr oft durchgekaut haben.

    Zitat


    Auch gehört habe ich, dass Uni-Absolventen mehr verdienen sollen als FH-Absolventen.

    Fakt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Zitat


    Könnt ihr mich vielleicht aufklären, was denn nun wirklich anerkannter ist?

    Business Schools und die üblichen Verdächtigen der staatlichen Hochschulen. Manche FH's haben ein ganz angenehmen Ruf, dennoch ist eine Universität vorzuziehen. Aber auch nicht in jedem Fall. Lieber eine gute FH als eine schlecht Uni.

    Ansonsten von der Reputation her bzgl. Deiner Liste: Münster vor Göttingen (Uni's). Warum so eingeschränkt?

    Gruß
    Markus

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  • Erstmal ein Dankeschön an dich, Markus.
    Warum so eingeschränkt? -Ganz einfach, die von mir genannten Hochschulen befinden sich noch so halbwegs in der Nähe von meinem momentanen Wohnort. Sollte ich jedoch nächstes Jahr keinen Platz bekommen, bin ich auch bereit, mich noch an vielen anderen Hochschulen zu bewerben. Aber insgesamt ist die Uni Münster doch sehr ok, die Stadt ebenfalls denke ich. An der Uni Hamburg würde ich auch gerne studieren, allein schon wegen der Stadt. Aber mir ist schon bekannt, dass die Uni Münster etwas renommierter ist als die Uni HH.

  • so kann man das auch sehen ;o)

  • Puh harter Tobak meiner Meinung nach. Tlw. auch sehr unqualifiziert, dass schon einmal vorweg.

    Zitat


    Erstmal sollte man sich vor Augen halten, was den Unterschied zwischen Unis und FH's ausmacht. Uni´s haben klar den wissenschaftlichen Inhalt und als Schwerpunkt die Foschung. FH´s auch, jedoch liegt der Schwerpunkt mehr auf Anwendung der Wissenschaft.

    Das ist die Utopievorstellung der beschreibenden Studienwahlhefte des Arbeitsamtes. Universitäten sind wissenschaftlicher, theorielastiger, in Breite und Tiefe aber auch fundierter. Den Vorteil der Forschung hast Du auch erwähnt. Diesen Punkt kannst Du an einer FH auch vergessen. Und Schwerpunkt auf Anwendung der Wissenschaft? Ich denke einmal Du weisst, dass die Abläufe gewisser Veranstaltungen, und auch die Themen im WiWi/BWL Bereich zu 60% auf beiden Typen von Hochschulen deckungsgleich sind. Bloß weil der eine mehr rechnet oder was auch immer, so wendet er die Wissenschaft nicht an! Um es nicht zu vergessen, ich sprech hier nur für den Unterschied in den Wirtschaftswissenschaften, denn in technisch-orientierten Studiengängen ist er wirklich oft marginaler als man denkt.

    Zitat


    Zweiter Punkt ist die Charackteristik der zu besetzenden Stelle im U. Ist die ehr anwendungsbezogen, so wird wohl ehr ein FH´ler vorgezogen. Denn, ein Theoretiker, frisch von der Uni, weiß oft nicht, was draußen wirklich abläuft bzw. wie das tickt. Es gibt genug Situationen, wo die U. sagen, dass ein "Fach*****" oft fehl am Platze ist bzw. viel Ahnung von der Theorie hat, aber nix bringt.

    Der FH'ler ist auch ein Theoretiker frisch von der Hochschule und kein Praktiker. Das hat mit beiden Institutionen rein gar nichts zu tun, sondern nur mit den perönlichen Merkmalen. In Bereichen der Nachwuchsführungskräfte usw. kommt es eben dennoch sehr darauf an wo man studiert hat. Und da gibt es klare Aussagen bzgl. der Reputation und auch den Vorzügen der Universitäten. Und viel Ahnung von der Theorie zu haben ist grundsätzlich kein Fehler. Und als Fachidioten würde ich diese Leute jetzt nicht bezeichnen. Es geht nur um Kompetenz. In allen Bereichen.

    Zitat


    Ich will aber um Himmelswillen die Studis der Unis jetzt nicht damit diskriminieren ;o)

    Natürlich nicht.

    Zitat


    befasse dich mit dem, was du mal erreichen willst. Soll deine Kariere wissenschaftlich geprägt sein bzw. du ein Freund der Theorie bist, dann geh zur Uni. Willst du arbeiten, dann geh an die FH ;o)

    Mit dieser Aussage hast Du dich doch schon selbst aus der Diskussion ausgeklinkt? Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Der eine hat die Chance zur Forschung und der andere nicht. Arbeiten gehen können beide.

