• Zitat

    Original von Krabbel
    rockhount
    Ich denke das klärt sich auch noch nicht in der nächsten Woche wie es mit VWL aussieht, da die Gruppen normalerweise in der ersten Vorlesung aufgeteilt werden. Aber im normalfall wird das auch nicht so eng gesehen. Es geht hauptsächlich darum, dass nicht 100 in der einen Übung sind und in der anderen nur 10. Und solltest du doch in der für dich ungünstigen Gruppe landen, dann kannst du bestimmt noch mit jemanden tauschen, ist ja schliesslich nicht so, als ob es in Stein gemeißelt ist.

    Gerade bei Vorlesungen ist das gar kein Problem, einfach in diejenige zu gehen, die einem zeitlich am besten passt. Ich gehe auch mal davon aus, dass VWL im Hörsaal stattfindet und nicht im kleineren Seminarraum, also wird es wohl auch keine Platzprobleme in der "beliebteren" Gruppe geben.

    Auf möglichst gleich große Gruppen wird eher in den Übungen Wert gelegt und nicht in den Vorlesungen. Und VWL ist im 1. Semester eine reine Vorlesung (eine zusätzliche Übung gibt es erst im 2. Semester für Mikroökonomie, das ist bei einem anderen Prof).

    Gehe einfach in die VWL-Vorlesung, die Dir zeitlich am günstigsten erscheint.

    Gruß
    Michael

  • Wo Du die Übungen schon ansprichst:

    Macht es Sinn, da immer hinzugehen?

    Für mich würd das heissen, dass ich sehr spät abends zu Hause bin...

    Oder reichen die "Mitschriften" aus?

  • rockhount:

    Es kommt ganz auf das Fach an. Als empfehlenswert haben sich die Mathe- und Statistik-Tutorien erwiesen. Die Mathe-Professorin händigt jede Woche 3 Aufgabenblätter aus (1x Analysis, 1x Lineare Algebra, 1x Finanzmathe; diese Blätter muss man von der Wirtschafts-HP herunterladen, Link und Passwort wird wohl in den O-Wochen bekanntgegeben). Diese Aufgaben sollte man zu Hause bearbeiten.
    In der folgenden Woche werden im Tutorium/der Übung (3 Blöcke à 90 Min.) die Aufgaben besprochen, wobei immer 1 Lösung von einem Studenten/einer Studentin vorgetragen wird (mit der Möglichkeit, die richtige Lösung mitzuschreiben). Moderiert wird das Tutorium von einem Tutoren oder einer Tutorin, das sind Studenten aus höheren Semestern mit besonders guten Mathe-Kenntnissen, die sich freiwillig zu diesem "Job" gemeldet haben.
    Evtl. kann man auch für gut gelöste und vorgetragene Aufgaben ein paar Bonuspunkte für die Klausur bekommen (ich glaube, die gelten nur, wenn man diese in der frühestmöglichen Klausurperiode schreibt).

    Eine VWL-Übung gibt es erst im 2. Semester, diese wird vom Prof selbst abgehalten. Mein Eindruck ist, dass sowohl die Vorlesung als auch die Übung in einem etwas zu schnellen Tempo abgehalten wird und man somit schon gut aufpassen und "dranbleiben" muss. In dieser Übung kann man auch durch Referate Bonuspunkte bekommen.

    Zur Übung "BWL Einführung" kann ich nichts sagen, da ich WInfo studiere und damals eine etwas "abgespeckte" BWL-Einführung bei einem anderen Prof hatte.

    Der Besuch der Übungen ist freiwillig (wer Winfo studiert, hat allerdings auch einige Pflicht-Übungen mit Teilnahmenachweis, nur mal zur Information, falls noch andere Neu-Studenten aus Bocholt mitlesen).

    Viele Profs stellen ihre Skripte online zur Verfügung. In vielen Vorlesungen ist ein Mitschreiben aber hilfreich, und so eine Mitschrift ist oft eine besonders gute Lernunterlage, gerade in den BWL-Fächern des 1. und 2. Semesters (ist meine Erfahrung).

    Gruß
    Michael

  • In Mathe kann ich euch nur empfehlen, macht die Übungszettel die der Prof euch gibt. Und zwar auch in der Woche in der er die euch gibt, da sie doch Zeitaufwendig sind. Ich hab den Fehler gemacht und es recht locker gesehen, daher werde ich mit Mathe nochmal neu anfangen. Ob ihr zu den Tutorien geht ist euch überlassen, allerdings sind die Lösungen und das durchgehen der Aufgaben doch ganz sinnvoll. Und wenn ihr nicht hingeht, dann organisiert euch zumindest die Mitschriften aus den Tutorien.

