Grafik Preisabschlag, Gleichgewichtspreis und -menge

  • Hallo alle zusammen. Ich stöcke hier bei einer Aufgabe und komme nicht so richtig weiter. Kann mir jemand von euch vielleicht helfen??? Wenn ja, dann wäre das echt super gut. Und zwar geht es um folgende Aufgabe:

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    Im Vertrag über dei Wiedervereinigung Deutschlands war die Regelung enthalten, dass für eine begrenzte zeit Unternehmungen der Pharma- Branche ihre Produkte in den neuen Bundesländern mit einem Preisabschlag von 55% verkaufen müssen.

    Die folgende Zeichnung stellt die Situation für ein gängiges Vitaminpräperat dar, dass schon lnage auf dem Markt ist und von vielen Anbietern angeboten wird.

    a.) Bestimmen Sie zeichnerisch den Gleichgewichtspreis und die Gleichgewichtsmenge, die sich auf einem vollkommenen Markt für dieses Produkt ergeben, und beschriften Sie die Grafen.

    b.) Schraffieren Sie in der Zeichnung den Bereich der Produzentenrente.

    c.) Erklären Sie deren Zustande kommen.

    d.) Zeichnen Sie dann die Situation des Höchstpreises ein, der sich um die 55 Prozent vom Gleichgewichtspreis unterscheidet.

    e.) Bestimmen Sie für diesen Preis grafisch folgende Größen
    - Angebotsmenge beim Höchstpreis
    - Nachfragemenge beim Höchstpreis

    f.) Erklären Sie: Worauf ist die Differenz zwischen Angebots- und Nachfragemenge zurückzuführen und wie wird sie bezeichnet??

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    Also Aufgabe a und b habe ich schon mal versucht zu lösen. Hoffe mal, dass sie richtig sind. Nur bei den anderen Aufgaben komm ich die ganze Zeit nicht so richtig weiter. :-((

    Die Zeichnung füge ich als Anhang an.

  • c) Quasi-Gewinn des Unternehmens

    d) e) Einfach zeichnen und ablesen, sollte mMn nicht so schwer sein

    f) Hier sollte es um einen A- bzw. N-Überschuss gehen, nicht wahr?

    Einmal alles aus dem Bauch heraus, bin jetzt nicht der geborene VWLer.

    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


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  • Zu c), Produzentenrente:

    Die Angebotskurve gibt an, zu welchem Preis die Anbieter dazu bereit wären, Güter anzubieten / zu produzieren.

    Letztendlich handelt es sich um ein 'aggregiertes Angebot', man kann sich das so vorstellen: Nur 1 Anbieter schafft es, für den niedrigsten Preis anzubieten und trotzdem konkurrenzfähig zu bleiben... es gibt 4-5 Anbieter, die es schaffen, zu einem höheren Preis anzubieten, usw. Das ist letzendlich die Angebotskurve.

    Auf einem Markt treffen sich aber alle Anbieter und alle Nachfrager, dadurch entsteht der GG-Preis. Alle Unternehmen, die ihr Produkt auch unterhalb des GG-Preises verkaufen könnten ohne Pleite zu gehen (also die Angebotskurve unterhalb des GG-Preises), profitieren vom Marktergebnis, weil sie auch zu geringeren Preisen dazu bereit gewesen wären, ihr Produkt anzubieten. Sie bekommen sozusagen durch das Marktergebnis einen 'Bonus', mehr als sie minimal verlangt hätten.

    Die Summe der Differenzen zwischen dem Preis, zu dem ein Produzent anbietet und dem tatsächlichen Preis ist die Produzentenrente. Also das Dreieck zwischen y-Achse, Preisgerade und Angebotskurve.

    Der Begriff 'Quasi-Gewinn' ist zwar etwas seltsam ausgedrückt, beschreibt das Phänomen aber trotzdem ganz gut, weil es hier nicht um betriebswirtschaftlichen Gewinn geht (dieser ist in der VWL in den Kapitalkosten und Lohnkosten enthalten). Man könnte das als den zusätzlichen Gewinn ggü. der Konkurrenz beschreiben.

    - granti

    Einmal editiert, zuletzt von granti (28. März 2009 um 05:50)