    Zitat


    doch, dass ist schon so. Ich kanns zwar nicht beurteilen, wie es an Unis ist, aber bei uns wird sehr viel mit Unternehmen kooperiert. Dies sieht z.B. so aus, dass man zusätzlich ein Praxisprojekt absolvieren muss. So mussten wir z.B. in einem 200-Mann-Unternehmen der Automobilzulieferindustrie eine Prozessoptimierung durchführen. Dann ne Arbeit drüber schreiben ... ging ca. 3 Monate. Halt McKinsey für arme Studis *grins*

    Praxisprojekte gibts nur an FH's. Ist klar. Auch nur die FH's im Hinterland haben gute Kooperationen mit der Wirtschaft. Mit Top-Anerkannten Hochschulen (Universitäten) wollen sie sicherlich nicht zusammenarbeiten. Warum gibts es so viele Stiftungslehrstühle? Seminare und Kurse direkt von Top-Leuten aus der Industrie? Warum stellen manche Firmen ganze neue Gebäude hin? Individuelle, einzigartige Workshops? Das alles habe ich noch an keiner FH gesehen.

    Zitat


    Ja, schon, ist meist tariflich geregelt, dass Uni-A. mehr bekommen, als FH`ler und die mehr als BA`ler. Der Unterschied ist aber nur marginal (ca. 1000 € im Jahr)

    Es kommt immer auf das Unternehmen, die Branche und die Position an, dennoch geht Deine Rechnung nicht auf. Dann würde ja im Endeffekt jemand mit PhD auch nur 1.000 € mehr als ein Uni-Absolvent bekommen. Es gibt schon klare Gehaltsunterschiede (i.d.R.), die sich später aber wieder angleichen sollten. Ist aber nur ein Allgemeinbild, denn in diesem Bereich bestätigen Ausnahmen nicht nur sprichwörtlich oft die Regel.

    Gruß
    Markus

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  • Bezüglich den Wert des Abschlusses:

    Ein Studium an der Uni ist sicherlich höher angesehen als ein FH-Studium. Das ist einfach so.

    Und wenn du an einer Uni studierst, hast du auch genügend Spielraum um dein Leben individuell zu gestalten. Du kannst deine Praktika machen wo und wann du willst. An einer FH wird dir das schonmal vorgeschrieben.

    So, jetzt aber weiter mit euch beiden ;)

  • Zitat

    Original von Dotze
    Bezüglich den Wert des Abschlusses:

    Ein Studium an der Uni ist sicherlich höher angesehen als ein FH-Studium. Das ist einfach so.

    Und wenn du an einer Uni studierst, hast du auch genügend Spielraum um dein Leben individuell zu gestalten. Du kannst deine Praktika machen wo und wann du willst. An einer FH wird dir das schonmal vorgeschrieben.

    So, jetzt aber weiter mit euch beiden ;)

    Sehe ich auch so. Auch wenn das der ein oder andere FH'ler gerade im WiWi-Bereich nicht wahrhaben will. Man muss sich eben mit der Welt wie sie ist anfreunden ;) Ich habe kein Problem damit.

    Gruß
    Markus

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  • och, du machst es einem nicht leicht :D

    Deine Bemerkung bezüglich unqualifiziert habe ich erstmal überlesen. Wir wollen doch auf einem vernünftigem Niveau bleiben 8)

    Hm, ich hab kein Bock, alles einzeln zu zitieren, daher fang ich mal so an:


    Es gibt erhebliche Unterschiede eines Studiums an der FH und an der Uni. Uni ist nunmal erheblich theorielastiger. Natürlich liegt nunmal eine größere Breite vor, was natürlich einerseits ein Vorteil ist. Andererseits kommt der Spezialisierungscharakter an einer FH deutlicher zum Vorschein. Und eben auch der Anwendungscharakter.

    Sie es doch mal so, den Unterschied zwischen Grundlagen- und Anwendungsforschung wirst du sicherlich kennen. Dies lässt sich nun auch auf Unis und FH'S interpretieren. Oder anderes Beispiel: die Entwicklung irgendeiner Theorie bzw. deren Interpretation auf die Wirklichkeit. Dies ist i.d.R. Sache der Unis. Die Umsetzung dieser bzw. die praktische Anwendung ist ehr das Feld der FH's

    Die englischsprachige Übersetzung von FH ist eben University of applied since ... oder so :)

    Glaub mir, der Gedanke der Anwendung bzw. die Interpretation Theorie auf die Wirklichkeit ist nun mal Kerngegenstand einer FH-Ausbildung. Es ist so. Ich hab recht wenig mit Forschung, wobei es dies auch an FH`s gibt und nicht zu unterschätzen ist, etc. zu tun. Dagen ehr mit Anwendung bzw. der Umsetzung.

    Nein, ich glaub nicht, dass alles deckunsgleich in den VEranstaltungen läuft. An Unis werden höhere Anforderungen gestellt bzw. läuft es auf einem anderem Niveau ab. An der FH bekommst du den wissenschaftlichen Teil mehr oder weniger mundgerecht aufbereitet. Du musst nur noch zusehen, was du daraus machst.