    In VWL sagt der Prof. wenn man nicht überall hingehen will, dann soll man die Vorlesung streichen und zur Übung gehen. Weil in den Übungen werden halt praktischen Fälle durchgegangen. Was aber trotzdem recht trocken sein kann.

    Greetz Krabbel

  • naja eigentlich reicht ein Block, was zu schreiben und evtl. noch ein Taschenrechner, sofern man am Mathekurs teilnimmt. Falls ihr in der Mensa essen wollt nehmt eure Studentenausweise mit, damit das Essen günstiger ist.

    Greetz Krabbel

  • Hallo an alle,

    tut mir leid, dass ich diesen alten Thread wieder aufleben muss, aber mich beunruhigt da was.

    Ich fange im WS an Wirtschaftsinformatik an der FH Bocholt zu studieren. Allerdings habe ich gestern gehört, dass an der FH total schlecht unterrichtet wird und von etwa 100 Abgängern grade mal 2 einen Arbeitsplatz finden.

    Mir war klar, dass die FH Bocholt nicht zu der besten gehört, aber wirkt sich das nachher so auf die Arbeitssuche aus? Wollte nach einem Artikel im Focus WI studieren, weil danach gute Aussichten auf einen Job genannt wurden. Und Bocholt liegt nunmal in der nähe und damit war alles klar.

    Kann mir jm. genauers sagen, wie Bocholt ist und ob die Aussichten nach ein Job wirklich so schlecht sind?

    Danke!

  • Also in erster Linie kommt es immer darauf an was Du daraus machst. Aber Fakt ist nun mal auch, dass z.B. schlechtere Noten durch einen besseren Ruf kaschiert werden können. Das gleiche gilt für Rückschlüsse auf Selbstorganisation, Durchsetzungsvermögen etc., diese können einfach aus dem typischen Problem Massenbetrieb vs. Provinzhochschule abgeleitet werden. Ob das dann alles immer wahr und richtig ist kann keiner bestätigen, aber der Mensch bildet nun einmal gerne Vorurteile. Also fang einfach an und schau' dich weiter um, vll. gibt es es in der Nähe Hochschulen mit für Dich interessanteren Schwerpunkten etc., somit wäre ein Wechsel absolut gerechtfertigt ;)

    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


    Skype und MSN auf Anfrage

  • Hallo, ich bin quasi an deiner Partnerhochschule - in Gelsenkirchen. Ich habe jetzt schon zwei Semester Wirtschaft hiner mir und mir gefällt es ganz gut. Viel Spaß beim Neustart!
    Maggi

  • Hallo zusammen.
    Ich überlege momentan ab dem nächsten WS(2007) an der FH in Bocholt Wirtschaftsinformatik zu studieren.
    Ich habe vor ca. einem halben Jahr die Ausbildung zum FiAE beendet und arbeite momentan als IT-Berater. Eigentlich "müsste" ich nicht studieren, da die Bezahlung ordentlich ist und die Stelle unbefristet. Sehe aber in diesem Betrieb nicht unbedingt die besten Chancen weiterzukommen. Bin zwar schon relativ weit vom Gehalt, Aufgabenfeld und dem Wissen, will aber nicht ewig als Berater arbeiten sondern langfristig mehr in die Projektleitung. Bachelor of Science (Winfo) hört sich definitv interessant an und ich will gerne meine praktische Erfahrung mit zusätzlichem Wissen verstärken. Ich bin der Meinung, dass sich durch so ein Studium die Chancen am Arbeitsmarkt erheblich verbessern. Was meint ihr?
    Wie anerkannt ist die FH in Bocholt? Wie angesehen der Ba Sc.?
    Wie sieht es mit einem Auslandssemster aus? Kontakt zu Firmen während des Studiums?
    Fragen über Fragen. Ich hoffe mir kan jmd ein paar von diesen beantworten.
    Oder einfach so noch ein bißchen von dem Studiengang erzählen.
    Danke...

  • Also, ich studiere (immer noch) Wirtschaftsinformatik in Bocholt.

