• Hallo Thomas

    also am besten tust du dich viell als erstes registrieren....

    (das würde dir der tekk oder der jens auch raten......gelle)

    aber nun zu deinem Problem:

    ich glaube das es keinem so leicht fällt, von zu hause auszuziehen und irgendwo sein eigenes leben zu führen.
    ich muss dir sagen, dass mir auch anfangs wirklich mulmig zu mute war....neue stadt, neue leute...alles halt neu...
    als ich angefangen hab (das is nun mittlerweile auch über 2 jahre her) gings mir genauso, ich hab damals zwar in ner wg gewohnt, aber mit den anderen beiden "herrschaften" konnte man auch net wirklich viel anfangen.....also war ich im endeffekt auch allein.

    doch eins kann ich dir sagen: du hast schneller wieder leute gefunden, als du denkst.
    ich hatte dasselbe problem, aber wenn dann erstmal die einführungstage sind, oder die öffnungsveranstaltungen dann geht das rucki zucki!!!

    also KOPF HOCH! du musst dir nur vor augen führen, dass es den meisten anderen auch nich "besser" geht als dir...verstehst du? auch sie kommen "allein" und kennen viell noch niemanden...

    also keine panik....spätestens morgen (also am montag) denkst du schon ganz anders darüber...
    (und falls es - wider meinen erwartungen - anders sein, dann komm gerne auf uns zurück!!!!)

    liebe grüße

    trischa

    There are two things to aim at in life:


    first, to get what you want; and after that, to enjoy it.


    Only the wisest of mankind achieve the second.

    Dort wo Bayern ist, da ist oben!

    In Memory an Mehmet Scholl:


    "Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht."


    Vielen Dank für 15 Jahre schicken Fussball und geilen Humor!

  • Hallo Thomas,

    mein Studium und damit mein Auszug zuhause liegt jetzt zwar schon fast 10 Jahre zurück (mein Gott komme ich mir alt vor *g*), aber ich erinnere mich, dass ich mir am Anfang auch ziemlich viele Gedanken gemacht habe. Ich bin damals in ein Studentenwohnheim gezogen, weil ich dachte, dass man da schneller Kontakt zu anderen findet. Problem war, dass ich in ein 3-Bett-Zimmer gezogen bin und die anderen ja nicht kannte. Ich hab mir am Anfang ganz viele Schreckensszenarien ausgemalt, so von wegen ich komme zu 2 ins Zimmer, die sich schon lange kennen und ich als 3. störe dann usw. Am tag des Einzugs stand ich dann mit meiner Tasche vor der Wohnung und hab gesagt, hallo, ich bin Claudia, ich wohne jetzt bei Euch. :) Nach dem Motto... "Einfach machen, mehr als den Kopf abreißen werden sie mir schon nicht" Und ich hatte Glück, ich bin dann zusammen mit einer anderen Erstsemestlerin in das 3er-Zimmer eingezogen und fand es richtig schön. Direkt im Haus war ein Studentenclub, da sind wir ganz oft hingegangen und dann lernt man ganz automatisch Leute kennen.

    Nach meinen Erfahrungen war die erste Frage immer: "Und, was machst du so?" und die 2. "Wo kommst du denn her?" *g*

    Wichtig ist, denke ich, sich nicht einzubuddeln, sondern auf andere drauf zu zu gehen, auch mit dem evtl. Risiko, eine Abfahrt zu kriegen. Aber so schnell passiert das schon nicht, außer man fängt an zu nerven oder benimmt sich daneben ;)

    Viel Glück und viele Grüße
    Claudia

  • Hey!

    ich bin vor nem halben Jahr von zuhause ausgezogen und das war so: *g*
    Am Mittwoch sollte das Semester beginnen und ich war "schon" am Sonntag da. Zwar bin ich gleichzeitig mit meiner Mitbewohnerin eingezogen, doch die kannte ich vorher nicht. Ich kam mir die ersten Tage total komisch vor. Ich fühlte mich zwar nicht unwohl, aber halt trotzdem irgendwie alleine. Vor allem wusste ich nicht richtig, was ich mit der Zeit anfangen sollte. Naja es war halt seltsam. Ich hatte zwar kein Heimweh..aber naja. Glücklicherweise hatte ich im net vorher schon einige Leute kennengelernt, mit denen ich anfing zu studieren. Hab eine davon abends einfach mal angerufen und wir haben uns getroffen. Sie wohnte im Wohnheim und wir sind dann mit höhreren Semstern einfach mit auf ne party: Es war fantastisch! Das war am Montag abend und kaum nach 24 Stunden habe ich mich wohl gefühlt. ICh kann mich auch jetzt noch nicht an irgendeinen Augenblick erinnern, an dem ich Heimweh gehabt habe. Sobald du Leute kennst und dich mit ihnen verstehst, wirst du dich so fühlen, als wärst du niemals woanders gewesen...

  • huhu...

    ja zwar nicht so ganz mitreden, da ich noch zu Hause wohne, da meine FH so schön nah ist, aber kann die Bedenken trotzdem verstehen....