    Man könnte jetzt frech sein und die FH in ein qualitativ schlechteres Licht rücken, aber da sei gesagt, jedes Glied in der Kette hat seine Aufgabe und die Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied > siehe SCM


    bezüglich der Theorie, dem Studium und der Arbeitswelt:

    Doch, ist so. Rein pauschal kann man sagen, dass ca. 2/3 der FH-Studenten bereits in dem Bereich gearbeitet haben bzw. eine Ausbildung haben, wo sie jetzt studieren. Somit sind sie weit aus sensibilisierter und haben einen breiteren Horizont bzgl. der Realität. Klar, Wissen schadet nie, aber man muss es auch umsetzten bzw. seinem Umfeld klar machen. Wenn du da nen Fachchinese bist und es nicht adäquat vermitteln kannst, nützt die das beste Wissen nichts. Thema: soziale Kompetenz.


    Bezüglich Praxis:

    Ein Tipp. Lesen hilft. Ich schrieb, dass ich nicht urteilen kann, wie es an Unis ist. Wenn du da gleich rausliest, dass ich unterstelle, dass es an Uni`s kein Praxisbezug gibt, dann ist das dein Problem.

    Fakt ist nunmal, dass der Praxisgedanke an einer FH sehr stark ausgeprägt ist. Sicherlich, es ist alltag, dass Uni´s Forschungsprojekt etc. in Verbindung mit U´s machen und das ist auch gut so. Aber hier kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen, dass nunmal das Studium sehr praxisnah, in welcher Form auch immer, erfolgt. Das ist zudem ein Hauptaugenmerk der FH´s.

    Und ja, die Gehälterunterschiede sind nur marginal. Sei es nun 1000 oder 2000 im Jahr. Surf doch mal bei DGB und Co. rum. Da findest du sicher was. Bezüglich der Karrierechancen liegt Uni natürlich klar im Vorteil.


    Aber in eigener Sache:

    Wenn du dich persönlich angepisst fühlst oder ähnliches, dann tuts mir leid bzw. ist nicht mein Problem bzw. ist das nicht meine Absicht.

    Aber ich rate dir vielleicht einmal etwas näher die Tatsachen zu beleuchten, die Realität zu betrachten bzw. sich mit der Hochschulwelt in unserem schönem Lande auseinander zu setzten.

    ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn Menschen nicht differenziert denken können oder den ganzheitlichen Blick verlieren.

    Und ich unterstreiche es nochmals: Ich hab nie beabsichtigt, Uni-stud´s minderwärtiger o.ä. zu betrachten. Um Himmels Willen 8o Jedoch gibt es nunmal Unterschiede. Für den einen dort zum Vorteil und da zum Nachteil bzw. für den anderen dort zum Nachteil und da zum Vorteil. Aber!!!!!!! Nieeeeee pauschalisieren. Sowas disqualifiziert.

    Dotze:

    nein, an der FH bekommst du dein Praktikum nicht vorgeschrieben

    nein, ein Uni-S. muss nicht angesehener sein, als ein FH-S. > da gibt es eine Vielzahl von Parametern, die da Einfluss haben.

  • Bei einer FH muss man vor dem Studium ein Vorpraktikum absolviert haben und außerdem ist man verpflichtet während des Studiums ein Praktikum zu machen. An einer Uni ist das nicht so. Da kannst du dich, wenn du das willst und zuviel Geld hast, ein paar Jahre lang berieseln lassen und hast keine derartigen Verpflichtungen wie an einer FH. Der Unterschied ist doch auch, dass man in der FH einfach mehr gelenkt wird und einem ein gewisser Weg vorgegeben wird. Das ändert sich jetzt aber auch mit Bachelor etc.

    Aber irgendwie ist der Umgangston recht rau, woran liegts?

  • Zitat

    Original von Dotze
    Bei einer FH muss man vor dem Studium ein Vorpraktikum absolviert haben und außerdem ist man verpflichtet während des Studiums ein Praktikum zu machen. An einer Uni ist das nicht so. Da kannst du dich, wenn du das willst und zuviel Geld hast, ein paar Jahre lang berieseln lassen und hast keine derartigen Verpflichtungen wie an einer FH. Der Unterschied ist doch auch, dass man in der FH einfach mehr gelenkt wird und einem ein gewisser Weg vorgegeben wird. Das ändert sich jetzt aber auch mit Bachelor etc.

    Aber irgendwie ist der Umgangston recht rau, woran liegts?


    der Umgangston rau???


    Ich hoffe doch nicht, dass es an mir liegt ;( Nee, dass wollen wir nicht ....

    Also:

    Nein, du musst nicht zwangsläufig ein Vorpraktikum absolvieren, um an einer FH zu studieren. Jedoch wird oft ein Praktikum , vor allem in techn. Richtungen, verlangt, sofern du noch keinerlei Bezug zu der Fachrichtung hast.

    Im Klartext:

    Die Studis an FH´s sind oftmals ehemalige Gesellen etc. die nun studieren wollen. Will heißen, dass ein Bäcker, der sein Abi gemacht hat und nun Maschinenbau studieren will, ja nicht wirklich Ahnung davon hat. Um ihn einzustimmen bzw. um ihn ein paar Basics zu verpassen, muss er ein Praktikum machen. Dies ist aber nicht in jeder Fachrichtung so. Z.B. BWL. Trotz all dessen, werden gewisse praktische Vorkenntnisse an der FH vorausgesetzt.

