Wirtschaftsingenieurwesen

  • Nach der mittleren Reife habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen, mich anschließend zu einem 1-jährigen Aufenthalt in den USA entschieden (College und Praktikum, Schwerpunkt: Design/ Medien) und nach meiner Rückkehr die Fachoberschule, Fachrichtung Wirtschaft, besucht und diese nun abgeschlossen (Schnitt 1,3).

    Dass ich nun ein Studium beginne ist längst beschlossene Sache, der Studiengang hingegen völlig offen. Ich habe auf Grund meiner Vorkenntnisse zuerst Medienwirtschaft ins Auge gefasst. Da dieser Studiengang jedoch hoffnungslos überlaufen zu sein scheint und dadurch für mich an Attraktivität verloren hat, stelle ich nun die Überlegung an, mit einem Studium im Wirtschaftsingenieurwesen eine Art zweites Standbein aufzubauen.

    Frage:
    Sind Vorkenntnisse aus dem technischen Bereich unabdingbar? Auch wenn ich vorzugsweise eine FH/ UNI welche in Richtung Wirtschaft tendiert (z. B. Karlsruhe) auswählen würde.
    Vielleicht ist jemand aus diesem Studiengang unter euch und kann mir vor allem über den Einstieg in die techn. Mathematik, Physik und weitere Hürden kurz berichten. Das allgemeine Verständnis ist bei mir durchaus vorhanden, ebenso wie gute Grundkenntnisse zur Mathematik (Differential-/ Integralrechnung), die Angst vor dem Unbekannten kann dies jedoch kaum schmälern.

    Zum Schluss vielleicht noch die Frage, ob euch weitere FH/ UNI bekannt sind, welche den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen anbieten, dabei aber zur Wirtschaft tendieren.

  • Also nach dem Du die Fachoberschule besucht hast, fallen für Dich ja schon einmal die Universitäten und technischen Hochschulen aus dem Rahmen.

    Zitat


    Sind Vorkenntnisse aus dem technischen Bereich unabdingbar?

    Vorkenntnisse sind nie notwendig, aber immer hilfreich. Es kommt ganz auf Deine Motivation an. Es fängt def. bei Null an, alles andere liegt an Dir selbst. Mit Vorkenntnissen in Mathematik und Physiks tut man sich natürlich leichter, aber wenn Du dranbleibst ist das jedoch kein Problem. Angst vor dem Unbekannten sollte man nicht haben, das blockiert nur, jedoch solltest Du das Grundverständnis haben, dass es alle andere als ein Zuckerschlecken werden kann. Aber auch das kann keiner voraussehen. Statik, Mathematik, Thermodynamik etc. pp. sind sicherlich Fächer bei denen man zu Beginn gut ran genommen wird. Aber unschaffbar ist nichts. Das allgemein Mathematikverständnis von FOS Wirtschaft bringt dir gelinde gesagt nichts um es jetzt einmal hart auszudrücken. Diese Schulmathematik ist nicht vergleichbar mit höherer Mathematik an einer Hochschule.

    Wer mehr zu Wirtschaft tendiert lässt sich aus den Studieninhalten ablesen, bei Fachhochschulen kenne ich mich da aber nicht so aus.

    Gruß
    Markus

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