Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mich nebenberuflich als Freelancerin selbstständig zu machen (Beratungsleistungen), und liege mit meinem geschätzten Umsatz klar unter der Grenze für die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG. Mein Steuerberater meinte am Telefon so nebenbei, dass ein Verzicht auf die Steuerbefreiung in meinem Fall eventuell sinnvoll sein könnte – aber so richtig erklärt hat er mir das nicht, und ich will beim nächsten Termin nicht völlig ahnungslos dasitzen.
Was ich bisher verstanden habe: Wenn ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichte, muss ich Umsatzsteuer ausweisen und abführen, kann im Gegenzug aber Vorsteuer aus meinen Eingangsrechnungen ziehen. Das würde ja vor allem dann Sinn machen, wenn ich größere Anschaffungen habe (Laptop, Software-Abos etc.) oder hauptsächlich an andere Unternehmen fakturiere, die selbst vorsteuerabzugsberechtigt sind. Richtig so weit?
Woran ich aber hänge: Er sprach von einer fünfjährigen Bindung an diese Entscheidung.
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