    Ich kenn das aus einigen Diskussionen mit Profs., dass ehemalige Praktiker ehr erwünscht sind, sie im Durchschnitt bessere Ergebnisse liefern bzw. der Stoff an ihnen ausgerichtet wird. Somit haben es Leute frisch vom Abi mit unter nicht leicht.


    Aber im Grunde will ich mal Eines sagen:


    Ich hab das Gefühl, hier prallen im Thema 2 Welten aufeinander, wobei die eine nicht wirklich den Kenntnisstand der anderen hat. Weder über seine Vorteile, noch über seine Nachteile. Somit zieh ich mal einen Schlussstrich und sage, jedes hat seinen Sinn und macht auf seine Art Spaß. :)

  • Auf den Zweifel hin, dass wir weiterhin aneinander vorbeireden ...

    Zitat


    Es gibt erhebliche Unterschiede eines Studiums an der FH und an der Uni. Uni ist nunmal erheblich theorielastiger. Natürlich liegt nunmal eine größere Breite vor, was natürlich einerseits ein Vorteil ist. Andererseits kommt der Spezialisierungscharakter an einer FH deutlicher zum Vorschein. Und eben auch der Anwendungscharakter.

    Nochmals: In den Wirtschaftswissenschaften gibt es diesen Unterschied fast nicht. Der Steuermensch löst im Schwerpunkt seine Cases - Uni und FH. Wer was über den Handel lernen will bekommt es frontal vorgetragen -i.d.R. - Uni und FH. Der technische Background von E-Commerce - Theorie mit IT-Einsatz - Uni und Fh. Das ist meiner Meinung nach die Deckungsgleicheit die ich vormals ansprach. Generalismus in den Wirtschaftswissenschaften ist übrigens ganz und gar nicht zu verachten.

    Zitat


    Sie es doch mal so, den Unterschied zwischen Grundlagen- und Anwendungsforschung wirst du sicherlich kennen. Dies lässt sich nun auch auf Unis und FH'S interpretieren. Oder anderes Beispiel: die Entwicklung irgendeiner Theorie bzw. deren Interpretation auf die Wirklichkeit. Dies ist i.d.R. Sache der Unis. Die Umsetzung dieser bzw. die praktische Anwendung ist ehr das Feld der FH's

    I.d.R. erfolgt die Theorieumsetzung auch an der entwickelnden Hochschule bzw. derer Kooperationspartner und Interessenten. Bahnbrechende Studien und Erkenntnisse werden sicher nicht an FH's entwickelt oder umgesetzt. Ich finde man muss den technischen und wirtschaftlichen Bereich strikt trennen. Denn die meisten Dinge die Du aufzählst gelten für den technischen Bereich. Aber wirklich Neues kommt bei den WiWi's weiss Gott nicht und mal nen Case zu lösen differenziert sie noch lange nicht von Universitäten.

    Zitat


    Die englischsprachige Übersetzung von FH ist eben University of applied since ... oder so

    Und in den nächsten Jahren wird noch weiter differenziert zwischen Uni,HAW und FH. Was ist dann eigentlich wenn Deine FH weiterhin FH bleibt und nicht HAW wird? ;)

    Zitat


    Glaub mir, der Gedanke der Anwendung bzw. die Interpretation Theorie auf die Wirklichkeit ist nun mal Kerngegenstand einer FH-Ausbildung. Es ist so. Ich hab recht wenig mit Forschung, wobei es dies auch an FH`s gibt und nicht zu unterschätzen ist, etc. zu tun. Dagen ehr mit Anwendung bzw. der Umsetzung.

    Sehe ich nicht so. Das Wissen wird abgespeckter vermittelt. Für den Studenten kann das desöfteren ein Vorteil sein, nichtsdestotrotz ist es weniger. Außerdem bist Du doch an einer Hochschule die liebengerne Hausarbeiten etc. schreiben lässt? So viele schreiben die Universitäten tlw. nicht mal ;)

    Zitat


    Nein, ich glaub nicht, dass alles deckunsgleich in den VEranstaltungen läuft. An Unis werden höhere Anforderungen gestellt bzw. läuft es auf einem anderem Niveau ab. An der FH bekommst du den wissenschaftlichen Teil mehr oder weniger mundgerecht aufbereitet. Du musst nur noch zusehen, was du daraus machst.

    Siehe meinen Eingangsbeitrag. Die Art ist meistens gleich, der Umfang unterschiedlich. Aber da kann man auch unter Massen-FH's und Provinz-FH's und Mittleren nochmals differenzieren. Das bringt uns aber nicht weiter.

