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Naja, das ist wohl ne Entscheidung die nur du treffen kannst, ich persönlich bin ja der Meinung das man das studieren soll was einem liegt und was man mag, denn sonst wird man im späteren Berufsleben sicherlich nicht glücklich!
Was die Berufsaussichten mit Jura angeht, Jura ist momentan IN wie nie zuvor, demzufolge werden die Berufsaussichten auch immer schlechter - die Zahl der zugelassenen Rechtsanwälte hat sich in den letzten (ich glaube 10) Jahren mehr als verdoppelt von ca. 72.000 auf über 170.000 und wenn man nicht wirklich einen Topp-Abschluß hat sieht es momentan schlecht aus, das Problem ist nur, keiner kann dir sagen wie es in 5 oder 6 Jahren aussieht wenn du dann fertig bist.
Da ich momentan politische Soziologie als Beschäftigungstherapie bis zum Job studiere, kann ich dazu vielleicht auch noch ne Kleinigkeit sagen, sicherlich ist Soziologie allgemein kein Nieschenfach, aber mit Sicherheit ist es auch nicht sonderlich populär, so dass zumindest in meiner Region hier noch alle Absolventen ihren Wunschjob (wenn auch teilweise nach einiger Wartezeit gefunden haben). Das gilt auch für die Politischen Soziologen und man kann diese Aussage sicherlich auch teilweise auf die reinen Politikwissenschaften ausdehnen, auch wenn es in Deutschland keine ThinkThank-Kultur gibt (oder noch nicht gibt).
Aber weiter, wenn du wirklich in den journalistischen Bereich willst und nicht gerade Gerichts"reporter" oder Fachjournalist werden willst, stell ich mir den Ausgangspunkt von Jura her um einiges Schwieriger her, ich kenne einige Jura Studenten die über die hohe zeitliche Belastung des Studiums stöhnen.
Ich weiß jetzt nicht ob Politikwissenschaften ein Magisterstudiengang ist, aber da musst du ohnehin noch zwei Nebenfächer wählen, wo du auch Jura mit einfließen lassen könntest oder Journalismus, da Magister mit Jura beruflich (durch das enge Standesrecht in BRD) überhaupt nichts bringt)!So, hoffe zu deiner allgemeinen Verwirrung beigetragen zu haben!
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Danke Strolch, das hat mir ja doch schon etwas geholfen! Ich tendiere auch eher zur Politik, weil ich es viel interessanter finde. (Die Berufschancen sehen da aber auch nicht so rosig aus.) Allerdings habe ich etwas Angst das zu studieren, weil ich in Gemeinschaftskunde immer nur mittelmäßig war (was auch etwas Faulheit dabei *g*) und mein politisches Allgemeinwissen auch zu wünschen übrig lässt. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich nur wenig mit Politik in Berührung gekommen bin, denn dies war kaum Gesprächsstoff in Familie und Freundeskreis. Ich habe aber im letzten Jahr Interesse daran gefunden und finde es nun sehr spannend. Ich könnte mir auch vorstellen mich hinter Bücher zu klemmen um all das fehlende Wissen nachzuholen. Da du ja ähnliches studierst, sind alle angehenden Politik-Studenten schon Experten auf diesem Gebiet?? Ich habe wirklich Angst nicht mitzukommen und wüsste gern, ob es sinnvoll ist mit diesen Voraussetzungen das Studium aufzunehmen? Ist Politik eher ein Laber-Fach oder ein Lern-Fach? Sicher, ich könnte es ein Semester probieren, nur werde ich mein Studium mit Bafög finanzieren und wenn ich das Fach wechsele, könnte es gut passieren, dass ich es nicht mehr bekomme. Diese Option fällt also weg!
Dann habe ich noch eine Frage: Welchen Abschluss soll ich wählen? Das werden ja auch immer mehr. Ich habe die Wahl zwischen Magister und Bachelor/Master (Diplom fällt weg, da meine Wunsch-Unis das nicht anbieten). -
Puhh, was die Vorbildung angeht kann ich dir das nicht sagen, da in den Veranstalltungen meist die Höher semestrigen sich zu Wort melden, die dann entsprechende studentische Vorbildung haben. Ich selber, naja - ich hab den Spiegel seit 5 Jahren im Abo und ich bemühe mich mindestens 1x die Woche eine der großen Zeitungen (SZ/ FAZ) in die Hand zu nehmen! Aber generell würde ich sagen Tagespolitische Intensivvorbildung braucht man nicht. Bei uns geht das momentan um den Staatsaufbau von der Antike bis zur Moderne, das ist hier in Bayreuth der Einstieg im Grundstudium!
Politik als Lernfach oder Laberfach. Naja Politik gibts hier bei uns nicht, nur Soziologie mit der Vertiefung auf Politische Soziologie, den Teil kann man auch in den Politikwissenschaften gebrauchen. Aber grundsätzlich gilt alle Theorie ist grau, und die muss man Lernen und Können, wenn man sie kann, dann kann man Labern! Aber es ist natürlich so wie in (fast) allen Geisteswissenschaften, es lässt sich nicht in Formeln pressen, von daher ist ein gewisses Maß an Eloquenz sicherlich nicht fehl am Platze!
Nenn mich altmodisch, aber ich würde ein klassisches Magisterstudium einem Bachelor/Master Studium immer vorziehen, allein weil die Möglichkeiten zur Fächerkombination im Magisterbereich enorm sind und man ein wirklich gutes Algemeinwissen mitbekommt. Und natürlich auch einen angesehen akad. Grad!