Cash-Flow vs. "Erfolg"

  • Hallo ,
    wenn jmd. dazu was sagen könnte, was ich in meine BWL-Arbeit dazu reinschreiben könnte, dann wäre ich sehr dankbar.
    U.a. stellt sich die Frage: Warum entspricht der Netto-Cashflow nicht dem Erfolg?
    Mir fällt nur ein, dass es wohl zeitliche Unterschiede in den Zahlungen gibt, so kann es sein, dass der Cash-flow jetzt gut aussieht, aber später grosse Forderungen warten .... - wenn ich das Alles richtig verstehe.

    Danke im Voraus

  • Eigentlich ist die Sache recht einfach: bei den angegeben Größen handelt es sich zwei verschiedene paar Schuhe (Vergleich Äpfel mit Birnen). Erfolg: im Wesentlichen ausgedrückt durch das Verhältnis von Output und Input (Ertrag und Aufwand). Sprich der Erfolg wird durch zwei Größen ausgedrückt.

    Der Cashflow dagegen ist unabhängig vom Erfolg. D.h. du kanns liquide sein und trotzdem Miese machen oder andersrum. Das resultiert daraus, dass beim Cashflow Größen wie Rückstellungen, Abschreibungen, Kredite, Privateinlagen etc. ein Rolle spielen. Beispiel Privateinlagen: erhöhen den Cashflow, leider aber nicht den Erfolg.
    Wenn du magst kann ich dir ja mal ne Auflistung schicken, die darlegt wie sich Erfolg und Cashflow genau zusammensetzen. Steht aber auch in jedem einigermaßen guten BWL-Buch. :D

  • Stimme lester zu. Allerdings kann man "Erfolg" auch unterschiedlich auslegen. Ich halte den Begriff daher nicht für klausurtauglich. Man muss sich im Klaren sein was der Prof wissen will. Cash Flow ist mit Sicherheit eine von vielen Erfolgsgrößen, neben Revenues, Profit, Market-Share, etc., wobei ich denke das dein Prof entweder Revenue oder Profit mit Erfolg meinte.

    Andreas

    If Adam and Eve were Chinese, we would still be in paradise because they would have ignored the apple and eaten the snake!