    Zitat


    Man könnte jetzt frech sein und die FH in ein qualitativ schlechteres Licht rücken, aber da sei gesagt, jedes Glied in der Kette hat seine Aufgabe und die Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied > siehe SCM

    Nicht unbedingt qualitativ schlechter aber anders. Quantiativ darf man sie aber in ein schlechteres Licht rücken. Es gibt auch immer positive Beispiele.

    Zitat


    Doch, ist so. Rein pauschal kann man sagen, dass ca. 2/3 der FH-Studenten bereits in dem Bereich gearbeitet haben bzw. eine Ausbildung haben, wo sie jetzt studieren. Somit sind sie weit aus sensibilisierter und haben einen breiteren Horizont bzgl. der Realität. Klar, Wissen schadet nie, aber man muss es auch umsetzten bzw. seinem Umfeld klar machen. Wenn du da nen Fachchinese bist und es nicht adäquat vermitteln kannst, nützt die das beste Wissen nichts. Thema: soziale Kompetenz.

    Das hat jetzt aber nichts mit dieser leidigen Diskussion zu tun. Die große Zahl hat auch viel mit den Leuten zu tun die über den zweiten Bildungsweg irh Abitur gemacht haben und somit gar keine andere Möglichkeit haben. Schon einmal diesen Punkt aufgenommen? Und ganz ehrlich, die Ausbildung an sich bringt in den meisten Fällen nichts, da das vermittelte Wissen nicht wirklich ausführlich ist, und die geleisteten Arbeiten nicht immer attraktiv sind. Ich brauch während meinem Studium in den Projekten niemanden der mir sagt, aber bei der Spaßkasse haben wir das so oder so gemacht. Nur einmal als Paradebeispiel wie es nicht sein sollte ;) Es gibt immer positive und negative Erfahrung. Letztere hat dann mit Blindheit zu tun. Und Fachidiotimus hat nichts mit der Hochschulform zu tun. Das ist ein allgemeines Problem. Genauso wie soziale Kompetenz, Managementfähigkeite u.v.m.

    Zitat


    Ein Tipp. Lesen hilft. Ich schrieb, dass ich nicht urteilen kann, wie es an Unis ist. Wenn du da gleich rausliest, dass ich unterstelle, dass es an Uni`s kein Praxisbezug gibt, dann ist das dein Problem.

    Nicht direkt. Aber im Umkehrschluss sagst Du er ist geringer. Kommt auf das gleiche hinaus.

    Zitat


    Fakt ist nunmal, dass der Praxisgedanke an einer FH sehr stark ausgeprägt ist. Sicherlich, es ist alltag, dass Uni´s Forschungsprojekt etc. in Verbindung mit U´s machen und das ist auch gut so. Aber hier kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen, dass nunmal das Studium sehr praxisnah, in welcher Form auch immer, erfolgt. Das ist zudem ein Hauptaugenmerk der FH´s.

    Eine trockene ABWL VL bleibt doch immer die Selbige. Da bringt mir ein Prof. der aus seiner langjährigen BMW Erfahrung spricht rein gar nichts. Das kann sich erst in den späteren Projekttemas herauskristallisieren. Das genügend Wirtschaftsleute an Universitäten lehren ist aber auch Fakt. Und diese haben meistens auch noch einen sehr guten Namen. Die wenigsten Professorgen an Universitäten sitzen nur in ihrem stillen Kämmerlein.

    Zitat


    Und ja, die Gehälterunterschiede sind nur marginal. Sei es nun 1000 oder 2000 im Jahr. Surf doch mal bei DGB und Co. rum. Da findest du sicher was. Bezüglich der Karrierechancen liegt Uni natürlich klar im Vorteil.

    Und noch mal ein Gehalt geht erst einmal mit der Position, Branche, Größe des Unternehmens einher!

    Ich halt von IGM & Co ja jetzt nicht so viel, aber selbst hier sind des im Mean schon round about 4k:

    http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/S…ms_12761__2.pdf

    Alle weiteren Studien bestätigen dies oder verstärken es sogar. Ein Konzernpraktikum wird tlw. für jemanden von der Universität auch schon mit 50% mehr vergütet.

    Und das mit den Karrierechancen ist jetzt nicht Dein ernst? Über was diskutieren wir hier eigentlich? Klar stellt die Diskussion über die Qualifizierung einer Nachwuchsführungskraft ab. Dafür studiert man doch ;)

    Hier ist auch noch ein interessanter Thread eines geschätzen Kollegen:

    Welche Ausbildung ist zielführender? Betriebswirte/Kaufleute im Vergleich!

    Zitat


    Aber ich rate dir vielleicht einmal etwas näher die Tatsachen zu beleuchten, die Realität zu betrachten bzw. sich mit der Hochschulwelt in unserem schönem Lande auseinander zu setzten.

    Ich glaube ich kenne mich mit der Hochschulwelt in diesem Land ein klein wenig aus. Aber nur ein bisschen. Meine Tatsachen sind niedergeschrieben.

