ich sitze gerade an einer Fallstudie zu einem Restaurantbetrieb und bin bei der Besteuerung der Trinkgelder etwas unsicher geworden. Eigentlich dachte ich, §3 Nr. 51 EStG ist da eindeutig und Trinkgeld an Arbeitnehmer ist komplett steuerfrei, ohne Höchstgrenze. Jetzt habe ich aber in meinem Sachverhalt die Variante, dass die Kellner das Trinkgeld nicht direkt von den Gästen bekommen, sondern alles in eine gemeinsame Kasse wandert und der Arbeitgeber das Ganze am Monatsende gleichmäßig auf das Personal verteilt.
Jetzt frage ich mich, ob das noch unter die Steuerbefreiung fällt, oder ob durch diese Zwischenschaltung des Arbeitgebers etwas kippt. Meine Vermutung ist, dass es entscheidend ist, dass es sich freiwillig und ohne Rechtsanspruch gezahlt wird und von einem Dritten (dem Gast) stammt – aber ändert sich das steuerlich, wenn der Arbeitgeber die Verteilung organisiert und quasi wie einen Bonus auszahlt?
Hat jemand von euch dazu schon mal was Genaueres gelesen, vielleicht auch zur
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