Statistikstudium abbrechen... und dann?

  • Hallo zusammen!

    Ich fange im Oktober an Statistik zu studieren. Dazu muss ich
    sagen, dass ich nie studieren wollte und das nur mache, weil
    ich keinen Ausbildungsplatz bekommen habe.

    Wenn sich meine Laune, dass ich nicht studieren möchte und
    lieber zuhause eine Ausbildung machen möchte, nicht ändert,
    überlege ich, was für Alternativen mir bleiben.

    Weiß jemand zufällig, welche Berufschancen man hat, wenn
    man ein Statistikstudium oder Mathestudium mit dem Nebenfach
    BWL nach 1, 2, 3 Semestern abbricht?
    Kann ich dann vielleicht bei einer Bank oder Versicherung arbeiten?
    Steuerberater oder Insolvenzverwalter? Da muss es doch
    irgendeine Möglichkeit geben!

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  • Hmm... naja gewisse Scheine wird du dann ja gemacht haben, die helfen sicher. Aber... naja schwiergie Sache wenn man keinen Ausblidungsplatz bekommen hat. Ich würd an deiner Stelle versuchen, auf B.Sc. zu studieren (3 Jahre) und das auf Biegen und Brechen zu schaffen. Alles andere würde dir wohl eher negativ ausgelegt. Ich meine, es ist auch nicht gut, etwas zu studieren, was einem nur wenig Spaß macht, aber wenn man sonst nur zu Hause rumhocken würd, ist das besser so.

    Aber es ist echt bezeichnend für Deutschland, dass es hier nur noch Studienplätze gibt und keine Ausbildungsplätze mehr...

    Edit: Hast du denn überhaupt nix anderes, was du dir vorstellen könntest? Dann würd ich dir empfehlen - sofern dir das Studium wirklich keinen Spaß machen wird - nach anderen Studiengängen Ausschau zu halten. Wenn du nach einem Jahr was neues studierst ist das auch nicht allzu negativ, du bist dann ja noch in ner Art Orientierungsphase.

    Intoleranter sturer egoistischer kapitalistischer marktradikaler rechter Hippie.

  • Naja... der B.Sc. wäre ja schon wohl eine Alternative, aber ich frage mich immer, ob ich damit hier in meiner Umgebung überhaupt einen Platz finden würde. Ich meine... wer braucht denn solche Leute?

    Ich weiß nicht genau, ob ich mir noch etwas anderes vorstellen könnte. Ich habe auch wohl Interesse an Biologie, an Französisch (aber nicht Sprachen allgemein) und eben Mathe. Es gibt viele Dinge, die mich interessieren, aber darunter sind auch viele Dinge, mit denen ich nur etwas in einer Großstadt anfangen könnte. Ich aber leider nicht so ein Großstadtmensch. Ich bin in einem Kaff aufgewachsen und möchte eigentlich auch später wieder hier wohnen (da ich auch das Haus meiner Eltern übernehmen könnte). Das allein kann und darf zwar heute kein Grund mehr sein, einen Job nicht auszuüben... aber man kann ja auch pendeln.

    Ich weiß zur Zeit auch einfach nicht, was mein Hauptproblem ist:
    1. dass ich Angst habe, das Studium nicht zu schaffen?
    2. dass ich Angst habe, danach keinen Job zu finden?
    3. dass ich keine Lust habe zu studieren?
    oder 4. keine Ausbildungsstelle bekommen zu haben?

  • Hallo Starlight,

    Bachelor of Science sind oftmals die kurze Form der alten Diplome. Die werden schon benötigt ;) Keine Sorge an dieser Front.

    1. Angst am Studiumsanfang ist ganz normal, hatte ich auch (gemischt mit Vorfreude ;)

    2. Planung, Praktika, Konkakte und Vorbereitung. Dann klappt das schon.

    3. Hm, das solltest Du vorher wissen ;) Notfalls brichst Du das Studium halt ab.

    4. (bekommen zu haben) ?
    Auch mit dem ersten (!) abgebrochenen Studium kannst Du eine Ausbildungsstelle finden!

    Wenn Du das Studium nach 1,2 oder 3 Semester abbrichst und ansonsten keine Qualifikationen (Ausbildung,...) mitbringst, kannst Du damit gar nichts anfangen und wirst weder bei Versicherungen noch bei Banken auch nur den Hauch einer Chance haben eine Arbeitsstelle zu finden. Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle sieht das wieder ganz anders aus, da könnte man sicherlich (wenn den dann notwendig) eine passende Storyline aufbauen.

    Fangs Studium erstmal an und entscheide dann bis zum Ende des 2. Semesters, ob Du
    1. Was anderes Studieren möchtest
    2. Ausbildungsstelle suchen willst (möglichst dann bis zum Ende des 1. Semesters)
    oder
    3. Sontiges

    Viel Erfolg und Kopf hoch, das wird schon werden, wenn das Ganze konkreter und greifbarer wird!
    Grüße,
    Con


    Zitat

    Aber es ist echt bezeichnend für Deutschland, dass es hier nur noch Studienplätze gibt und keine Ausbildungsplätze mehr...


    Ein Dollar fürs Phrasenschwein ;)

  • Starlight

    Ich kenne das Kaff aus dem du kommst, komme schliesslich aus dem selbigen.

    Das deine Ausbildungswünsche nur in Großstädten zu kriegen sind sollte an sich aber eigentlich nicht das Problem darstellen. Münster oder Essen sind in knapp einer Std. mit dem ÖPNV zu erreichen.

    Naja mit nem abgebrochenen Studium wirst du keine Steuerberaterin oder Insolvenzverwalterin. Du kannst dich ja auch jetzt auf Ausbildungsstellen fürs nächste Jahr bewerben und dann dein Studium ja noch abbrechen, wenn es dir nicht zusagt. Wobei ich denke für eine Ausbildung bei der Bank ist es jetzt schon beinahe zu spät, da die Banken hier in der Ecke die Bewerbungsfristen meist bei Anfang August des Vorjahres haben.

    Greetz Krabbel

  • Naja... ich mach das jetzt einfach mal!
    Vielleicht gefällt mir das Studentenleben ja doch.
    Ansonsten muss ich mir halt mal überlegen, was
    ich noch machen könnte.

    Ja, stimmt schon... Münster und Essen sind ja schnell
    zu erreichen. Oder in Bocholt gibt es ja vielleicht auch schon
    Firmen, die etwas mit Statistikern anfangen können.
    Ich habe sowieso eigentlich noch nie eine Stellenanzeige für
    Statistiker gesehen... dann wird man sowieso wohl eine
    Initiativbewerbung schreiben müssen.

    @ Krabbel: Noch mit Christine zusammen *fg*???
    Grüß sie mal ganz lieb von mir! Was macht die denn jetzt?

  • Hallo Starlight,

    noch ein Vorschlag: Informiere Dich deutlich tiefer über Deinen Studiengang und die möglichen Berufsziele und -Bilder. Nachher bist Du doch fertig und keines der Berufsbilder passt Dir wirklich. Dann wirds wirklich schwierig.
    Viel Erfolg beim Studium,
    Con