    Zitat


    Nein, du musst nicht zwangsläufig ein Vorpraktikum absolvieren, um an einer FH zu studieren. Jedoch wird oft ein Praktikum , vor allem in techn. Richtungen, verlangt, sofern du noch keinerlei Bezug zu der Fachrichtung hast.

    War früher in fast allen Fachrichtungen vorgeschrieben (In Bayern überall). Im Zuge der Bachelorisierung und Öffnung wird dies nun sukzessive aufgehoben.

    Zitat


    Dies ist aber nicht in jeder Fachrichtung so. Z.B. BWL. Trotz all dessen, werden gewisse praktische Vorkenntnisse an der FH vorausgesetzt.

    Je nach Bundesland unterschiedlich! Und naja, praktische Kenntnisse Voraussetzung? MMn setzt ein Studium nichts voraus. Nur die persönlichen Eigenschaften. Fachlich aber rein gar nichts.

    Zitat


    Ich kenn das aus einigen Diskussionen mit Profs., dass ehemalige Praktiker ehr erwünscht sind, sie im Durchschnitt bessere Ergebnisse liefern bzw. der Stoff an ihnen ausgerichtet wird. Somit haben es Leute frisch vom Abi mit unter nicht leicht.

    Wenn es die Regel wäre, den Stoff für Ex-Angestellte auszurichten, wäre es mitunter eine Sauerei, eine Verrohung einer jeglichen Wissenschaft und Qualität. Solche Ausrichtungen gibt es im Executive (Badword ;) ) Bereich. Aber ein GS wird doch auf niemanden spezielle ausgerichtet. Das ist Quatsch.

    Zitat


    Ich hab das Gefühl, hier prallen im Thema 2 Welten aufeinander, wobei die eine nicht wirklich den Kenntnisstand der anderen hat. Weder über seine Vorteile, noch über seine Nachteile.

    Keine Sorge ich kenne mich schon genug aus. Übrigens bin ich schon den kompletten Wirtschaftsturnus und jetzt den technischen Rundlauf an einer FH gegangen. Desweiteren besteht auch genügend Kontakt zu Universitätstundenten und der Systembeschaffenheit. Also ist es schon ein wenig verwunderlich mir vorzuwerfen keinen Kenntnisstand der FH-Welt zu haben ;) Nix für ungut.


    So, I mog nimma.

    Schönen Tag noch.

    Gruß
    Markus

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  • boa ehy, is ja echt viel wast du schreibst.

    ich muss mal schaun, wann ich genau Zeit dafür hab 8)

    Aber eine kleine Bemerkung vermag ich mir dennoch nicht zu verkneifen:

    Thema: praktische Vorkenntnisse und FH-Stud.


    Ich hab da schon mit nem paar Profs. drüber gesprochen. Bei nem Bier ;)


    1. Offiziell werden natürlich derartige Kenntisse / Erfahrungen nicht vorausgesetzt. Ein Vorpraktikum soll mal hier außer Acht gelassen werden - dies dient der Einstimmung / Sennsibilisierung.

    2. Trotzdem, ein Großteil besitzt vor Studienbeginn erhebliche praktische Erfahrungen z.B. durch eine Ausbildung vorher. Dies ist nicht erst heute so. Natürlich bleibt das nicht unentdeckt und unter der Hand wird entsprechend ein gewisses Niveau vorausgesetzt.

    Was aber nicht heißen soll, dass dies zum Nachteil von frischen Abiturienten sein soll, die noch keinen Plan haben.

    Der Grundtenor dahinter lautet: man muss vorher ein gewisse Intention haben. Sich interessieren, sich belesen oder sonstwas. Kurz um, es wird Eigeninitiative verlangt.

    Sei es nun praktischer Hinsicht oder allein der Beschäftigung mit der Thematik. Dies bedeutet, und das hör ich oft, ein Großteil des Wissens/Fähigkeiten musst du dir selbst aneignen. In welcher Form auch immer.

    Und eben diese Eigeninitiative / Intention wird vorausgesetzt. Daran wird ausgerichtet, mehr oder weniger.

    Und hier kommt nun der springende Punkt: eben diese Sache fällt Leuten, die bereits fundierte Vorkenntnisse besitzen, erheblich leichter. Es ist so. Dies bedeutet aber nicht, dass jene Leute ein besseres Ergebnis, in seiner ganzheitlichen Betrachtung, abliefern.

    Verstehst du was ich meine? Umsonst gibt es doch keine Propädeutika. Aber eben diese sind, so seh ich das, nur auf eine gewisse Minderheit ausgelegt.


    Na ja, und den Rest, den muss ich nochmal lesen. :)

  • Zitat


    2. Trotzdem, ein Großteil besitzt vor Studienbeginn erhebliche praktische Erfahrungen z.B. durch eine Ausbildung vorher. Dies ist nicht erst heute so. Natürlich bleibt das nicht unentdeckt und unter der Hand wird entsprechend ein gewisses Niveau vorausgesetzt.