    War ja letztes Semester in Frankreich um dort zu studieren, ist vielleicht noch ein wenig andere Situation, da andere Sprache usw. und man mal nicht so eben nach Hause fahren kann..
    Naja, man lernt schon viele leute kenne, aber wirkliche Freunde zu finden, da muss man schon wirklich ein wenig geduldig sein! (will dich auf einen Fall entmutigen!), aber du wirst ja dann auch länger dort bleiben..bei einem Aufenthalt auf Zeit investiert man vielliecht auch nicht so viel in eine Freundschaft... nun ja habe mich aber wirklich sehr gut mit meiner Mitbewohnerin aus Spanien dort verstanden!! Es zählt ja nicht die Menge an Kontakten!

    Also, wird schon, und sonst schaust halt am Anfang öfters mal hier rein!
    Aber auf keinen Fall verkriechen!!

    Grüsse Kathy

    Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum! ;)

  • also als erstes:

    vom aufhören will ich dir mal ganz schnell abraten......was denkst du denn, was du sonst machen willst? und ich frag mich, was das dann später werden soll?

    irgendwann musst du sicher von daheim weg, und was machst du dann? dann kannst du deinen job auch nich einfach kündigen! (bei dem heutigen arbeitsmarkt...!!)

    jeder muss mal so eine erfahrung machen und ich würde an deiner stelle auch nich ganz so schnell urteilen....fang erstmal richtig an, mit vorlesung und dem ganzen kram....

    ne andere idee wäre noch von mir....wenn du gerne sport treibst...erkundige dich doch einfach mal nach dem angebot von eurem hochschulsport.....da trifft man immer wieder leute und dann auch solche, die mit einem auf einer wellenlänge schwimmen!!

    was viell auch hilft sind fotos von deinen freunden und deiner familie....dann hast du sie auch immer bei dir!

    ich muss dir sagen, dass ich anfangs auch immer heilfroh war, heim zu kommen, freitag war immer mein ersehnter tag.....
    doch das hat sich dann auch irgendwann geändert. jetzt bin ich an dem punkt, dass ich nur noch einmal im monat fahr, wenn überhaupt.

    jeder mensch braucht anfangs immer zeit, sich an die neue umgebung zu gewöhnen, aber du kanns dir sicher sein - der mensch ist ein gewohnheitstier!!!!!!!

    weiterhin kopf hoch!!!! das wird schon!!!!

    was studierst du denn überhaupt? und vor allem wo?

    kiebe grüße

    trischa

    There are two things to aim at in life:


    first, to get what you want; and after that, to enjoy it.


    Only the wisest of mankind achieve the second.

    Dort wo Bayern ist, da ist oben!

    In Memory an Mehmet Scholl:


    "Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht."


    Vielen Dank für 15 Jahre schicken Fussball und geilen Humor!

  • heyyyy,

    KOPF HOCH! du bist doch erwachsen :) Hör auf dich reinzusteigern und geniesse deine Zeit! Jeden Tag! Jede Minute! Später wirst du dich sonst aufregen, weil dus nicht getan hast. Lenke dich irgendwie ab, mit Party, Saufen, Lernen...das geht doch irgendwie :) Es ist nun einfach die Zeit gekommen, in der du von zuhause weg musst - sonst wäre es halt in einem Jahr und glaubst du, dann wäre es besser? Falls es dich tröstet: Ich werde 2 Jahre im Ausland verbringen - und freu mich drauf, obwohl ich Freunde, Familie hinter mir lassen werde, aber wozu gibt es Telefon etc? Im Übrigen - erst wenn du von zuhause weg bist, merkst du, wer deine wahren Freunde sind...und die sind immer bei dir, auch wenn du 500 km von ihnen weg bist...

    cheer up!

  • Hallo Leidensgenosse....

    ich habe das auch durchgemacht...ich habe nach dem Abitur direkt mein Studium in einer 500Km vom Heimatort entfernten Stadt aufgenommen.
    Die erste Zeit war echt der Horror, ich habe mich abgelenkt indem ich die Gegend erkundschaftet hatte und war dann auch endlich froh, dass ich meine Kommilitonen kennen gelernt hatte.

    Schlimmer war das eher dann am Wochenende, die meisten Leuten kamen aus den umliegenden Städten und andere sind Wochenends in ihre Heimatstädt gefahren.

    Es ist sicher nett andere Leute kennen zu lernen und auch sehr wichtig, weil man sonst das ganze nicht überstehen kann. Auch wenn diese Leute nicht im entferntesten deine Familie und Freunde daheim ersetzen können. Mir hat es auch viel gebracht immer schön zu telefonieren und mich zu informieren wie der Stand der Dinge ist, damit ich nicht aussen vor stehe.

    Letztendlich habe ich dann doch das Studium gewechselt, es lag an dem Heimweh und an dem Studiengang selbst.
    Ich habe diese Zeit als eine sehr wichtige und gute Erfahrung fürs Leben abgeschlossen.

    Also, lass alles auf dich zukommen, sei offen für neues und nimm an allem Teil. Geh raus, zerfließ nicht im Kummer und denk das deine Heimat immer ums Eck ist und du jederzeit nach Hause kannst. Wenn es nicht geht, setz dich in den Zug und fahr Heim um neue Energie zu tanken.

    Zähne zusammen und durch, du kannst aus der Sache nur gestärkt rausgehen und wirst sehen, dass "allein" Leben auch sehr spannend sein kann.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und halt uns auf dem laufenden.
    Als neuer Student ist eine Registrierung ja auch von Vorteil. :) :)

    Viele Grüße
    Nadia