Sitze gerade an einer Übungsaufgabe zum Konfidenzintervall und komm bei der Wahl zwischen z- und t-Verteilung nicht ganz klar. In unserem Skript steht nur so pauschal „ab n=30 kann man die Normalverteilung nehmen“, aber mir ist nicht klar ob das wirklich die einzige Bedingung ist.
Ich dachte eigentlich, dass es auch darauf ankommt, ob die Varianz der Grundgesamtheit bekannt ist oder nicht? Also quasi:
- Varianz bekannt → immer z-Wert, egal wie groß n ist?
- Varianz unbekannt und n klein → t-Verteilung
- Varianz unbekannt aber n groß (ab 30) → kann man trotzdem z nehmen, weil die t-Verteilung sich dann eh annähert?
Stimmt das so, oder hab ich da was durcheinandergebracht? In der Aufgabe ist die Varianz nicht gegeben, nur die Stichprobenvarianz aus den Daten, und n=25. Nehme ich da automatisch t, unabhängig davon wie die Daten verteilt sind? Oder muss ich vorher noch checken ob die Grundgesamtheit normalverteilt ist? Bin da gerade etwas verwirrt und wäre für Erklärung dankbar 🙂