    Das hat aber auch erheblich mit den Abiturienten des zweiten Bildungsweges zu tun und weniger mit den Institutuonen an sich selbst. Dies gilt z.B. auch in Deiner Gegend an der geringeren Hochschuldichte. Dies sind alles viele Faktoren die zählen. Hat aber ja eigentlich nichts mit dem Thema zu tun.

    Zitat


    Der Grundtenor dahinter lautet: man muss vorher ein gewisse Intention haben. Sich interessieren, sich belesen oder sonstwas. Kurz um, es wird Eigeninitiative verlangt.

    Sei es nun praktischer Hinsicht oder allein der Beschäftigung mit der Thematik. Dies bedeutet, und das hör ich oft, ein Großteil des Wissens/Fähigkeiten musst du dir selbst aneignen. In welcher Form auch immer.

    Und eben diese Eigeninitiative / Intention wird vorausgesetzt. Daran wird ausgerichtet, mehr oder weniger.

    Diese Eigeninitiative ist doch der Tenor eines jeden Studiums. Wer sich nicht interessiert oder aufrafft muss gehen. Ganz einfach.

    Zitat


    Und hier kommt nun der springende Punkt: eben diese Sache fällt Leuten, die bereits fundierte Vorkenntnisse besitzen, erheblich leichter. Es ist so. Dies bedeutet aber nicht, dass jene Leute ein besseres Ergebnis, in seiner ganzheitlichen Betrachtung, abliefern.

    Das Leichterfallen gibt es, keine Frage. Aber die Vorkenntnisse blockieren auch in vielen Situationen gerade im Team, oder wenn es dann doch anders gemacht wird als die Person es gewohnt ist. Aber beim Großteil der Leute zeigen Vorkenntnisse nur bedingt Wirkung. Und im Endeffekt geht es doch nur um die Ergebnisse, und da schneiden gerade diejenigen oftmals schlechter ab.

    Zitat


    Verstehst du was ich meine? Umsonst gibt es doch keine Propädeutika. Aber eben
    diese sind, so seh ich das, nur auf eine gewisse Minderheit ausgelegt.

    Propädeutika sind für Fachfremde ausgelegt, das stimmt, aber sie sind ebenso notwendig um Chancengleichheit herzustellen.

    Gruß
    Markus

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  • Naja,

    ich will mcih hier garnicht großartig auslassen.

    Ich studiere an einer FH Internationales Management und mein Studium beinhaltet 1 Jahr Auslandsaufenthalt. Müssen 6Monate ein Parktikum im Ausland machen und ein Auslandssemester machen. Es waren Auslandserfahrungen erwünscht.
    Ich war vor beginn meines Studiums(direkt nach meinem ABI) für 7 Monate in Australien, so und nun ist die Rechnung ganz einfach:

    FH Abschluss in IM
    - mit Referenzen in der Wirtschaft
    - 6 Monate Argentinien, Praktikum
    - 6 Monate Kanada, Semester
    - 7 Monate Australien, Travel&Work

    Und das mit vorraussichtlich 24 Jahren.
    Naja, ich denke das können UNI Studies nur in den seltensten Fällen, einfach auch wegen der strukturierung der verschiedenen Institutionen.

    Letztlich muss der Arbeitgeber Entscheiden was er braucht und worauf er Wert legt - doch eins ist gewiss: Der FH'ler wird auf internat. Parkett sicherer auftrten können.

    Ich habe mich eben dafür entschieden,
    ich habe 3 mal Praktikum an einer UNI Gemacht bei der Fakultät für Makroökonomie(VWL) ... ist mir zu theoretisch.

    Über Gehälter streiten ist doch quatsch,
    das kommt sowieso anders bei jedem.


    --

    Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss.

  • Hallo Community!
    ich weiß, dass das Thema BWL an der Uni studieren oder an der FH schon ziemlich ausgereizt bzw. totgeredet wurde. Ich habe nahezu sämtliche Threads über beides gelesen, bin mir aber immer noch nicht schlüssig. Ich bräuchte noch ein paar Fremdmeinungen bzw. Erfahrungen die mir die Entscheidung leichter machen könnten.


    Meine Ausgangslage:
    - 13.Klasse Gymnasium ohne Schwerpunkt (allg. Hochschulreife)
    - angestrebtes Abi 1,9 / 2,0
    - durch Wohnort (Fürstenwalde-nähe Berlin) und Rankings (CHE) von vornherein
    Europauniversität Viadrina und FHW Berlin beide eigentlich sehr gut abgeschnitte, wenn bedenkt das sie öffentlich sind :)
    - Mathe LK: sonst immer 2 jetzt auf ne 3 abgerutscht, bin aber zuversichtlich mich wieder zu verbessern, (keine Affinität zu mathematischen Beweisen), gewisse Angst das BWL-Mathe mich überfordert
    - Eigeninitiative ist uneingeschränkt vorhanden
    - Berufsziel: noch recht offen, Interesse an Position: in Banken, Versicherungen, sowie Unternehmensberatung, wobei ich da keine Senior Partner Position bei MC Kinsey anstrebe

    Ich hoffe eure Antworten eröffen mir einen neuen Blick auf mein bevorstehende Entscheidung!
    Danke im voraus!


