Ich bin zwar bei Elektrotechnik/Technik unterwegs und nicht in der Wirtschaftsinformatik, aber das Thema betrifft mich bei den Programmier-Modulen genauso, deshalb wollte ich mal fragen, wie ihr das seht.
Bei meinem aktuellen Projekt steht in der Aufgabenstellung, ich solle auf "sauberen Code" achten. Jetzt sitze ich da mit meinem kleinen Einzelprojekt und frage mich ehrlich gesagt, ob sich der Mehraufwand lohnt. Sprechende Variablennamen statt a, b, c, kleine Funktionen statt einer langen durchgehenden Methode - das kostet alles Zeit beim Schreiben, und am Ende lese ich den Code doch nur selbst.
Ich habe schon gemerkt, dass ich nach ein paar Wochen Pause selbst nicht mehr auf Anhieb verstehe, was ich mir bei manchen Zeilen gedacht habe. Insofern ahne ich, dass da schon was dran sein könnte am Clean-Code-Gedanken, auch ohne fremdes Publikum.
Trotzdem würde mich interessieren:
- Bewertet ihr sowas tatsächlich konkret in der Korrektur oder ist das eher "nice to have"?
- Wie viel Zeit