    Ich persönlich würde das kein zweites Mal tun. Meine Erfahrung ist, dass das Studium sehr mathe- und informatiklastig und "trocken" ist, vor allem die Veranstaltungen des Hauptstudiums (aber auch schon "Grundlagen der Informatik" oder "Betriebssysteme/Netze" im Grundstudium sind sehr harte Brocken). Persönlich habe ich im Laufe der Semester festgestellt, dass mir der BWL-Teil mehr zusagt. Ich habe mich jedoch gegen einen Wechsel entschieden, weil ich schon relativ alt bin (habe etliche Jahre gearbeitet), viele Semester hinter mir habe, auch schon Informatik-Scheine - und man beim reinen BWL-Studium in Bocholt auch gewisse "Killerfächer" (Mathe, Statistik, VWL, bei mir im Diplomstudiengang auch noch Recht) nicht umgehen kann, die sind in beiden Studiengängen dieselben!

    Mein Motiv war damals nämlich auch, dass ich mich im Beruf sehr für die innerbetriebliche IT interessierte. Ich bin Industriekaufmann mit Zusatzausbildung zum PC-Systembetreuer, hatte auch schon mal Gelegenheiten, in EDV-Abteilungen zu arbeiten. Das machte mir auch viel Spaß. Ich interessiere mich aber eher für Systembetreuung, Rechnerarchitekturen, eben die EDV-Abläufe in einem Unternehmen, als nur "rund um die Uhr" zu programmieren.
    Ich begann das Studium allerdings aus einer längeren Arbeitslosigkeit heraus.

    Und eben dieses Programmieren zieht sich wie ein roter Faden durch den Studiengang. Programmiert wird ab dem ersten Semester in Java, und meine Erfahrung ist, wenn man keine Java-Vorkenntnisse mitbringt, sieht man ziemlich alt aus. Mir haben meine Kenntnisse in Basic und Pascal jedenfalls gar nichts gebracht, denn das objektorientierte Programmieren ist was ganz anders.

    Wenn man schon eine Ausbildung als Fachinformatiker etc. hat, dann müssten die Informatikfächer auf jeden Fall wesentlich leichter zu meistern sein, als wenn man wie ich "nur" Kaufmann ist und keine Vorkenntnisse mitbringt. Gute Mathekenntnisse sollte man auch haben, auch hier gibt es oft Probleme, wenn man schon etwas länger aus der Schule ist und/oder keinen Mathe-LK belegt hat. Die lineare Algebra z.B. war ein für mich völlig neues Gebiet. An der VWL (Mikroökonomik) scheiterten auch viele, da ebenfalls sehr mathematisch. Bei Betriebssystemen/Netzen ist der Matheanteil auch sehr hoch (Warteschlangenberechnung).

    Das Unternehmen fürs Praxissemester bzw. jetzt die Praxisphase sollte man sich selbst suchen, d.h. wenn's im Ausland gewünscht ist und man bekommt dort eine Stelle, wäre das kein Problem.

    Der Bachelor wird erst seit dem laufenden Semester angeboten, ist also noch ganz frisch (d.h. noch keine Erfahrungen).

    Gruß
    Michael

  • Hallo,

    ich studiere jetzt im 7 Semester Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Tourismus an der FH Bocholt.
    Am Anfang fand ich es trotz meinem Fachabitur in Wirtschaft sehr schwer, habe aber auch schnell festgestellt, dass wenn man etwas tut es gar nicht sooo schwer ist.
    Die Größe der FH Bocholt hat auch ihre Vorteile. Man kennt die Professoren und die meisten Profs kennen einen auch. Es gibt viele wirklich nette, zu denen man kommen kann, die einem helfen bei der Suche nach einem Praxissemester oder einem Auslandssemester, man muss nur hingehen und fragen!
    Siebfächer hat jede Uni und jede FH, aber gerade in diesen Fächern (Mathe, Statistik) werden umfangreiche Tutorien angeboten, bei denen man sogar teilweise die Möglichkeit hat ein paar Punkte im Vorraus zu holen.
    Der Bachlor ist, wie mg0608 schon geschrieben hat gerade erst neu eingeführt worden. Die FH ist noch nicht so besonders alt, weswegen sie noch keinen etablierten Ruf hat wie alteingesessene FHs und Unis in großen Städten.
    Das was MichaelR geschrieben hat ist meiner Meinung nach quatsch. Ich kenn ne Menge Leute die in den letzten Jahren ihr Diplom gemacht haben und jetzt eine feste und gute Stelle haben!