  • also dann meld ich mich da auch mal zu Wort... ihr habt ja alle ne Menge geschrieben und ich hab mir das alles angetan, das ich nun dazu auch was schreiben will....
    zudem muss ich sagen das ich von dem einen oder anderen auch Beiträge aus anderen Threads kenne und darauf zurückgreife....

    Ich studiere an der FH Bochum BWL.. und kenn einige die bwl an der Uni Bochum studieren.... wie kingmarcus das schon sagt, muss man da unterscheiden. Uni legt eindeutig ihre Schwerpunkte auf die Wissenschaft was man auch an den Studiengängen erkennen kann... wobei die FH praxisorientiert arbeitet.

    Ich habe in der Vergangenheit schon öfters gelesen das Markus nicht differenzieren kann. Er stellt eine These auf, die den Unwissenen ein falsches Bild vermittelt.
    Der Stoff der FH ist kein Bruchteil des Stoffes der Uni!!!!!!!!
    Es wäre Fatal zu denken, das es an den beiden Hochschulen kein Unterschied gebe, ausser das einer der beiden Hochschulen mehr Wissen vermittelt.

    Aus meinem Freundeskreis:

    mit mir studieren Banker, Industriekaufmänner /-frauen, einfache Abiturienten ohne Beruferfahrung, und Fachabiturienten mit 1 jähriges Praktikum (worunter ich auch zähle)

    - Die eine fertige Ausbildung hinter sich haben, brauchen keine Praktikanachweise mehr erbringen.... zudem werden einige Fächer/Scheine anerkannt (zbsp. Buchführung)
    - Fachabiturienten haben ihr 1 jähriges Praktikum und benötigen auch kein weiteres Praktikum mehr, wenn der Abschluss auf eine spezielle Wirtschaftsschule gemacht wurde, können auch Fächer/Scheine anerkannt werden.
    - Abiturienten müssen während des Studiums Praktika ableisten. Die meisten absolvieren die in den Semesterferien. Ohne ausreichende Praktika werden sie nicht zum Diplom/Bachelorarbeit zugelassen....


    Also finde es schade wir Markus hier argumentiert und Dinge verbreitet...
    Man sollte sich ganzheitlich mit dem Thema auseinander setzen...

  • Zitat


    Ich habe in der Vergangenheit schon öfters gelesen das Markus nicht differenzieren kann. Er stellt eine These auf, die den Unwissenen ein falsches Bild vermittelt.

    Olé einfach aus dem Zusammenhang gerissen und ohne konkretes Beispiel? Ne is klar, aber ich kann nicht differenzieren. Titel, Thesen, ... ?

    Zitat


    Aus meinem Freundeskreis

    (...)

    Das ist doch die Regel !?

    Über die Sinnhaftig eines Anrechnungssystems von schulischen Leistungen kann man streiten ;)

    Zitat


    Also finde es schade wir Markus hier argumentiert und Dinge verbreitet...
    Man sollte sich ganzheitlich mit dem Thema auseinander setzen...

    Und wo ist Dein Inhalt? Aber mich an den Pranger stellen? Das macht für mich nicht wirklich Sinn. Und was für "Dinge" verbreite ich denn? ;)

    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


    Skype und MSN auf Anfrage

  • siehe deinen letzten Beitrag... sehr "sinnvoll"

    ..du solltest dir Beiträge, die der Unwahrheit entsprechen, verkneifen. Und zudem mal realistisch antworten und nicht aus deinem persönlichen Empfinden.

  • Markus du studierst ja selbst an einer FH??!!! Also nach allem was ich gelesen habe wäre ich davon ausgegangen das du an einer Uni bist.
    Das macht deine aussagen viel glaubwürdiger!

    Also ich glaube auch das man zwischen einem FH-/ Uni-Abschluss differenzieren kann, zumindest hier in Deutschland, supranational glaube ich weniger!

    Könnte es mir auch sonst nicht erklären warum Unternehmen ihren Nachwuchs direkt von den Abschluss-listen der Unis anwerben.

  • Ich glaube die Diskussion, Uni oder FH existiert seit es diese zwei Hochschulen gibt und wird wahrscheinlich ewig existieren, ohne das man jemals eine Lösung findet!
    Niemand kann euch die Entscheidung abnehmen wo ihr studiert. Letztendlich kommt es sowieso immer darauf an was ihr aus eurem Studium macht. Egal ob Uni oder FH, und egal welcher Ruf, und wenn man sich reinhängt, Praktikas macht und gute Klausuren schreibt stehen eure Chancen auf dem Markt gut, wenn nicht dann nicht.
    An eurer Stelle würde ich mir die Unis bzw. FH's die in Frage kommen mal ansehen, Tage der offenen Tür besuchen etc. und mir überlegen ob ich es mir vorstellen kann hier die nächsten Jahre zu verbringen!