Prozesskettenmanagemnet eines PC-Direktvertriebs

  • Hallo Ihr,

    ich bin am verzweifeln - ich studiere an der BA und in den nächsten 2 Wochen stehen 7 Klausuren an und LOGISTIK ist schrecklich. Anbei eine originalaufgabe... kann mir jmd helfen???

    Das in den USA ansäßige Unternehmen PC-Now bietet seinen Kunden einen besonderen Service. Bei Bestellung eines individuell konfigurierten PCs bis 18:00Uhr wird dieser bis 10:00Uhr nächsten Tages in den USA ausgeliefert. Mit diesem Angebot ziehlt das unternehmen auf geschäftskunden ab, die aufgrund eines dringenden Bedarfs eine hohe Zahlungsbereitschaft aufweisen.

    PC-Now verfügt nur über komponenten (Z.B Prozessoren, gehäuse, Netzteile, Graphikkartne etc.) die auftragsbezogen montiert werden. Die Montage wird von Airbone Express übernommen. Eine Kernaufgabe von PC-Now ist das managemnet der Versorgung des Montagesstandortes mit den benötigten PC Komponenten.

    Aufgabe:
    Aufgrund der Lieferzeitgarantie ist PC-Now darauf angewiesen, alle benötogten Komponenten stets am Montagestandort auf Lager zu halten. (d.h alle komponenten werden auf Vorrat beschafft). trotzdem bestehen für unterschiedliche Komponenten wesentliche Unterschiede zwischen den Prozessketten, die die Versorgung des Montagestandortes sicherstellen.(Hä???)
    Stellen Sie zunächst beispielhaft die Prozessketten für die Versorgung des Montagestandortes mit den PC-Gehäusen und PC-Prozessoren mittels der EPK Symbolik dar.Muss ich zwischen Prozessoren und Gehäusen differenzieren?? Haben die unterschiedliche Prozessketten?
    Erläutern Sie, wie sich die Prozessketten ggf. unterscheiden werden und warum unterscheidliche Gestaltung der logistischen Prozessketten sinnvoll sein kann.

    HILFEEEEEE!!!!!!!!!!!!!

    Ich bedanke mich schon im voraus für euree Inputs und wünsche noch einen angenehmen abend... Tschüssi,
    Alina

  • Huhu,

    danke - ich bin schon gespannt... eventuell müsste man in der Prozesskette von PC-Prozessoren eine Qualitätssicherung mit reinpacken, oder ? Mehr unterscheide fallen mir da nicht ein..

    Danke und tschüssi,
    Alina

  • Grundsätzliche Unterschiede bei den Prozessketten sind zB:

    - Risikobetrachtung: D.h. Reservelieferanten, Track and Trace, Vertragsregelungen etc. bei den einzelen Gütern, je nach Produktionsstandort ggf. Betrachtung von Zoll/Import Richtlinien

    - Losgrößen bei der Bestellung unter Begutachtung von Wiederbestellgrenzen, Kostenbetrachtung und Wertverfall

    - Unterschiedliche Lieferanten und dadurch vers. Logistikketten (zeitlich, örtlich, Fehlerquoten, etc.)

    ...tbc

    dazu kommen dutzende von anderen Logistikfaktoren, habe einmal die wesentlich genannt.

    Zu dem von Dir genannten konkreten Beispiel
    PC-Prozessoren werden meist von wenigen Produktionsstandorten ausgeliefert.
    PC-Prozessen unterliegen einem großen Wertverlust (schneller Transport notwendig)
    PC-Prozessoren benötigen High-tech zur Herstellung
    PC-Prozessoren sind verpackt relativ klein (i.V. zum Gehäuse)
    PC-Prozessoren werden von einigen Hubs ausgeliefert
    PC-Prozessoren bilden einen großen Teil des Gesamtwertes eines PCs ab
    PC-Prozessoren werden von wenigen großen Herstellern (AMD; Intel, Motorola,...)
    produziert


    Für PC-Gehäuse gelten meist Umkehrschlüsse mit entsprechenden Implikationen auf die Logistik (Prozess-)Kette, sowie den notwendigen Lieferantenprioritäten,-parametern zur Wahl der effizientesten Alternative bei der Versorgung.
    Das als grobe Darstellung, wenn du weitere Prozessimplikationen benötigst, dann poste einfach
    Grüße,
    Con